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lunititel640

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Angeln am Lowstock See
von Luis Niedergassel

Hallo liebe iBlog-Leser!

Mittlerweile versuche ich seit 3 Jahren mein Glück an einem echten „Lowstock“ Gewässer. Immer wieder befischte sporadisch diesen See, jedoch ohne Erfolg. Es lief einfach rein garnichts an diesem See, doch das sollte sich in diesem Jahr ändern. Am 11. März (mein 18. Geburtstag) musste ich irgendwie raus, raus an den Lowstock See. Also packte ich vorerst nur meinen Hund ein und fuhr mit ihr eine Runde zum Gassi gehen an den See. Trotz des sonnigen Wetter sah ich vorerst keine Fische.

Doch was war das?
Ich traute meinen Augen nicht und sah nur einige Meter weit draußen, in einer Windgeschützten Ecke, einen schön beschuppten Spiegler stehen. Da ich leider keine Zeit zum fischen hatte, verteilte ich erstmal ein paar Carptrack Monster’s Paradise Cold Water Boilies in 16mm und dazu noch ganz wenige Partikel. die Partikel als Ablenkung für die zahlreichen Blässhühner.

Ich probierte es ein paar Tage später nur für ein paar Stunden, doch die Fische waren nicht mehr da. Als ich endlich Zeit gefunden hatte eine ganze Nacht am Wasser zu verbringen, wurde es wieder kälter und die Temperaturen sanken unter den Gefrierpunkt. Die Matte blieb Fischleer, ich hoffte das sich bald endlich etwas ändern würde!
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Mein Futter bestand aus kleinen Partikeln, wie Weizen und Hanf, auch ein paar Tigernüsse mischte ich dazwischen. Als Boilies dienten die Carptrack Monster’s Paradise Cold Water Boilies in 16mm. Ein idealer Winter-Bait! Er löst sich im kalten Wasser sehr gut und verbreitet seine Lockstoffe sehr schnell und intensiv. Zum Schluss benetzte ich die Futtermischung noch mit Carptrack Powder, Carptrack inLiquid und etwas GLM full-fat! So steigere ich die Lockwirkung nochmals extrem!
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Es sah alles so gut aus!
Wir hatten nun Anfang April und es wurde langsam wärmer. Die Wassertemperatur betrug um die 10-11 Grad – nicht schlecht! Ich blieb meiner Stelle treu, denn ich war mir sicher, es war nur noch eine Frage der Zeit bis die Fische zurückkommen würden. In anderen Seeteilen sah ich sie bisher nie. Ich legte meine Ruten sehr flach ab. Sie eine vielleicht auf einem Meter und die andere etwas tiefer auf ca. 1,5m. Ich verteilte nur jeweils eine Hand der Monster’s Paradise Boilies mit dem Rohr, in der Hoffnung, dass die Blässhühner aufgrund der einsetzenden Dämmerung nicht mehr tauchen würden. Als ich morgens aufwachte und wieder keine Aktion zu verzeichnen hatte, wunderte ich mich sehr. Es sah alles so gut aus! Der Nebel zog übers Wasser und die Blässhühner fingen das tauchen an.

Doch dann endlich…
Doch plötzlich lief die ganz flache Rute auf Volldampf ab, ein Blässhuhn konnte das nicht sein! Ich hatte tatsächlich den ersten Fisch am Haken, doch es kam wie es kommen musste. Er setzte sich in alten Krautfeldern und Ästen fest und ich rechnete schon damit den Fisch zu verlieren. Doch er löste sich wieder und kam schnurstracks auf mich zu, um dann aber wieder in einen kleinen Busch rein zu ziehen. Auf die Entfernung und dem Winkel war leider nichts zu machen. Ich sah ihn keine 20 Meter von mir weg wütend mit dem Kopf im Geäst schlagen. Ich zögerte nicht lange und lief dem Fisch voll bekleidet entgegen, klemmte mir das Keschernetz unter den Arm und lief durch das Geäst. Ein paar Meter noch schwimmen und ich hatte den Fisch wie einen Hund an der Leine unter mir schwimmen und ich schwamm mit ihm ein paar Meter ins flache Wasser, wo ich ihn KESCHERN wollte.

Wo war nun das Netz?!
Irgendwo auf dem Seegrund auf jeden Fall… Ich stand bis zum Hals im Wasser und umarmte den Fisch einfach. Schnell noch die Schnur durchgebissen und dann lag er auf der Matte! Mein erster Fisch 2016 und mein erster Fisch seit 3 Jahren aus diesem See. Ich war mehr als glücklich! Nun musste ich mich erstmal aus den nassen und kalten Klamotten rausschälen, aber das Bad hatte sich mehr als gelohnt 🙂

Da isser!
Gebissen hat er auf 2 x 16 mm Monster’s Paradise Cold Water Boilies. Hübsch ist er auch noch, besser geht es nicht 😀
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Die Erfolgsköder!
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Er ließ sich nicht stoppen!
Nun war es Anfang Mai, fischtechnisch hatte sich bis dahin nichts mehr getan. Ich fischte eine spontane Nacht vor dem Wetterumschwung an einem für mich neuen Gewässer. Im Winter hatte ich hier bereits eine Nacht ohne Erfolg verbracht. Ich war in der Dämmerung am See und legte die Ruten an für mich optisch gute Plätze und legte mich auf die Liege, denn ich musste am nächsten Morgen um kurz vor 6 einpacken, um noch pünktlich in der Schule zu erscheinen. Ich fütterte ein paar selbstgedrehte Birdfood Banana Boilies in 20 mm und das war es. Vielleicht eine halbe Stunde später bekam ich einen Vollrun vom allerfeinsten und der Fisch ließ sich nicht stoppen! Er schwamm beinahe in ein Seerosenfeld, wo ich ihn aber grade noch von abhalten konnte. Dann schwamm er sehr ruhig, ohne Kopfschläge seine Bahnen. Sollte es gleich einer der Großen aus dem See sein, schoss es mir durch den Kopf? Ne, das wäre zu schön! Als er dann vorm Kescher auftauchte, sah ich nur einen dicken runden Schuppi und kescherte ihn zügig.

Zu krass!
Ich schaute einmal kurz in den Kescher, schätzte ihn auf 15-16kg und bereitete dann alles für den kurzen Landgang vor. Als ich ihn dann aus dem Wasser heben wollte, sollte er wohl doch ein paar Kilos mehr haben! Ich hing ihn an die Waage und sie pendelte sich bei etwas über 19kg ein! Hammer Start! Ich konnte es noch nicht ganz glauben und legte die Rute direkt wieder an ihren Platz. Einige Stunden später bekam ich wieder einen Biss und legte direkt einen 15,5 kg schwerer Schuppmann hinterher! Besser kann es nicht laufen, bei solche schnellen Nächten unter der Woche, an einem neuen Gewässer! Zufrieden fuhr ich zur Schule und saß meine Stunden ab 🙂

Hier ist er, der Erste mit über 19kg!
Gebissen auf einen 20er selbstgedrehten Birdfood Banana Boilie, mit einem halben 16mm V-Pop in gelb, eingelegt in Banana Dip!
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Ein süßer, visuell auffälliger Köder, ebenfalls ein perfekter Frühlingsbait!
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Ich vertraue seit mehreren Jahren den Carp’R’Us Produkten! Ich fische fast ausschließlich den ATS Continental Snag Hook in der Größe 4 und 6 und als Vorfachmaterial meistens das Clearwater Fluorocarbon, sonst das Strip-X! Noch nicht einmal ist mir ein Haken gebrochen oder gebogen bei einem Fischkontakt oder das Vorfachmaterial gerissen! Vertrauen bei 110%!
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Hier ist der zweite der schnellen Nacht mit 15,5 kg. Für ein Selbstauslöser Bild doch ganz in Ordnung, oder? 🙂
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Bis zum nächsten Mal 😉
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Ebenfalls top im Frühling: ein PVA-Sack mit ein paar Aminopellets in 4mm! Diese kann man auch noch bestens mit Carptrack inLiquid befeuchten, dann sind sie noch lockintensiver!
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Ein Bild was diesen Frühling bestens beschreibt! Mal Sonne, mal Regen…
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In den letzten Tagen fing ich noch in einer spontanen Nacht mit einem Kumpel an einem meiner Hausgewässer 2 kleinere Fische um die 20 Pfund.

So langsam läuft es an!
Birdfood Banana Lover!
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Noch ein Weckerfisch um 6 Uhr morgens, im flachen Wasser auf Birdfood Banana!
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Das war es vorerst von mir. Ich stecke grade mitten in meinen Prüfungsvorbereitungen fürs Fachabi, aber dann habe ich 2 Monate frei! Ein Hausboot Urlaub in Holland ist geplant sowie 2 Wochen Süden! Ich freue mich!

Macht es gut und ebenfalls einen schönen und hoffentlich fischreichen Sommer!
Haut rein,
Luis Niedergassel

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