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Die aktuellen Auktionen laufen in kürze aus.


3 Wochen Quer durch Südfrankreich – Mega.Krill = Mega.Trip!

von Philipp Ollmann
Vor kurzem ging es bei mir endlich wieder los in Richtung Süden. Zusammen mit meinem Kumpel Florian suchten wir den Süden Frankreichs auf um dort knapp 3 Wochen unser Glück auf die Probe zu stellen. Bereits im Vorfeld versuchte ich mich so gut es ging auf den Trip vorzubereiten und alles was ich brauchte zu besorgen. Die aller erste Fahrt führte natürlich zu Max in die Firma um meinen Futtervorrat aufzufüllen.

Stinker und Yummys im Gepäck

Ich entschied mich bei meiner Tour für unsere neuen IB Carptrack Mega.Krill und die IB Carptrack Scopana.Love Boilies. Pro Woche kalkulierte ich etwa 100 kg ein, sodass einige Boxen mit Boilies zusammenkamen.

Ab in die Berge

Endlich war es soweit, der Bus war geladen und die Fahrt ins neue Abenteuer konnte beginnen. Wir steuerten als ersten einen großen Stausee in den Pyrenäen an um dort einige Tage zu verweilen und hoffentlich die ersten Fische an Land zu ziehen!

Die Strategie

Am See angekommen war es erst einmal sehr chaotisch. Es war für uns beide ein neues Gewässer, an dem wir noch nie zuvor geangelt hatten und so versuchten wir uns erst einmal einen groben Überblick von den derzeitigen Gegebenheiten und auch Plätzen zu verschaffen. Da wir leider nirgends Fische ausmachen konnten, entschieden wir uns für einen Platz, der für uns strategisch gesehen am Meisten Sinn machte. Dieser Platz befand sich relativ mittig des Sees und wir hatten jede Menge gute Spots nur unweit von uns entfernt. So konnten wir alle Ruten sinnvoll und vor allem großflächig verteilen.

Am ersten Abend dauerte es bis in die späten Abendstunden bis endlich alle Ruten gut lagen. Bei einer solchen Tour will man sich ja immer zu 1000 Prozent sicher sein, dass alles perfekt fängig am Gewässergrund liegt. Um kurz auf unsere Spots einzugehen: wir entschieden uns in der ersten Nacht alle Tiefen abzuangeln und versuchten alle uns ersichtlichen Kanten zu befischen, um erst einmal zu schauen, wo die Fische ggf. fressen oder vorbeiziehen. Also konnte mit Einbruch der Dunkelheit endlich das Warten beginnen!

Hatten wir wirklich alles richtig gemacht?

Die erste Nacht verlief leider sehr ruhig, ohne einen Piepser, und ihr könnt euch sicher alle vorstellen wie wir uns fühlten, als wir die Zelte morgens das erste Mal öffneten. Mist, die Ruten lagen doch so gut. Erstmal einen Kaffee dachten wir uns und dann weiter drüber nachdenken was wir verbessern konnten – doch plötzlich schoss, wie aus dem Nichts, meine Rute los! Mein Kumpel schnappte sich sofort das iBoat 260, während ich im Sprint durchs Wasser an meine Rute rannte. Mit dem Boot ging es dann ins Freiwasser dem Fisch entgegen. Nach ein paar Minuten Drill traute ich meinen Augen kaum, als der Two-Tone Spiegler zum ersten Mal die Oberfläche durchbrach, bevor er wieder mit Volldampf abtauchte. „Der darf nicht aussteigen!“, dachte ich mir. Ich ließ dem Fisch beim nächsten Auftauchen also keine Chance zu einer weiteren Flucht ins Holz und netzte ihn ein – Geil!

Extrem erleichtert fuhren wir zurück an unseren Platz um den Fisch kurz zu fotografieren, bevor die Rute wieder zurück an den Spot kam, welchen ich mit unseren Mega.Krill Boilies großflächig aufbaute!

Die Motivation stieg

Während wir anschließend am Ufer saßen und rätselten wie krass der Fisch doch ist, rannte plötzlich die nächste Rute ab. Diesmal war es Florian der an der Reihe war. Besser konnte es kaum noch werden, nachdem jeder von uns bereits am ersten Morgen seinen Fisch keschern konnte. Natürlich gehört immer Glück dazu aber wir waren ab dem Moment noch viel motivierter.

Der restliche Tag verlief ruhig und wir sahen weder Fische rollen, noch konnte wir mit der Drohne welche an der Oberfläche ausmachen! Also entschieden wir uns die Ruten einfach an den gleichen Spots liegen zu lassen wie in der Nacht zuvor. Dies sollte genau die richtige Entscheidung gewesen sein, denn am nächsten Morgen ging es wieder genauso los. Mit den ersten Sonnenstrahlen lief meine Rute ab, die gleiche wie am Vortag. Gleiche Rute, gleiches Spiel, und so ging es wieder mit dem iBoat 260 aufs offene Wasser in Richtung Fisch. Nach einem, eher unspektakulärem, Drill landete ein schöner runder Spiegler in meinen Maschen.

Die Fische ließen sich Zeit

An diesem Tag mussten wir auf den nächsten Biss allerdings bis in die Abendstunden warten. Als die Dämmerung begann, lief eine Rute von meinem Kumpel wieder ab. Auch diesen Fisch konnten wir sicher verbuchen und wir gewannen Vertrauen in unsere Spots. Sie brachten uns ja schon 4 Fische in den ersten beiden Tagen. Aber wie sagt man? – Freut euch nicht zu früh! Denn ab diesem Fisch lief es sehr zäh. Zwei Tage lagen die Ruten plötzlich unberührt an den Spots und so entschieden wir uns dazu den See zu verlassen und die Reise fortzusetzen. Am Abend packten wir soweit schon mal das Gröbste zusammen und so konnte wir am nächsten Morgen zeitig den Platz verlassen um an den nächsten See zu fahren.

Kanal oder See?

Nach einer ca. zweistündigen Autofahrt kamen wir an einem kleinen Kanal vorbei der uns auf den ersten Blick sehr gut gefiel. Wir entschieden uns erst einmal dort nach Fischen und Plätzen Ausschau zu halten bevor wir weiterfahren. Dies war allerdings sehr schwierig, bedingt durch die starke Schifffahrt und Verbotszonen, sodass wir uns im Endeffekt doch für den nächsten See entschieden, welcher nur noch einen Katzensprung entfernt war.

Spotsuche in brütender Hitze

Am Wasser angekommen spannten wir nur schnell eine Plane gegen die Sonne an meinen Bus und stellten den Liegen darunter um uns das Aufbauen der Zelte in der Bullenhitze zu ersparen. Als die Arbeit erledigt war, ging es endlich erneut ans Suchen von vielversprechenden Spots! Wir entschieden uns die Ruten vor einigen Baumreihen abzulegen, welche in der Nähe unseres Platzes aus dem Wasser ragten. Diese Spots sind normal immer Fanggaranten dachten wir uns und so lagen die Ruten sehr schnell punktgenau vor dem Holz. Die Bissanzeiger ganz sensibel, die Bremsen so gut wie zu und wieder konnten wir nur warten. Als wir morgens hundemüde aus unseren Liegen fielen wussten wir, dass wir alles richtig gemacht hatten, denn wir konnten beide schöne Fische fotografieren.

Eigentlich konnten wir gar nicht recht glauben, dass es bei unserer Tour auf Anhieb so gut lief. Da das Motto Mobilität ganz vorne stand, packten wir am Vormittag unser Camp wieder zusammen und steuerten das nächste Gewässer in den Bergen an! Wieder ein glasklarer Stausee mit blauem Wasser und einer fantastischen Landschaft im Nacken!

Neuer See, neues Glück

Da wir einen Platz, sehr zentral im See, beziehen konnten und jede Menge offenes Wasser vor Augen hatten, entschied ich mich dazu, zwei größere Futterplätze aufzubauen. Hierzu mischte ich die Mega.Krill Boilies mit den Scopana´s und fütterte die Kanten zu einem alten Flussbett, welches sich durch das offene Wasser schlängelte. Am ersten Abend blieb es noch sehr ruhig, aber man könnte sagen das war die Ruhe vor dem Sturm! Gleich am ersten Morgen konnte ich drei schöne Fische auf den Spots verbuchen. Das läuft ja rund, dachte ich mir und grinste beim Fahren der Ruten vor mich hin. In den nächsten Tagen sollte es richtig gut laufen. Die Fische nahmen das Futter super an und waren im Fressrausch – so muss das sein! Ich konnte zahlreiche schöne Fische auf die Matte legen und genoss die Tour in vollen Zügen.

Die letzten 3 Tage brachen an

Als wir nur noch drei Tage übrig hatten, entschieden wir uns noch einmal an einen weiteren schönen Stausee zu wechseln. Der See war mir aus den vergangenen Jahren bereits bekannt und so mussten wir nicht lange überlegen wo wir fischen wollten und wo gute Spots zu finden sind. Einige Spots hatte ich aus den Vorjahren sogar noch auf GPS gespeichert und so lagen die Ruten sehr schnell am Ort des Geschehens. Da man an diesem Gewässer leider nicht über Nacht angeln darf, fiel mein Gepäck bzw. mein Tackle sehr sporadisch aus, um immer noch mobil zu sein und je nach Bedingung und Laune schnell den Platz schnell wechseln zu können. Leider konnten wir in den ersten beiden Tagen nur Waller verbuchen, welche ja nicht gerade zu unseren Zielfischen gehörten, wobei die Drills im tiefen Wasser echt krass waren. Also entschieden wir uns dazu uns am letzten Tag noch etwas „Urlaub“ zu gönnen und steuerten erst einmal eine Pizzeria an um uns zu stärken.

Neue Bekanntschaften schließen

Im Laufe des Tages konnte wir zwei andere deutsche Karpfenangler kennen lernen, mit denen wir uns schnell super verstanden und entschieden uns dazu, die Abendstunden am letzten Tag mit ihnen gemeinsam zu angeln. Gemeinsam überlegten wir, wo es sinnvoll sein könnte zu viert zu angeln ohne uns gegenseitig zu behindern. Wir beschlossen uns alle dazu nur mit zwei Ruten pro Mann zu angeln, um nicht zu viel Schnur im Wasser zu haben und dadurch die Fische eventuell abzuschrecken. Wir steuerten also einen Platz an, der uns große Hoffnung bereitete einen Fisch zu fangen und wurden sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als genau dieser Platz besetzt war. Schade, aber das ist angeln. An öffentlichen Gewässern muss man sich die Plätze eben teilen.

Wieder alles abdecken

Nichts desto trotz ließen wir uns davon nicht unterkriegen und hatten schnell eine Ausweichmöglichkeit gefunden. Ich sagte noch, dass es sicher für irgendetwas gut sein sollte, dass dieser Platz besetzt war und ich sollte Recht behalten. Wir setzten uns kurz zusammen um gemeinsam durchzugehen wer die Ruten wohin zieht und wo es am sinnvollsten ist um eine Rute zu platzieren. Gesagt – getan. Wir streuten die Ruten von einer Steilwand bis ins freie Wasser auf allen unterschiedlichen Tiefen um wieder alles perfekt abzudecken und vorbeiziehende Fische abfangen zu können. Als dann plötzlich die Rute von Julian ablief waren wir alle total erleichtert! Es kam ein absoluter Ausnahmefisch zum Vorschein, welcher uns dazu bewegte den letzten Abend nicht mehr zu fischen, sondern den Urlaub einfach noch mit ein paar Bierchen gemeinsam ausklingen zu lassen.

Zum Abschluss

Ich ließ die Tour noch einmal Revue passieren und legte mich dann später frühzeitig schlafen um für die lange Fahrt am nächsten Tag wieder fit zu sein. Alles in allem war es eine super Tour mit vielen tollen Fischen und ich werde sicher wieder meinen Weg dorthin finden.

Bis bald!
Euer Philipp Ollmann
Team Imperial-Fishing Germany

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