Another Big One – von Marco Bettin

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Another Big One
von Marco Bettin

Die letzten Wochen liefen bei mir eher durchwachsen. Das Wetter änderte sich von Tag zu Tag. In der Woche war meist das beste Wetter und wenn ich dann am Wochenende fischen gehen wollte zogen dicke schwarze Wolken auf. Die Temperatur ging rauf und runter, nicht förderlich um konstant Fische zu fangen. Ich versuchte es trotzdem. Fischte verschiedene Gewässer und unterschiedliche Spots, meistens mit wenig Futter. So konnte ich den ein oder anderen Fisch verhaften.

Aus dem Kraut gebuddelt und mit der Hand gedrillt

Ausgelaichte 23,7 kg

Vor zwei Wochen begann ich damit einen Futterplatz aufzubauen. Die ersten beiden Male fütterte ich jeweils 30 Kg, bestehend aus vielen Partikeln wie Tigers, Weizen, Mais, Hanf und Kichererbsen die ich mit IB Carptrack inP und inL verfeinerte. Hinzu kamen Pellets, Monster-Liver Boilies und Uncle Bait „The Boilie“. Ich fütterte jeden zweiten Tag, der Spot war ein großer Sandfleck zwischen dichtem Kraut. Vor dem füttern tauchte ich den Spot ab um zu sehen was gefressen wurde. Viel sah ich nicht denn der Spot war jedes Mal leergefressen. Der Sand war wie von Wildschweinen durchpflügt.

Vertrauen in das Futter ist entscheidend für den Erfolg – Carptrack Monster-Liver Boilies, Uncle Bait „The Boilie“, Half´n Half Elite Strawberry & die neuen V-Pops in grün

Letzten Freitag war es dann soweit, ich startete den ersten Versuch. Ich machte extra früh Feierabend um pünktlich zum Deutschlandspiel am Wasser zu sitzen. Schnell hatte ich alles aufgebaut und die Ruten montiert. Ich schaute die erste Halbzeit auf meinem DVBT TV und schwamm die Ruten dann schnell auf den Spot. Während der zweiten Halbzeit sah ich schon die ersten Fische in der Nähe meines Spots springen. In der 85. Minute des Spiels lief plötzlich die erste Rute ab. Nach kurzem Drill schlitzte ich den Fisch im Kraut aus. Ich denke es war ein sehr guter Fisch, er klebte am Grund und zog langsam Schnur von der Rolle. Naja was soll es, Deutschland ist weiter und die Fische fressen. Ich schaute noch das zweite Spiel am Abend und schlief zufrieden ein. Pünktlich um 6 Uhr am Morgen lief der nächste Fisch ab. Beim drillen sprangen mehrere Fische auf meinem Platz. Kurze Zeit später netzte ich den Fisch ein. Es war ein kleiner Schuppi mit ca. 5kg.

Die Falle nah am Kraut hat wieder zugeschnappt

Ich zog schnell einen frischen Monster-Liver Boilie und einen grünen V-Pop auf das Haar und schwamm die Rute wieder auf den Spot. Und das um kurz nach 6 Uhr morgens, wach war ich also. Ich spannte gerade die Schnur, da lief mir die Schnur durch die Finger. Der nächste hing am Band, das Spiel ging von vorne los. Wieder war es ein kleinerer Schuppi. Ich fing den ganzen Morgen Fisch auf Fisch, meist lag nur eine Rute auf dem Pod da die andere schon wieder ablief. Oft hörte ich beim schwimmen schon den RX der anderen Rute am Ufer schreien. Mittags gab es eine längere Beißpause. Endlich hatte ich Zeit ein paar Stunden zu schlafen. Gegen Nachmittag weckte mich dann aber wieder mein RX. Kurz vor dem Ufer saß der Fisch Bombenfest im Kraut. Also wieder rein ins Wasser und den Fisch befreien. Ich drillte den Fisch dann im Wasser mit der Schlagschnur in der Hand zu Ende. Ich griff ihn bei erster Gelegenheit und schwamm mit ihm im Arm die letzten 20 Meter zum Ufer, erst dort merkte ich, dass der Fisch wirklich groß war. Die Waage bestätigte dies mit 20,2kg. Yes, nach so vielen kleinen Fischen endlich einer der großen des Sees.

Geile 20 kg+

Kurz vor dem Abendessen kam dann der Nächste Big One vorbei. Nach heftigem Drill lag ein echter Traumfisch vor mir. Ein Spiegler von über einem Meter und 23,7kg schwer. Der Fisch hatte vor kurzem abgelaicht und daher einen eingefallenen Bauch. Vor ein paar Wochen hatte er wohl deutlich über 25kg. Trotzdem war es ein absoluter Topfisch den ich unbedingt fangen wollte er konnte meinen Uncle Bait „The Boilie“ mit einem Half´n Half Elite Strawberry nicht wiederstehen.

Er sammelte wohl alle Uncle Bait´s vom Spot ein

Dies war dann erstmal der letzte Fisch. Regen zog auf und es wurde deutlich kühler. Ich verkroch mich in mein Zelt und guckte die letzten beiden WM Viertelfinals. Sonntagmorgen piepte mein RX schon wieder, diesmal jedoch nicht von einem Fisch sondern von einem Kanufahrer der meine Ruten einsammelte. Ich spannte die Ruten ein wenig nach und legte mich nochmal auf die Liege. Eigentlich dachte ich das die Ruten jetzt tot im Kraut liegen würden da der Kanufahrer sie verzogen hatte doch gegen neun Uhr lief dann doch noch die Monster-Liver Rute ab, am Ende des Drills löschte ich einen weiteren Big One ab. Wieder über 20 Kg schwer, genauer gesagt 21,3 Kg. Nach diesem Fisch packte ich mehr als zufrieden ein und schwamm das restliche Futter noch schnell auf den Spot. Mal schauen was dieser Spot in den nächsten Wochen noch so bringt. Jetzt muss ich jedoch erstmal neue Monster-Liver Murmeln rollen 🙂

Kräftige Schuppis am Morgen!

Die Hechte raubten vor meinen Rutenspitzen. Einer verfing sich in meiner Schnur, die Invisible Touch“ hielt und so konnte ich diesen 90er landen

Ein kleiner Koimischling

Viele Fische fing ich auf diese Kombi – Carptrack Monster-Liver Boilies & V-Pops in grün

Zwei Ruten auf dem Pod waren selten

Wunderschöne Fische waren dabei

Die Matte war mehrfach voll

Uncle Bait „The Boilie“, Half´n Half Elite Strawberry, Carp’R’Us ATS Centurion 2000 und Strip-X waren für den Erfolg verantwortlich.

Dieser Fettsack gönnte sich meinen Uncle Bait „The Boilie“ Schneemann!

Der Abschlussfisch und ein weiterer Big One

Mein absoluter Traumfisch, über einen Meter lang

Marco Bettin
Team Imperial Fishing

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