Meins für alle Fälle… Rig Rig Hurra!

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Rig Rig Hurraa!

…und so hieß es vor einigen Tagen in der deutschen IB Whats App Gruppe:

Max Nollert: „Hey Team, Rigs sind zugegeben eine Achillesferse vieler Angler wenn’s um`s Karpfenangeln geht, so auch eine ganze Weile bei mir! Location, Futter, Futtermenge, Ausdauer, Motivation, all das kann 100% gegeben sein, aber wenn das Rig nicht funzt dann ist alles umsonst!

Dramen vergangener Tage

Mit meinem geflochtenen Krystonite, einem vierer Haken einem kleinen Stück Tube auf dem Schenkel, kam ich zwar Jahrzehntelang ganz gut aus und konnte stets binnen Sekunden auf das gleiche Vorfach einen neuen Haken aufziehen, indem ich die ganze Prozedur einfach zurück wickelte und einen neuen aufzog… Immer scharfe Haken ohne weiteren Verlust von Material, wie Vorfach oder Tube-Stückchen war wohl die stärke des Rigs, denn Verschwendung in diesem Bereich mag ich gar nicht und scharf muss der Haken nun mal sein – rattenscharf!

Jedoch gab es diverse Situationen, da hätte ich mir gewünscht, ich hätte dieses Rig nicht drauf gehabt. Wenn beispielsweise am St. Croix auf 22 m Tiefe nach vier Tagen endlich der Biss kommt, noch dazu ein Fullrun allererste Güte und der Fisch nicht hängt weil sich beim herab lassen das Rig verdreht hatte. Oder wenn wie in La Maxe häufiger passiert, Weißfische oder vorsichtige Karpfen den Hakenköder inhalierten und ausbliesen und dabei meine „eineinhalb Boilie Montage“ sich in den Haken eindrehte und somit die Hakenspitze in die falsche Richtung zeigte und lediglich dann immer nur ein paar Blieps kamen, wenn eigentlich ein Run angesagt war.

Das gleiche geschah auch ab und an am Mouche, Liez und so weiter – wir fischten „les 4 Lacs“ rauf und runter! Wenn man bei einem Trip viele Bisse hat, wie am Crazy Lake 135x unsere Montagen in sieben Tagen zuschnappten und dann mal einer verloren geht – kurz ärgern schütteln und weiter geht es, aber wenn man bei einer größeren Session lediglich einen Biss bekommt, kann das verdammt bitter sein und man erinnert sich, wie ich zum Beispiel noch Jahre oder Jahrzehnte danach! Ich bin sicher Sie haben dazu auch etwas im Hinterkopf, denn die Verluste vermeintlich großer Fische brennen sich tief und fest in das Hirn eines Anglers ein!

Für immer und überall!

Wie wäre es, wenn wir in ein paar Tagen alle unser „Favouriten Allroundrig“ vorstellen. Eines für immer und überall, wenn Ihr Euch für nur ein einziges entscheiden müsstet, welches ihr mit auf den „Planet Carp“ nehmen dürftet. Ein paar Zeilen dazu warum ihr Euch dafür entschieden habt, wären klasse!

Wie es gebunden wird ist zunächst nicht sooo wichtig. Denkt aber daran, man sollte es kurz oder weit aus werfen können, vom Boot aus ablegen, im flachen Wasser aber auch in sehr tiefem Wasser über 20 m z.B und und und, eben all das was uns beim Karpfenangeln so erwarten kann!

Es sollte kleinen Fischattacken verwicklungsfrei standhalten, mit Sinkern genauso wie mit Snowman aber auch mit Popup gefischt werden können. Tatsächlich eines für alles – lediglich die Haarlänge darf aufgrund der verwendeten Köder angepasst werden, so wie selbstverständlich auch die Länge des Vorfachs selbst.

Wenn das mal durch ist, können wir später auch mal zusammentragen, wer von seinem Allrounder bei welchen Situationen stark abweichen würde.

Da machen wir dann ein weiteres schönes Update draus. Step one und dann step two!

Wer ist dabei?

In der Zwischenzeit hatten wir auch ohne diesen Vorspann bereits das erste Update hierzu online gestellt, es war keine geringere als Maike Prinz, deren Vorstellung ihr hier auf diesem Link nochmal bewundern könnt. Im folgrenden haben Andreas Filusch, Kurt Trinkl, Ernst Helmhart, Philip Jakob und Throsten Illig ihr Rig vorgestellt. Auch ich stellte Euch bereits in dem Update Rig Rig Hurraa – mein Rig für alle Fälle! mein bervorzugtes Rig vor. Doch nun gebe ich das Wort ab an Roland Gründler, der Euch sein favorisiertes Rig zeigen möchte…“


Oder wie ich sage … Ring Ring Hurra!

Es gibt viele Rigs.

Einige sind sehr speziell. Viele sind sehr aufwändig. Manche sind aber auch nur ganz schlicht und einfach. In der Regel funktionieren sie alle auf ihre eigene Art und Weise, die einen mehr, die anderen weniger! Viele suchen noch nach einem ultimativen Rig – ich habe meins gefunden!

Das aller wichtigste bei einem Rig?

In meinen Augen, dass man dazu stets absolutes und 100 prozentiges Vertrauen haben muss. Mir persönlich ist es aber auch wichtig, dass ich auf jede Situation vorbereitet bin und mit wenigen Handgriffen an meinen Rig schnell auf die Gewässersituation reagieren kann. Ich habe in den letzten Jahren viele verschiedene Rigs für mich ausprobiert und getestet. Aber es gibt nur das Eine, welches ich immer wieder und bei jeder Session an mindestens einer meiner Ruten fische.

Mein Rig-Geheimnis

Zu diesem Rig habe ich seit Jahren das angesprochene Hundertprozentige Vertrauen, da es mir in jeglicher Situation Fische gebracht hat, auch wenn ein „spezielles Rig“ keinen Erfolg gebracht hatte. Das hat mir gezeigt: „Es ist möglich am Wasser Erfolg zu haben, und das mit einem einzigen Rig!“. Wovon ich spreche ist das „Blowback Rig“. Es ist leicht zu binden und kann mit den verschiedensten Vorfachmaterialien und Hakenformen verwendet werden. Es ist nahezu verwicklungsfrei. Dabei ist es egal ob man auf kurze oder weite Distanzen pendelt oder wirft, aus dem Boot ablegt oder mit dem Futterboot abklappt.

Welche Köder lassen sich damit präsentieren?

Es ist möglich sämtliche Ködervariationen mit diesem Rig zu fischen. Einen normalen Bottom Bait, einen Pop Up, die genial federleicht ausbalancierten IB Carptrack RAMBO Hookbaits oder meine Lieblingskombination an diesem Rig – den klassischen Schneemann.

Meins für alle Fälle…Rig Rig Hurra!

Was zeichnet das Rig aus?

Durch das weiche Haar und den beweglichen Ring am Hakenschenkel wird der Köder sehr natürlich präsentiert und garantiert eine natürliche Bewegung auf dem Gewässergrund. Egal in welcher Position sich der Köder beim Ansaugen durch den Fisch befindet, der Ring am Hakenschenkel gleitet in diesem Moment an seine festgelegte Position, optimiert dadurch die Hakendrehung und bringt den Haken in die richtige Stellung.

Was genau hat es mit dem Blowback auf sich?

Seinen Namen „Blowback Rig“ hat es durch seine ihm nachgesagte Eigenschaft erhalten, beim Ausblasen durch den Fisch die Hakeigenschaften (durch den beweglichen Ring) zu verbessern. Dieses ist für mich fraglich und ich möchte die Theorie nicht weiter untermauern. Ich sehe die Vorteile in seiner großen Flexibilität und in der beständigen Fängigkeit.

Der Vergleich zu anderen Varianten

Im Vergleich zu einem klassischen „Bottom Bait Rig“ kann man durch den Ring, auf das kleine Stück Silikonschlauch zur Fixierung der Haarmontage verzichten. Damit kann ich mir auch nach Fehlbissen oder Weißfischattacken sicher sein, dass der Haken fangbereit am Spot liegt. Der Silikonschlauch auf dem Hakenschenkel kann verrutschen oder im schlechtesten Fall reißen. Der Ring hält und findet seine Position beim nächsten Fischkontakt garantiert wieder. Nur ein funktionierendes Rig fängt nun einmal auch Fische. Als Verfechter von viel Ruhe am Spot eine Eigenschaft die „Gold“ wert ist!

Folgende Materialien benötigte ich für die Erstellung:

Auf die Carp'R'Us Produkte ist stets Verlass

Vorfachmaterial

Dazu brauche ich ein entsprechendes Vorfachmaterial. Hierbei wähle ich bei Spots an denen ich weit werfen muss in der Regel ein ummanteltes Stiff Material wie das Carp’R’Us – Strip-X oder vergleichbare. Ansonsten bevorzuge ich die „softe“ Variante, z.B. Carp’R’Us – Smooth Braid, um dem Köder möglichst viel natürliches Spiel einzuräumen.

Ein stabiler und scharfer Haken ist die halbe Miete

Als Haken verwende ich den Carp’R’Us – ATS Continental Snag Hook oder wenn ich in der Flussströmung Fische gerne auch mal einen Haken mit nach innen gebogener Spitze, da dieser weniger Kontakt zum Sand, Kies und Muscheln hat und länger seine Schärfe behält. Aber auch mit einem Kurv Shank funktioniert dieses Rig sehr gut. Egal welchen Haken man verwendet, hier gilt immer die oberste Regel: “Nur ein scharfer Haken fängt auch Fische!“. Daher kontrolliere ich die Schärfe meiner Haken vor jedem Auswurf sehr genau.

Das Herzstück des Rigs

Weiterhin benötige ich einen Carp’R’Us – Rig Ring in der Größe 3 mm, das Herzstück zuzusagen. Dieser hat die optimale Größe und somit ausreichend Spiel auf dem Hakenschenkel.

Mouthsnagger – eine Waffe für den Hakeffekt

Für die bessere Hakendrehung benötige ich noch einen Line Aligner. Hier schwöre ich auf die Carp’R’Us – Mouthsnagger, da ich diese immer wieder verwenden kann (die halten ewig) und nicht auf Wasserdampf (zum Schrumpfen von Schläuchen) angewiesen bin.

Nix mit Verheddern

Zu guter Letzt benötige ich noch ein Anti Tangle Sleeve und je nach Bedarf ein Bleischrot oder Knetblei.

So binde ich mein ultimatives Rig:

Zuerst binde ich einen doppelten Schlaufenknoten für das Haar. Hierbei wähle ich für das Haar circa eine Länge von 4 cm. Ein kleines Stück weiter unten auf dem Haar folgt ein weiterer Knoten, mit dem Zweck dass der Boilie auf dem Haar nicht verrutscht. Bei großen Ködern oder geplanter Ummantelung mit der IB Carptrack Liquid-Powder Paste verlängere ich das Haar gegebenenfalls mit einem extended Stopper. Sollte ich ein wenig kürzen müssen, mache ich einfach noch ein paar weitere Knoten auf das Haar.
Bei einem Pop Up als gewählten Köder reichen die Konten leider nicht aus um das Haar auf die benötigte Länge zu bringen. Dazu habe ich mit der gewählten Haarlänge eine eigene Variante, welche mir das Abschneiden, Knoten usw. erspart. Dazu mehr, weiter unten bei der Variante Popup.
Ansonsten ist diese Länge perfekt für meine Lieblingskombination, dem Schneemann.

Habe ich meine Länge bestimmt, knote ich bei ca. 4 cm den Rig Ring mit einem Überhandknoten (2x) an.

Nun führe ich die Hakenspitze durch den Ring sodass dieser auf dem Schenkel hin und her gleiten kann.

Den Ring positioniere ich so, dass er sich am Anfang des Hakenbogens befindet und fädele das andere Ende des Vorfachs durch das Hakenöhr.

Jetzt binde ich einen No-Knot mit circa. 6-7 Wicklungen.

Jetzt noch den Mouthsnagger aufziehen und nach Bedarf ein Carp’R’Us – Camo Shot positionieren.Mouthsnagger

So sollte es jetzt aussehen.

Vorfachlänge bestimmen (meine bevorzugte Vorfachlänge liegt in der Regel bei ca. 17,5 cm) und mit einem doppeltem Schlaufenknoten das Vorfach fertig stellen.

Zum Schluss noch einen Anti Tangle Sleeve aufziehen.

Fertig ist mein ultimatives Rig für alle Fälle.Fertig ist mein ultimatives Rig für alle Fälle.

Vorbereitung ist alles!

Zu meiner Bindetechnik möchte ich noch folgendes erläutern. Ich binde meine Rigs grundsätzlich alle gleich und passe diese erst kurz vor ihrem Einsatz an die gewünschte Taktik an. Somit habe ich auch immer eine ausreichende Anzahl dieser Rigs vorbereitet in meiner Tasche und muss nicht während der Session meine Rigs zurecht fummeln. Mehr Zeit zum entspannen!

„Mein Rig“, einfach, schlicht und somit auch schnell gebunden, da ich mir beim Binden über die Haarlänge erst einmal keine Gedanken machen muss! Bedeutet, ich binde mein Haar immer auf die gleiche Länge. Für eine Pop Up Präsentation eigentlich zu lang?! Wie ich dieses dann auf eine Popup Präsentation anpasse, ohne zu schneiden und ohne zu knoten, ist ganz simpel.

Meine Flying Hookbait Präsentation mit dem Blowback Rig:

Da mein Haar hierfür viel zu lang ist helfe ich mir wiederum mit einem extended Stop, aber auch ein klassischer Boiliestop erfüllt hier den Zweck. Dieser kommt in die Schlaufe von meinem Haar. Anschließend greife ich mein Haar mittig mit der Boilienadel und ziehe mein Haar durch den Köder.Meine Flying Hookbait Präsentation mit dem Blowback Rig

Zum Schluss noch ein Boiliestop in die durchgezogene Schlaufe und den Hookbait festziehen.

Ob auftreibende, schwebende oder sinkende Köder, alle Variationen sind möglich!

Meins für alle Fälle… Rig Rig Hurra!

Meins für alle Fälle…Rig Rig Hurra!

Und so sieht das Ganze dann unter Wasser aus.

Pop Up Präsentation:

Pop Up Präsentation

Bottom Bait / RAMBO Präsentation:

IB Carptrack RAMBO Hookbait Präsentation

Schneemann Präsentation:

Schneemann Präsentation

Variante mit einem Kurv Shank Haken. IB Big Ball verfeinert mit Carptrack inLiquid und Carptrack inP.

Zusätzliche Sicherheit

Für weite Würfe ziehe ich noch zur Sicherheit Maischips (Verpackungsmaterial) auf meinen Haken. Diese lösen sich im Wasser auf und geben mir noch zusätzliche Sicherheit, dass sich wirklich nichts verheddert.

Egal welches Rig euer persönlicher Favorit ist, nur mit dem richtigen Köder ist ein gutes Rig auch ein fängiges Rig. Seinem Köder sollte man immer genau so viel Vertrauen schenken wie seinem Rig…… die besagten 100%. Darum auch immer eine IB Kugel ans Band, dann funzt es auch mit den Fischen. Pimpen nicht vergessen.

Wie das geht?
Seht ihr in dem Video von Thorsten Illig
https://www.youtube.com/watch?v=IaSLdgOo0YM

Viel Erfolg beim Heben der Gewässer-Schätze!

Tight Lines
Euer Roland Gründler
Team Imperial Fishing Germany


Der neue IB Carptrack Scopana-Love Boilie, ab nächste Woche erstmals vorab als Testversion lieferbar!

Mehr Info, nächste Woche!


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Wenn der Plan früh morgens aufgeht

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Hallo liebe iBlog Leserinnen und Leser,

am Pfingstwochenende trieb es mich spontan von Sonntag auf Montag an die Donau. Ich fuhr erst spät Nachmittags ans Wasser und wusste gar nicht wo ich angeln sollte. Nach einer ca. zweistündigen Suche, hatte ich ein paar Fische in einem Altwasserabschnitt gefunden.

Ein 500 Meter langgezogenes ruhiges Gewässer – das sah heiß aus!

Mein minimales Camp war schnell aufgebaut und ich konnte gleich loslegen…

Ich entschied mich für den Ein- bzw. Auslauf dieses Altwassers. Warum denn auch nicht? Dort wo ruhiges Wasser auf strömendes Wasser aufeinander trifft, ist die Fangaussicht meist gut!

Meine Futtervorbereitung

Ich verwendete Mais und Tigernüssen, dazu kamen noch 4 Hände voll gepimpter IB Carptrack BIG Fish Boilies, die ich bereits am Vortag mit IB Carptrack Powder und IB Carptrack inLiquid verfeinert hatte.

Meine Hakenköder

Meine Rigs beköderte ich einmal mit einem einzelnen IB Carptrack RAMBO – BIG FISH Hookbait und das andere Rig mit einem Schneemann, bestehend aus einem 20mm IB Carptrack BIG Fish Boilie und einem pinken V-Pop in 16 mm.

Tipp: Meine V-Pops lege ich immer in IB Carptrack NHDC ein, denn Karpfen lieben es!

Die Ruten lagen schnell und die kurze Session hier am Altwasser konnte beginnen.

Wenn der Plan früh morgens aufgeht!

Ich erwachte um 5 Uhr morgens, schaute zu den Ruten und dachte mir…“MIST nichts gelaufen“…

…doch plötzlich schrie mich der Bissanzeiger an und ich eilte sofort zur Rute.
Yeahh Plan doch aufgegangen, ein schöner Flussschuppmann am frühen Morgen!

Eine Stunde später, so gegen halb 7, pfiff die gleiche Rute noch einmal ab und ich wurde mit einem wunderschönen Spiegler belohnt.Wenn der Plan früh morgens aufgehtMan was hab ich mich gefreut, dass es spontan gleich so gut geklappt hat!

Wir sehen / hören voneinander.
Tight Lines

Euer Daniel Trocha


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Frage & Antwort #08

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Frage & Antwort von Max Nollert erscheint alle zwei Wochen. Stelle Max Deine Frage, sende sie an: info@imperial-fishing.de

In der heutigen Ausgabe:
1. Welches Rig würdest Du an einem schlammigen Gewässer empfehlen?
2. Nach welchen Kriterien bestimmst Du Deine verwendete Boiliegröße?
3. Muss der Angelköder immer der Gleiche sein wie die man füttert?

Frage 1: Welches Rig würdest Du an einem schlammigen Gewässer empfehlen?

Grundsätzlich gibt es ein Rig welches ich überall verwenden würde. Dieses findet Ihr in diesem aktuellen Update! Wer aber sich ganz speziell an eine Bedingung anpassen möchte, ist bei folgenden Zeilen so wie Rigs besten aufgehoben.

Für ein Gewässer mit weichem oder sogar schlammigem Boden wäre eine Helikoptermontage mit längerem Vorfach bzw. ein Chod-Rig mit einem Pop-Up als Hakenköder eine sehr gute Wahl. Es ist wichtig, dass das Blei, wenn es beim Wurf auf den weichen Boden trifft, das Vorfach mit dem Köder nicht in den Schlamm zieht und die Fische ihn somit nicht mehr leicht finden können. Bei einer Helikoptermontage oder dem Chod-Rig taucht nur das Blei in den Schlamm ein und das Vorfach mit Köder bleibt gut sichtbar auf der weichen Oberfläche zurück. Dabei würde ich darauf achten, dass der Pop-Up nur sehr wenig „aufgepoppt“ wird, damit die Karpfen, wenn sie am Grund nach Futter suchen, nicht an einem zu hoch aufschwimmenden Köder „vorbeifressen“.  Ich halte eine Höhe von ungefähr 2cm über Grund für optimal.

Auf schlammigem Boden empfehle ich mit Pop-Ups zu angeln. Allerdings achte ich darauf, dass die Pop Ups nicht zu hoch aufgepoppt sind. 2cm empfinde ich als ideal.

Frage 2: Nach welchen Kriterien bestimmst Du Deine verwendete Boiliegröße?

Das kommt auf einige Faktoren an. Man sollte sich zuerst einmal die Gewässergröße und die zu erwartenden Fischgrößen anschauen. In einem kleinen Parkteich z.B. ist es wenig sinnvoll, mit 30mm Bigballs zu angeln und in einem 1000 Hektar See sollte man aufgrund der zu erwartenden großen Weißfische oder Krebse/Katzenwelse seine Montagen nicht grundsätzlich mit 16mm Boilies beködern. Zudem ist es wichtig, in welchen Intervallen die Ruten neu beködert/ausgebracht werden sollen. Wenn ich in einem großen Gewässer meine Ruten sehr weit auslege und ggf. über einen längeren Zeitraum liegen lassen möchte, werde ich einen größeren, stabileren Köder bevorzugen, der den Weißfischen länger widersteht.

Meine Faustregel lautet deswegen: Die Boiliegröße ist stets so klein wie möglich und so groß wie nötig auszuwählen! Den Ursprung dieser Faustregel lest ihr in den oberen Zeilen.

Die Ködergröße auf die Situation anzupassen, ist in meinen Augen absolut notwendig!

Frage 3: Muss der Angelköder immer der gleiche sein wie die man füttert?

Hier ein ganz klares nein! Ich mache es regelmäßig so: wenn ich mehrere Tage oder mit mehreren Ruten auf einem vorbereiteten Futterplatz angele und ich keine Bisse bekomme oder die Anzahl der Bisse stark nachlässt, dann kommen Hakenköder zum Einsatz, die sich von den angefütterten komplett unterscheiden. Häufig habe ich so schon einen oder mehrere „Bonusfische“ fangen können, was ich auf die Veränderung der Hakenköder zurückführe. Meine Lieblingsversion ist entweder ein auffälliger Pop Up (Snowman) und / oder das Ummanteln der Hakenköder mit Liquid-Powder Paste!

Quick Tipp: Unterschiedliche Hakenköder und Futterboilies können mehr Fisch bringen!


Warum nicht mal einen fleischigen oder fischigen Köder füttern und darüber einen fruchtigen Banana Pop Up anbieten?

Der Kontrast bringt FISCH!

Mein Tipp für alle experimentierfreudigen: IB Carptrack Monster-Liver Bodenköder und ein Banana Pop Up am Haar!


Auflösung Gewinnspiel mit Max Nollert

Vielen Dank für Eure Einsendungen. Unter allen richtigen Antworten haben wir Patrick Danzig als Gewinner gelost.

Herzlichen Glückwunsch Patrick Danzig!

Die neuen Testboilies IB Carptrack Scopana-Love werden bei Deiner nächsten Bestellung beigelegt und wir freuen uns auf Dein Feedback!

max nollert & Team

Die richtige Antwort: ich konnte diesen kleinen aber kampfstarken Schuppmann 1994 während meines 7-monatigen Aufenthaltes in Frankreich am Cher ins Netz führen.


Heutiger Versand per DPD! Vielen Dank für Euer Vertrauen, wir wünschen allen viel Erfolg am Wasser!

max nollert & Team

Mein persönliches All-in-one-Rig

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Rig Rig Hurraa!

…und so hieß es vor einigen Tagen in der deutschen IB Whats App Gruppe:

Max Nollert: „Hey Team, Rigs sind zugegeben eine Achillesferse vieler Angler wenn’s um`s Karpfenangeln geht, so auch eine ganze Weile bei mir! Location, Futter, Futtermenge, Ausdauer, Motivation, all das kann 100% gegeben sein, aber wenn das Rig nicht funzt dann ist alles umsonst!

Dramen vergangener Tage

Mit meinem geflochtenen Krystonite, einem vierer Haken einem kleinen Stück Tube auf dem Schenkel, kam ich zwar Jahrzehntelang ganz gut aus und konnte stets binnen Sekunden auf das gleiche Vorfach einen neuen Haken aufziehen, indem ich die ganze Prozedur einfach zurück wickelte und einen neuen aufzog… Immer scharfe Haken ohne weiteren Verlust von Material, wie Vorfach oder Tube-Stückchen war wohl die stärke des Rigs, denn Verschwendung in diesem Bereich mag ich gar nicht und scharf muss der Haken nun mal sein – rattenscharf!

Jedoch gab es diverse Situationen, da hätte ich mir gewünscht, ich hätte dieses Rig nicht drauf gehabt. Wenn beispielsweise am St. Croix auf 22 m Tiefe nach vier Tagen endlich der Biss kommt, noch dazu ein Fullrun allererste Güte und der Fisch nicht hängt weil sich beim herab lassen das Rig verdreht hatte. Oder wenn wie in La Maxe häufiger passiert, Weißfische oder vorsichtige Karpfen den Hakenköder inhalierten und ausbliesen und dabei meine „eineinhalb Boilie Montage“ sich in den Haken eindrehte und somit die Hakenspitze in die falsche Richtung zeigte und lediglich dann immer nur ein paar Blieps kamen, wenn eigentlich ein Run angesagt war.

Das gleiche geschah auch ab und an am Mouche, Liez und so weiter – wir fischten „les 4 Lacs“ rauf und runter! Wenn man bei einem Trip viele Bisse hat, wie am Crazy Lake 135x unsere Montagen in sieben Tagen zuschnappten und dann mal einer verloren geht – kurz ärgern schütteln und weiter geht es, aber wenn man bei einer größeren Session lediglich einen Biss bekommt, kann das verdammt bitter sein und man erinnert sich, wie ich zum Beispiel noch Jahre oder Jahrzehnte danach! Ich bin sicher Sie haben dazu auch etwas im Hinterkopf, denn die Verluste vermeintlich großer Fische brennen sich tief und fest in das Hirn eines Anglers ein!

Für immer und überall!

Wie wäre es, wenn wir in ein paar Tagen alle unser „Favouriten Allroundrig“ vorstellen. Eines für immer und überall, wenn Ihr Euch für nur ein einziges entscheiden müsstet, welches ihr mit auf den „Planet Carp“ nehmen dürftet. Ein paar Zeilen dazu warum ihr Euch dafür entschieden habt, wären klasse!

Wie es gebunden wird ist zunächst nicht sooo wichtig. Denkt aber daran, man sollte es kurz oder weit aus werfen können, vom Boot aus ablegen, im flachen Wasser aber auch in sehr tiefem Wasser über 20 m z.B und und und, eben all das was uns beim Karpfenangeln so erwarten kann!

Es sollte kleinen Fischattacken verwicklungsfrei standhalten, mit Sinkern genauso wie mit Snowman aber auch mit Popup gefischt werden können. Tatsächlich eines für alles – lediglich die Haarlänge darf aufgrund der verwendeten Köder angepasst werden, so wie selbstverständlich auch die Länge des Vorfachs selbst.

Wenn das mal durch ist, können wir später auch mal zusammentragen, wer von seinem Allrounder bei welchen Situationen stark abweichen würde.

Da machen wir dann ein weiteres schönes Update draus. Step one und dann step two!

Wer ist dabei?

In der Zwischenzeit hatten wir auch ohne diesen Vorspann bereits das erste Update hierzu online gestellt, es war keine geringere als Maike Prinz, deren Vorstellung ihr hier auf diesem Link nochmal bewundern könnt. Im folgrenden haben Andreas Filusch, Kurt Trinkl, Ernst HelmhartPhilip Jakob und Thorsten Illig ihr Rig vorgestellt. Auch ich stellte Euch bereits in dem Update Rig Rig Hurraa – mein Rig für alle Fälle! mein bervorzugtes Rig vor. Doch nun gebe ich das Wort ab an Dennis Pries, der Euch sein favorisiertes Rig zeigen möchte…“


Meine Interpretation des D-Rigs

Heute möchte ich Euch „Mein persönliches All-in-one-Rig“ für alles vorstellen…

Eines Tages saß ich am Wasser und überlegte welches Rig ich fischen könnte ohne groß herum zu basteln (ich bin was das angeht nämlich sehr faul).

Mein persönliches All-in-one-Rig eignet sich für jeden Köder

Welche Ansprüche stelle ich?

– schnelles und einfaches binden
– einen TOP Hakeffekt
– größtmögliche Flexibilität bei der Präsentation der Köder

Carp’R’Us Strip-X – meine Entscheidung!

Generell bevorzuge ich steifes Material, mag aber keine reinen Monofilen Vorfachmaterialien, also entschied ich mich für eine ummantelte geflochtene Schnur, das Carp’R’Us Strip-X. Diese bietet mir die gewünschte Steifigkeit und wenn ich mich doch spontan dazu entschließe einen einzelnen Pop-Up zu fischen, kann ich ganz bequem selbst bereits ein fertig montiertes Rig umfunktionieren.

Wie ich mein Rig verwandeln kann

Ich nehme ein Stück Tube und fixiere die Schnur am Hakenschenkel. Als Haken verwende ich gern den Carp’R’Us – ATS Continental Snag Hook und den Carp’R’Us – ATS Gladiator LS.
Im Anschluss bilde ich eine Schlaufe und binde einen No-Knot. Nun kann ich an dem überstehenden Ende ziehen und die Schlaufengröße anpassen. Abschneiden und fertig ist das Rig so wie ich sie vorbinde. Am Wasser kommt dann der Mouthsnagger dazu, Anti Tangle Sleeves Long und eine einfache Schlaufe am Ende um sie in den Carp’R’Us – Gizmo Quick Change Swivel einzuhängen… Fertig!

Im folgenden das Binden Step by Step

(ohne Tube zur Fixierung)

Schritt für Schritt Erklärung für Mein persönliches All-in-one-Rig

Fertig ist „Mein persönliches All-in-one-Rig“

Ich habe stets ein paar vorgebundene Rigs dabei. So bin ich am Wasser flexibel und kann schnell auf entsprechende Situationen reagieren und mein Rig dem verwendeten Köder anpassen.

Mein persönliches All-in-one-Rig

Mouthsnagger – ein MUSS!

Für den perfekten Dreheffekt kommt natürlich auch bei mir der Carp’R’Us Mouthsnagger zum Einsatz. Eine richtige Waffe wenn es um Hak- und Dreheigenschaften geht.

Meine Pup-Up Montage

Für den einzelnen Pop-Up entferne ich einfach ein wenig von der Ummantelung hinter dem Haken, bringe ein Carp’R’Us – Camo Shot an und habe nun eine Art Kombi-Rig.

So kann ich ein und das selbe Rig ganz einfach den Gegebenheiten anpassen ohne immer neue Rigs binden zu müssen. Die Länge des Vorfachs beträgt dabei immer maximal 15cm. Als Haar benutze ich meistens Zahnseide oder weiches Silk, welches ich am Ende, nach dem Aufziehen der Köder, mit dem Feuerzeug erwärme. Somit benötige ich keinen Boiliestopper. Keine Angst, das hält selbst weitesten Würfen Stand und der Köder bleibt am Haar.

Noch ein Camo Shot auf das Rig, fertig ist die Pop Up Montage

Haarlänge und Anti-Verwicklungstrick

Sobald ich einen Schneemann oder einen einzelnen Sinker fische, lasse ich den Abstand zum Haken gerne etwas länger. Wer nun Angst hat, dass sich das Haar beim Auswerfen um den Haken wickelt hat zugegebenermaßen nicht ganz unrecht. Aber auch dazu gibt es einen kleinen Kniff damit das nicht passiert. Ich nehme dazu eines unserer Amino-Gele (in diesem Fall das IB Carptrack Amino Gel Crawfish). Das Rig befeuchten und mit dem Pulver benetzen (insgesamt 3 mal hintereinander) und schon ist erstens das Haar fixiert und zweitens der Hakenköder noch viel attraktiver.

Meine Lieblingsköder-Kombi

Übrigens mein absoluter Lieblingsköder ist der IB Carptrack RAMBO – Crawfish in 20mm mit einem 16mm IB Carptrack Flying – Crawfish. Gepimpt mit dem IB Carptrack Amino Gel Crawfish. Der fängigste Köder bei meinen Sessions!

Meine Lieblingsköder-Kombi

Dieser dicke 30-Pfünder konnte meinem Lieblingsköder nicht widerstehen!

Dieser 30-Pfünder konnte meinem Lieblingsköder nicht widerstehen

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachbauen und testen! 

 

Stramme Schnüre!!!
Euer Dennis „ICEBERG“
Team Imperial Fishing Germany


Check out our European Information Website:

www.imperial-fishing.eu


Gewinne* 1 Kg der neuen IB Carptrack „Scopana-Love“ Boilies

Bereits jetzt schon kannst Du ein kg der sich noch in der Testphase befindenden „Scopana-Love“ Boilies gewinnen, die es noch nirgendwo zum Kauf gibt. Errate ganz einfach in welchem Jahr und wo Max diesen Karpfen fing. Eine kleine Hilfe, auf diesem Link könntest Du fündig werden 🙂

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Das Rig des alten Hasen!

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Rig Rig Hurraa!

…und so hieß es vor einigen Tagen in der deutschen IB Whats App Gruppe:

Max Nollert: „Hey Team, Rigs sind zugegeben eine Achillesferse vieler Angler wenn’s um`s Karpfenangeln geht, so auch eine ganze Weile bei mir! Location, Futter, Futtermenge, Ausdauer, Motivation, all das kann 100% gegeben sein, aber wenn das Rig nicht funzt dann ist alles umsonst!

Dramen vergangener Tage

Mit meinem geflochtenen Krystonite, einem vierer Haken einem kleinen Stück Tube auf dem Schenkel, kam ich zwar Jahrzehntelang ganz gut aus und konnte stets binnen Sekunden auf das gleiche Vorfach einen neuen Haken aufziehen, indem ich die ganze Prozedur einfach zurück wickelte und einen neuen aufzog… Immer scharfe Haken ohne weiteren Verlust von Material, wie Vorfach oder Tube-Stückchen war wohl die stärke des Rigs, denn Verschwendung in diesem Bereich mag ich gar nicht und scharf muss der Haken nun mal sein – rattenscharf!

Jedoch gab es diverse Situationen, da hätte ich mir gewünscht, ich hätte dieses Rig nicht drauf gehabt. Wenn beispielsweise am St. Croix auf 22 m Tiefe nach vier Tagen endlich der Biss kommt, noch dazu ein Fullrun allererste Güte und der Fisch nicht hängt weil sich beim herab lassen das Rig verdreht hatte. Oder wenn wie in La Maxe häufiger passiert, Weißfische oder vorsichtige Karpfen den Hakenköder inhalierten und ausbliesen und dabei meine „eineinhalb Boilie Montage“ sich in den Haken eindrehte und somit die Hakenspitze in die falsche Richtung zeigte und lediglich dann immer nur ein paar Blieps kamen, wenn eigentlich ein Run angesagt war.

Das gleiche geschah auch ab und an am Mouche, Liez und so weiter – wir fischten „les 4 Lacs“ rauf und runter! Wenn man bei einem Trip viele Bisse hat, wie am Crazy Lake 135x unsere Montagen in sieben Tagen zuschnappten und dann mal einer verloren geht – kurz ärgern schütteln und weiter geht es, aber wenn man bei einer größeren Session lediglich einen Biss bekommt, kann das verdammt bitter sein und man erinnert sich, wie ich zum Beispiel noch Jahre oder Jahrzehnte danach! Ich bin sicher Sie haben dazu auch etwas im Hinterkopf, denn die Verluste vermeintlich großer Fische brennen sich tief und fest in das Hirn eines Anglers ein!

Für immer und überall!

Wie wäre es, wenn wir in ein paar Tagen alle unser „Favouriten Allroundrig“ vorstellen. Eines für immer und überall, wenn Ihr Euch für nur ein einziges entscheiden müsstet, welches ihr mit auf den „Planet Carp“ nehmen dürftet. Ein paar Zeilen dazu warum ihr Euch dafür entschieden habt, wären klasse!

Wie es gebunden wird ist zunächst nicht sooo wichtig. Denkt aber daran, man sollte es kurz oder weit aus werfen können, vom Boot aus ablegen, im flachen Wasser aber auch in sehr tiefem Wasser über 20 m z.B und und und, eben all das was uns beim Karpfenangeln so erwarten kann!

Es sollte kleinen Fischattacken verwicklungsfrei standhalten, mit Sinkern genauso wie mit Snowman aber auch mit Popup gefischt werden können. Tatsächlich eines für alles – lediglich die Haarlänge darf aufgrund der verwendeten Köder angepasst werden, so wie selbstverständlich auch die Länge des Vorfachs selbst.

Wenn das mal durch ist, können wir später auch mal zusammentragen, wer von seinem Allrounder bei welchen Situationen stark abweichen würde.

Da machen wir dann ein weiteres schönes Update draus. Step one und dann step two!

Wer ist dabei?

In der Zwischenzeit hatten wir auch ohne diesen Vorspann bereits das erste Update hierzu online gestellt, es war keine geringere als Maike Prinz, deren Vorstellung ihr hier auf diesem Link nochmal bewundern könnt. Im folgrenden haben Andreas Filusch, Kurt Trinkl, Ernst Helmhart und Philip Jakob ihr Rig vorgestellt. Auch ich stellte Euch bereits in dem Update Rig Rig Hurraa – mein Rig für alle Fälle! mein bervorzugtes Rig vor. Doch nun gebe ich das Wort ab an Thorsten Illig, der Euch sein favorisiertes Rig zeigen möchte…“


Eine sportliche Aufgabe, die Max uns da gestellt hat…
könnte man meinen!

Um ehrlich zu sein musste ich mir keinerlei Gedanken dazu machen. Das Einzige was mich zu diesem Thema beschäftigte war, wie ich einen Artikel zu diesem Thema zeitlich in meinem Terminplan unterbringen sollte, denn eines ist mal klar, es ist nicht in einer halben Stunde getan, entsprechende Bilder zu machen, diese zu bearbeiten und den passenden Text zu verfassen. Aber wie gesagt, „mein Rig“ stand!

Bei meinem Favoriten handelt es sich übrigens um ein „Chod Rig“, welches ich meinen ganz persönlichen Bedürfnissen angepasst habe.

Mein Rig für alle Fälle

Warum Chod Rig?

Ganz einfach, weil es eben nicht nur ein Chot Rig ist!
Durch kleine Veränderungen lässt es sich in Windeseile ebenso in ein „Helikopter Rig“ verwandeln, was mir zusätzlich ermöglicht mit sinkenden Ködern und einer Festbleimontage zu fischen, wenn es die Situation erfordert.

Wenn ich mein Leadcore gespliced habe…

Leadcore gespliced

…schlaufe ich als erstes einen Ring Clip ein, an dem ich später mein Wurfgewicht befestige. Das Gewicht wird nach dem Einhängen durch einen Schlauch gesichert. (Bei dem nachfolgenden Foto habe ich den Ring Clip bereits vor dem Splicen aufgezogen)

Befestigung Gewicht

Als nächstes schiebe ich eine Klemmhülse und eine Gummiperle von der anderen Seite auf das Leadcore, wobei die Klemmhülse erst kurz vor ihrem Einsatz an entsprechender Stelle einseitig gecrimpt wird. So kann ich jederzeit bestimmen, ob ich mit einer Festbleimontage oder einem Chot Rig fischen möchte. Einseitig gecrimpt deshalb, damit die Gummiperle unter Belastung (z.B. Gewaltwurf) nicht verrutschen kann, das Vorfach im Drill unter stärkerer Belastung aber in Richtung Gewicht rutscht. Somit wird vermieden, im Drill unnötig Kraut einzufangen. Genaueres dazu in meinem Video!

Klemmhülse einseitig gecrimpt

Platzierung des Rigs auf dem Leadcore

Als nächstes kommt mein eigentliches Rig aufs Leadcore, welches ich entweder kurz für ein Chot Rig oder lang für ein Helikopter Rig wähle. Als Vorfachmaterial kommt bei mir Fluorocarbon zum Einsatz, da es sich über Wasserdampf besonders gut glätten lässt. Um eine besonders gute Drehung des Hakens zu garantieren, nutze ich ausschließlich Schrumpfschlauch.

Schrumpfschlauch

Während der Haken durch einen „No Knot“ gesichert und das flexible Haar mit eingebunden wird, befestige ich den Wirbel mit einer Klemmhülse, welche anschließend mit einem konischen Schlauch bedeckt wird. So wird ein vertüddeln während des Wurfes oder des Ablegens zusätzlich minimiert. Und ganz nebenbei spare ich mir das nötige Knetblei, welches beim Chod Rig in Verbindung mit einem Pop Up nötig wäre, da die Klemmhülse das entsprechende Gewicht schon mitbringt. Ein weiterer Tüddelhemmer also!

Ringwirbel

Rig-Finish

Als nächstes wieder eine Gummiperle und eine Klemmhülse aufs Leadcore und fertig! Aber auch dieses Mal: erst crimpen, wenn man weiß welche Montage man nutzen möchte!
Wichtig ist allerdings, die obere Klemmhülse mindestens so weit vom Schlagschnurknoten entfernt zu setzen, dass das Vorfach beim Wurf nicht in diese einschlagen kann!

obere-Perle

Die Haarlänge variiere ich übrigens lediglich mit entsprechenden Boiliestoppern.
Boiliestopper

Und so kann es aussehen:

Helikopter-Rig-Flourcarbon

Mein Rig für alle Fälle im Einsatz

Mein Rig für alle Fälle im Einsatz

Und das kann das Ergebnis sein:

In diesem Sinne

Thorsten Illig
Team Imperial Fishing Germany

Für alle die mein Video dazu noch nicht gesehen haben, schaut Euch meine Sommer Tipps an!

Die Messen sind schon lang vorbei und die Laichzeit geht an den meisten Orten dem Ende zu, jetzt wird gefischt!
Schickt her Eure Fischbilder!

Eine Nacht ist besser als keine!

0

Es war wieder Wochenende, doch ich hatte nur eine Nacht Zeit zum Angeln. So stellte ich mir also die Frage ob es sich lohnen würde, den weiten Weg zum See auf mich zu nehmen oder ob ich warten sollte bis zum nächsten Wochenende?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Ich entschied mich mein Auto zu packen und Freitags, nach Feierabend hieß es für mich dann auf ins gelobte Land! Das Wetter spielte allerdings nicht wirklich mit, es regnete ununterbrochen. Erleichtert kam ich dann am Wasser an, mein Camp bestand hier lediglich aus meinem Bus.
So brauchte ich nur noch die Tür aufschieben, die Ruten, Banksticks, Abhakmatte, Kescher und natürlich das 160er iBoat, welches immer aufgepumpt im Bus liegt, rausholen. Trotz Dauerregens stieg ich aufs Boot um mir ein paar interessante Plätze zu suchen.

Meine Köder für eine schnelle Nacht.

Nach relativ kurzer Zeit konnte ich meine Ruten auf die Spots legen, die mir am meisten zusagten. Als Köder verwendete ich den IB Uncle Bait – Extra Strong 16mm in Kombination mit einem IB Carptrack V-Pop in pink.

Den IB Uncle Bait – Extra Strong fische ich sehr gerne bei kurzen Sessions,

denn er ist durch seine rosa Farbe sehr attraktiv und fällt sofort ins Auge.
Wie verhext hörte es beim Ablegen der letzten Rute auf zu Regnen und die Sonne kam heraus.

Die Nacht konnte kommen…

Erfreut konnte ich so den restlichen Abend mit einem schönen Sonnenuntergang und der Ruhe am Wasser genießen. Für mich ging es früh auf die Liege und ich begann zu hoffen, dass in der Nacht der gewünschte Fisch einsteigen würde.

Run…

Um 3 Uhr war es dann soweit, die Funke riss mich aus dem Schlaf und die Schnur lief ununterbrochen von der Rolle. Ich schnappte mir die Rute, machte das iBoat startklar und begab mich in Richtung Fisch, um diesen sicher zu landen. Der Fisch gab ordentlich Gas und zog mich mit enormer Kraft quer über den See. Er wollte in einen, am anderen Ufer liegenden Baum flüchten. Deshalb musste ich, um den Fisch nicht zu verlieren, mehr Druck ausüben. Nach einem erbitterten und harten Kräftemessen, gelang es mir den Fisch kurz vor dem Baum zu Keschern.

YES!

Ich war fasziniert von dem Kampfgeist des Fisches. Zurück am Ufer, versorgte ich den Karpfen, legte mich wieder schlafen und hoffte dabei auf weitere Aktion.
Es blieb bei dem einen Fisch, dennoch war ich überglücklich.

Nach dem Motto „Eine Nacht ist besser als keine“ war ich überglücklich und es hat mal wieder gezeigt, dass sich auch die kurzen, schnellen Nächte bezahlt machen können!

Das Motto eine Nacht ist besser als keine,zahle sich einmal mehr aus.

In diesem Sinne, allen am Wasser Tight Lines
Steven
Team Imperial Fishing Germany

 

Way to success – a little rhyme
Once there was a time,
I thought the DER was „mine“,
I loved to go there every week
and carp I did not have to seek.
The carp where in front, left and right
and every night there was a strike!
For sure this is only to create a rhyme
as the DER was not always fine.
I learned from failing and from „sailing“.
The more I fished and crossed the lake
the more I felt and shipped out straight.
There was a feeling from my fishing and not just from success,
it was the time spent on the bank it was not more and was not less!
max nollert, June 2017

Rig Rig Hurraa – mein Rig für alle Fälle! von Max Nollert

Rig Rig Hurraa!

…und so hieß es vor einigen Tagen in der deutschen IB Whats App Gruppe:

Max Nollert: „Hey Team, Rigs sind zugegeben eine Achillesferse vieler Angler wenn’s um`s Karpfenangeln geht, so auch eine ganze Weile bei mir! Location, Futter, Futtermenge, Ausdauer, Motivation – all das kann zu 100% gegeben sein, aber wenn das Rig nicht funzt dann ist alles umsonst! Und daher auch mein Satz am Ende beim schwarz-weiß Bild aktueller Tage: „Damals wie heute – das Rig hält die Beute!“

Dramen vergangener Tage

Mit meinem geflochtenen Krystonite, einem vierer Haken einem kleinen Stück Tube auf dem Schenkel, kam ich zwar Jahrzehntelang ganz gut aus und konnte stets binnen Sekunden auf das gleiche Vorfach einen neuen Haken aufziehen, indem ich die ganze Prozedur einfach zurück wickelte und einen neuen aufzog… Immer scharfe Haken ohne weiteren Verlust von Material, wie Vorfach oder Tube-Stückchen war wohl die Stärke des Rigs, denn Verschwendung in diesem Bereich mag ich gar nicht und scharf muss der Haken nun mal sein – rattenscharf!

Jedoch gab es diverse Situationen, da hätte ich mir gewünscht, ich hätte dieses Rig nicht drauf gehabt. Wenn beispielsweise am St. Croix auf 22 m Tiefe nach vier Tagen endlich der Biss kommt, noch dazu ein Fullrun allererste Güte und der Fisch nicht hängt, weil sich beim herablassen das Rig verdreht hatte. Oder wenn wie in La Maxe im Winter häufiger passiert, Weißfische oder vorsichtige Karpfen den Hakenköder inhalierten und ausbliesen und dabei meine „eineinhalb Boilie Montage“ sich in den Haken eindrehte und somit die Hakenspitze in die falsche Richtung zeigte und lediglich dann immer nur ein paar Blieps kamen, wenn eigentlich ein Run angesagt war.

Das gleiche geschah auch ab und an am Mouche, Liez und so weiter – wir fischten „les 4 Lacs“ rauf und runter! Wenn man bei einem Trip viele Bisse hat, wie am Crazy Lake 135 Mal unsere Montagen in sieben Tagen zuschnappten und dann mal einer verloren geht – kurz ärgern schütteln und weiter geht es, aber wenn man bei einer größeren Session auf Big Fish lediglich einen Biss bekommt, kann das verdammt bitter sein und man erinnert sich, wie ich zum Beispiel noch Jahre oder Jahrzehnte danach! Ich bin sicher Ihr haben dazu auch etwas im Hinterkopf, denn die Verluste vermeintlich großer Fische brennen sich tief und fest in das Hirn eines Anglers ein!

Für immer und überall!

Wie wäre es, wenn wir in ein paar Tagen alle unser „Favouriten Allroundrig“ vorstellen. Eines für immer und überall, wenn Ihr Euch für nur ein einziges entscheiden müsstet, welches ihr mit auf den „Planet Carp“ nehmen dürftet. Ein paar Zeilen dazu, warum ihr Euch dafür entschieden habt, wären klasse!

Wie es gebunden wird ist zunächst nicht sooo wichtig. Denkt aber daran, man sollte es kurz oder weit aus werfen können, vom Boot aus ablegen, im flachen Wasser aber auch in sehr tiefem Wasser über 20 m z.B und und und, eben für all das gewappnet, was uns beim Karpfenangeln so erwarten kann!

Es sollte kleinen Fischattacken verwicklungsfrei standhalten, mit Sinkern genauso wie mit Snowman aber auch mit Popup gefischt werden können. Tatsächlich eines für alles – lediglich die Haarlänge darf aufgrund der verwendeten Köder angepasst werden, so wie selbstverständlich auch die Länge des Vorfachs selbst.

Wenn das mal durch ist, können wir später auch mal zusammentragen, wer von seinem Allrounder bei welchen Situationen stark abweichen würde.

Da machen wir dann ein weiteres schönes Update draus. Step one und dann step two!

Wer ist dabei?

In der Zwischenzeit hatten wir auch ohne diesen Vorspann bereits das erste Update hierzu online gestellt, es war keine geringere als Maike Prinz, deren Vorstellung ihr hier auf diesem Link nochmal bewundern könnt. Im folgrenden haben Andreas Filusch, Kurt Trinkl, Ernst Helmhart und Philip Jakob ihr Rig vorgestellt. Nun ist es an der Zeit, dass auch ich Farbe bekenne und mein Rig für alle Fälle vorstelle. Ich hoffe in english ist es auch OK. Falls irgend etwas nicht klar sein sollte, bitte eine Mail an info@imperial-fishing.de Ab kommender Woche schreibe ich sehr gerne zurück.


1 „All you need is love“ could be the slogan but for a complete rig you just need line and some bits and peaces – and yes some love for perfect details 🙂
Rig Rig Hurraa!

2 Take the line through a peace of elastic tube, thin but strong! Than put it to the hook as you can see in the picture.

3 After taking the line through the eye of the hook make an inside-overhand knot

4 tighten it up

5 cut the line up to the last half centimeter

6 burn it so that it is well fixed. Attention, this is not well possible with all lines as some lines just burn and will not „glue“ the end

7 Make a no-knot with strong or stiff 0,5 to 0,6mm monoline. I know that several fishermen do make the simple knot to the eye with big monofil line but this is not the same as the base direction of the hook can have different varieties even with Mouthsnagger or other type of line aligner.

8 cut the end and tighten well with divers tools

9 use a short mouthsnagger

10 put the snagger just over the eye of the hook

11 make a double loop with extra twist and tighten well again

12 rigs are ready to catch

The klickbox is a a nice rig-box as well. Have a look to an update about it from Roland Gründler – he explains well how to use the klickbox with rigs already fit out with boilies as a super quick change opportunity of the rig on spot.

let`s make a night to remember

ready to cast – the new quick change ring swivel for stiffs and stronger mono is excellent

the other end of the rig 😉

Not to bad – the Case of the new Carp’R’Us Bivvy light is also excellent for monorigs up to 40cm! For sure there are a lot of other possibilities, this is just one I had by hand because I usually do not use extra cases. Except rigs who can well tangle together.

…damals wie heute, das Rig hält die Beute!
Allen ein fangreiches Wochenende 😀
max nollert


Kundenfeedback

Täglich erreichen uns eine Fülle an Mails von unseren zufriedenen Kunden.
So schrieb uns Danny folgendes:

Hey Leute ich bin einfach nur überglücklich…

An meinem Hausgewässer, wo ich noch nie ein Großen Fisch gefangen habe. Da fing ich mit euren Hüpermegergeilen absoluten ich weiß nicht, wie ich es noch Schreiben soll, die „Creme dela Creme“ entschuldigt die Rechtschreibung😊 an Ködern auf dem Markt im Abstand von paar Tagen richtig schöne Tiere. Heut Abend ging dieser Graser von 12kilo auf Crawfish ans Band.

Und vor knapp einer Woche ein Spiegler von fast 14Kilo auf Worm Up. Ich weiss das hier noch größere drinne sind und es wird bestimmt nicht lange dauern, bis ich
Euch ein weiteres Monster aus diesem Tümpelchen präsentieren darf…

Ist bestimmt klar warum! Weil es nix besseres als eure Köder gibt…!!

„Ich Liebe Imperial Baits“

Mit Mega Grüßen Denny

Danny, das Imperial Team Gratuliert dir zu diesen wunderschönen Fängen!
Ein fettes Petri!

Und vielen Dank für dieses herzliche Feedback!


ACHTUNG: jetzt 15% Rabatt auf alle Cold Water Boilies! Genieße den FRÜHJAHRS AKTIV BONUS!

Unsere für den Winter entwickelten „Cold Water Boilies“, sind nun im Frühjahr oder auch selbst im Sommer bei erheblich wärmeren Temperaturen der IDEALE Köder, um besonders bei Kurztrips OHNE ANFÜTTERN Boilies mit einer extrem hohen Attraktivität und Löslichkeit füttern zu können. In der Kürze liegt die Würze!

IB Carptrack Cold Water Boilies

Flexibilität zahlt sich aus!

Rig Rig Hurraa!

…und so hieß es vor einigen Tagen in der deutschen IB Whats App Gruppe:

Max Nollert: „Hey Team, Rigs sind zugegeben eine Achillesferse vieler Angler wenn’s um`s Karpfenangeln geht, so auch eine ganze Weile bei mir! Location, Futter, Futtermenge, Ausdauer, Motivation, all das kann 100% gegeben sein, aber wenn das Rig nicht funzt dann ist alles umsonst!

Dramen vergangener Tage

Mit meinem geflochtenen Krystonite, einem vierer Haken einem kleinen Stück Tube auf dem Schenkel, kam ich zwar Jahrzehntelang ganz gut aus und konnte stets binnen Sekunden auf das gleiche Vorfach einen neuen Haken aufziehen, indem ich die ganze Prozedur einfach zurück wickelte und einen neuen aufzog… Immer scharfe Haken ohne weiteren Verlust von Material, wie Vorfach oder Tube-Stückchen war wohl die stärke des Rigs, denn Verschwendung in diesem Bereich mag ich gar nicht und scharf muss der Haken nun mal sein – rattenscharf!

Jedoch gab es diverse Situationen, da hätte ich mir gewünscht, ich hätte dieses Rig nicht drauf gehabt. Wenn beispielsweise am St. Croix auf 22 m Tiefe nach vier Tagen endlich der Biss kommt, noch dazu ein Fullrun allererste Güte und der Fisch nicht hängt weil sich beim herab lassen das Rig verdreht hatte. Oder wenn wie in La Maxe häufiger passiert, Weißfische oder vorsichtige Karpfen den Hakenköder inhalierten und ausbliesen und dabei meine „eineinhalb Boilie Montage“ sich in den Haken eindrehte und somit die Hakenspitze in die falsche Richtung zeigte und lediglich dann immer nur ein paar Blieps kamen, wenn eigentlich ein Run angesagt war.

Das gleiche geschah auch ab und an am Mouche, Liez und so weiter – wir fischten „les 4 Lacs“ rauf und runter! Wenn man bei einem Trip viele Bisse hat, wie am Crazy Lake 135x unsere Montagen in sieben Tagen zuschnappten und dann mal einer verloren geht – kurz ärgern schütteln und weiter geht es, aber wenn man bei einer größeren Session lediglich einen Biss bekommt, kann das verdammt bitter sein und man erinnert sich, wie ich zum Beispiel noch Jahre oder Jahrzehnte danach! Ich bin sicher Sie haben dazu auch etwas im Hinterkopf, denn die Verluste vermeintlich großer Fische brennen sich tief und fest in das Hirn eines Anglers ein!

Für immer und überall!

Wie wäre es, wenn wir in ein paar Tagen alle unser „Favouriten Allroundrig“ vorstellen. Eines für immer und überall, wenn Ihr Euch für nur ein einziges entscheiden müsstet, welches ihr mit auf den „Planet Carp“ nehmen dürftet. Ein paar Zeilen dazu warum ihr Euch dafür entschieden habt, wären klasse!

Wie es gebunden wird ist zunächst nicht sooo wichtig. Denkt aber daran, man sollte es kurz oder weit aus werfen können, vom Boot aus ablegen, im flachen Wasser aber auch in sehr tiefem Wasser über 20 m z.B und und und, eben all das was uns beim Karpfenangeln so erwarten kann!

Es sollte kleinen Fischattacken verwicklungsfrei standhalten, mit Sinkern genauso wie mit Snowman aber auch mit Popup gefischt werden können. Tatsächlich eines für alles – lediglich die Haarlänge darf aufgrund der verwendeten Köder angepasst werden, so wie selbstverständlich auch die Länge des Vorfachs selbst.

Wenn das mal durch ist, können wir später auch mal zusammentragen, wer von seinem Allrounder bei welchen Situationen stark abweichen würde.

Da machen wir dann ein weiteres schönes Update draus. Step one und dann step two!

Wer ist dabei?

In der Zwischenzeit hatten wir auch ohne diesen Vorspann bereits das erste Update hierzu online gestellt, es war keine geringere als Maike Prinz, deren Vorstellung ihr hier auf diesem Link nochmal bewundern könnt. Nun gebe ich das Wort ab an Philip Jakob , der Euch erklären möchte warum Er auf flexibilität setzt…“


Meine Rig-Wahl muss flexibel sein!

Für mich ist es sehr interessant etwas detaillierter auf mein Rig einzugehen und es Euch zu präsentieren. Das was am Ende meiner Hauptschnur hängt, entscheidet zu einem großen Teil über den Fangerfolg. Daher scheue ich dabei keine Kosten und Mühen!

Das Rig situationsabhängig gestalten!

Meine Art des Angelns bezeichnete ich in meinem kleinen Vorstellungs-Beitrag als „sehr flexibel“. So gehe ich die Sache auch mit meinem Rig an. Ich fische viele verschiedene Arten von Rigs und dies immer situationsabhängig. Eine entscheidende Rolle, wie ich meine Auswahl treffe, spielen für mich die Gegebenheiten, die mir das jeweilige Gewässer bieten.

Welche Materialien verwende ich?

Ich stehe auf Haken in Krallenform! Diese haben einen extrem guten Halt im Maul des Fisches. Dazu sollte der Haken eine nicht reflektierende, dunkle Oberfläche haben. Warum ich mich für diesen entschieden habe, liegt für mich ganz klar auf der Hand. Ein guter Haken sollte meiner Ansicht nach sehr lange scharf bleiben, auch nach ein paar gefangenen Fischen. Das ist bei der Carp’R’Us ATS Hakenserie der Fall!

Ein scharfer Haken ist das A und O!

Ein scharfer Haken ist das A und O

Nachdem ich stets einen kurzen Check mit der Lupe mache, kann ich meine Montage wieder beruhigt auslegen und auf den nächsten Anbiss warten.

Auf diesem Bild möchte ich Euch zum Vergleich zeigen, wie unterschiedlich meine Rigs während einer Session sein können. Jede Rute bekommt ihre eigene Präsentation. Sehr selten benutze ich auf einer Tour dieselben Köder auf allen Ruten.

Flexibilität zahlt sich aus

Wie sieht es mit den Vorfachmaterialien aus?

Als Vorfachmaterial benutze ich gerne von Carpleads das STIFF IN! in 25lbs oder das Carp’R’Us STRIP-X ebenfalls in 25lbs oder in seltenen Fällen auch mal 45lbs. Das STIFF IN! besitzt einen steifen Innenkern aus monofiler Schnur und ist mit einem ultra-weichen Geflecht ummantelt. Das gleiche Prinzip wie Leadcore – nur mit Mono-Schnur und Geflecht. Es hat dadurch eine hohe Abriebfestigkeit. Mit der Vorfachlänge variiere ich immer zwischen 10-20 cm.

Welche Hakenköder?

Als Hakenköder verwende ich gern die IB Carptrack Rambo Hookbaits in 20mm. Die Rambos sind um einiges leichter als normale Boilies und wirken unter Wasser fast schwerelos – leicht wie eine Feder, aber sinkend eben! Den Abstand zwischen Köder und Haken wähle ich je nach Köder Größe ein oder zwei Finger breit.

Mouthsnagger für den perfekten Dreheffekt!

Um den Hakeffekt zu unterstützen, setze ich gern die Carp’R’Us Mouthsnagger ein. Zusammen mit den IB Carptrack Rambo Hookbaits ist dies für mich eine super Kombi.
Ich fixiere das Haar am Hakenbogen oft mit einem kleinen Silikonschlauch. Im Moment des Einsaugens des Köders, bekommt der Haken eine super Drehung, um beim wieder ausblasen oder los ziehen des Fisches perfekt in die Unterlippe zu greifen.

Bus angeln – mein Style unter der Woche!

Zurzeit genieße ich unter der Woche, wenn es mich nach Frankreich ans Wasser treibt, den Luxus in meinem neu ausgebauten Bus zu schlafen. Klar ist es schöner unter einem Schirmzelt zu liegen, aber wenn man morgens um 04.45 h in Richtung Arbeit aufbrechen muss, ist es doch entspannter und schneller die Ruten reinzuholen, in den Bus zu werfen, das iBoat 160 aufgeblasen zu verstauen und ab zur Arbeit zu düsen.

So kann man es im Bus gut aushalten. Einen guten leckeren Salat zum Abendessen… Sieht aus wie zu Hause oder?

Diese Köderkombi ist einfach sensationell fängig!

Mein absoluter Favorit am Haken ist der IB Carptrack Crawfish in weiß 16mm und ein V-Pop pink in 10mm.

Mein Fazit zum Thema Rigs:

Flexibilität zahlt sich aus. Ich passe meine Rig Wahl, sowie die Wahl meiner Köder aus dem IB Sortiment, stets den entsprechend vorkommenden Situationen an. Dank dieser Tatsache konnte ich schon so manch einen schönen Fisch überlisten und sicher gehakt in mein Netz ziehen. Den alleinigen Favoriten habe ich daher nicht!

Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meine Gedanken und Vorgehensweisen zum Thema Rigs geben.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen viele Dicke Fische!
Euer Phil
Team Imperial Fishing Germany


So sieht aktuell das zweite Ende von Max Nollerts Rig aus. Wie sich die andere Seite gestaltet, erfahrt Ihr morgen im iBlog Update zum Wochenende! Bis dahin! 

Bis dahin, allen die heute Nacht draußen sind: GOOD CARPING!

max nollert & Team

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