Eine Bauchentscheidung
von Philipp Ollmann & Kevin Hoffmann

Am vergangenen Wochenende entschied ich mich mit Team-Kumpel Kevin Hoffmann ein Wochenende an der französischen Mosel zu angeln. Da ich dort schon einige Male unterwegs war, schauten wir uns einige bekannte Plätze an und entscheiden uns dann für den, der für uns zu dieser Jahreszeit am meisten nach Fisch aussah.

Jede Möglichkeit nutzen

Wir ließen uns an einem eher unscheinbaren Platz im Hauptstrom nieder, welcher jedoch einige interessante Kanten am eigenen Ufer hatte. So konnten wir unsere Ruten sinnvoll und großflächig verteilen um alles bestmöglich abzudecken und am besten alle vorbeiziehenden Fische abfangen zu können!

Geschickte Platzierung

Über die Platzwahl waren wir uns sehr schnell einig. Ich platzierte meine Köder mehr rechts, Kevin fischte links und so konnten wir eine gegenseitige Behinderung durch unsere Schnüre ausschließen.

Die Ruten versuchten wir möglichst vielseitig zu verteilen. Wir fischten in der ersten Nacht alle möglichen Tiefen und Kanten ab, um erst einmal zu schauen wie die Fische ziehen und wo sie eventuell beißen. Als Köder kamen bei uns IB Carptrack Crawfish Black&White und IB Carptrack BIG Fish Boilies in den verschiedsten Größen zum Einsatz. Um die Attraktivität noch etwas zu steigern, fütterten wir zusätzlich noch ein wenig Mais und Hanf.

Gesagt – Getan!

Zu zweit ging es los auf meinem iBoat 260 zur Spotsuche. Schnell waren einige vielversprechende Plätze gefunden und auf GPS abgespeichert. Als die Ruten dann alle lagen, stärkten wir uns erst mal und beschäftigten uns ein wenig mit der Schwanen-Familie, welche uns täglich besuchen kam.

Die Ruten lagen noch nicht lange

Gerade einmal knappe zwei Stunden vergingen, als uns der erste Dauerton von den Stühlen riss! Kevin´s Rute war bereits auf dem Rod Pod gekrümmt, so fackelten wir nicht lange und fuhren dem Fisch mit dem iBoat entgegen. Nach einem kurzen, eher unspektakulären, Drill, zeigte sich der erste Schuppi. YES! So konnte ein Wochenende am Fluss beginnen. Der Fisch war schnell versorgt und die Rute wurde sofort wieder an den Spot gefahren. Hier kann jede Sekunde über fangen oder nicht fangen entscheiden!

Überfallartig

Nach diesem Fisch sollte der restliche Abend erst einmal ruhig verlaufen bis wir uns dann gegen 12 Uhr in unsere Zelte legten. Diese ruhigen Abendstunden sollten allerdings die Ruhe vor dem Sturm sein. Gegen drei Uhr morgens überraschte uns ein Schwarm der über unsere Spots zog. Es rannten plötzlich fast alle Ruten gleichzeitig ab, sodass wir teilweise dachten wir würden uns gegenseitig in den Schnüren hängen und wir waren ehrlich gesagt zwischenzeitlich komplett überfordert. In dieser Nacht sollte jedoch alles gut gehen. Wir konnten alle Bisse verwerten und bekamen alle Fische ohne größere Probleme gekeschert!

Völlig erschöpft

Nachdem alle Ruten wieder an den Spots lagen, fielen wir erst einmal völlig erleichtert und vor allem total übermüdet auf unsere Liegen. Wir mussten das alles erst mal kurz sacken lassen, denn wir hatten bereits in der ersten Nacht 6 Karpfen fangen können unter dehnen wirklich gute Fische waren – KRASS!

Nicht zu vermeiden

In den frühen Morgenstunden wurde ich dann wieder von einem Dauerton aus dem Schlaf gerissen. Ich rannte sofort zur Rute, welche wieder total gekrümmt auf meinem Pod hing und nahm sie auf. Was dann passierte, lässt sich leider manchmal nicht verhindern. Der Fisch hing nicht richtig und ich verlor ihn leider bereits kurz nach dem Biss. Immer noch überwältigt von den Ereignissen der Nacht stellte ich die Rute erst einmal ans Zelt und versuchte noch ein wenig zu schlafen!

Ein paar kleine Änderungen – mit Erfolg

Nach dem wir dann gegen zehn Uhr etwas gefrühstückt hatten, kontrollierten wir alle Ruten und legten sie wieder neu ab. Zwei Ruten, welche in der Nacht zuvor nicht abgelaufen waren legten wir etwas um, um unsere Chancen für die nächste Nacht noch etwas zu optimieren. Ich entschied mich in der zweiten Nacht für etwas mehr Futter und lag damit scheinbar richtig. Gegen 19 Uhr klingelte wieder mein Bissanzeiger. Ich nahm die Rute auf und Kevin steuerte mich zum wiederholten Male dem Fisch entgegen. Draußen, über der Fahrrinne, kam dann nach einigen Minuten Drill ein wirklich schöner Spiegler zum Vorschein. Darüber freue ich mich auf dieser Strecke immer besonders, weil die Spiegler dort echt eine Seltenheit sind. Ich versorgte den Fisch schnell auf meiner Matte bevor ich die Rute dann wieder ausbrachte.

Ein wahres Feuerwerk

In den Abendstunden machten wir uns noch ein paar Hot Dogs und ließen die letzte Nacht nochmal Revue passieren. Echt Wahnsinn und absolut nicht selbstverständlich was da abging! Gegen 11 Uhr schreckte uns plötzlich ein lauter Knall auf. Da am Samstag in Frankreich ja Nationalfeiertag war, entschieden sich einige Einheimische auf dem anderen Ufer ein Feuerwerk zu starten. Dieses war teilweise so laut, dass wir eigentlich schon mit den Fängen abgeschlossen hatten. Da sollten wir aber falsch liegen. Der letzte Knall war noch nicht richtig vorbei, knallte meine Rute schon wieder los – Geil!

Bereits beim ersten Kontakt zum Fisch war mir klar: „Das kann kein kleiner sein!“ Ich hatte keine Chance ihn irgendwie zu bremsen und so mussten wir wieder mit dem iBoat 260 Fahrt aufnehmen. Nach ein paar Minuten im Drill wurde mir klar, dass das nur ein Waller sein kann! Ich bin absolut kein zarter Angler aber wenn ein Fisch dann so lange am Grund klebt, kann es kein Karpfen sein. Mein Gefühl sollte mich nicht täuschen und nach kurzer Zeit kam dann ein Wels an der Oberfläche hervor, welchen wir direkt am Boot abhakten.

Es blieb leider ruhiger

Da ich meistens ein neues Rig auf dem Boot liegen habe um die Rute direkt wieder neu ablegen zu können, fuhren wir direkt den Spot an und aktivierten ihn wieder. In der letzten Nacht stand das Glück aber leider nicht so auf unserer Seite. Erst gegen 7 Uhr morgens konnte ich noch einen kleinen Schuppi fangen, welcher auch der letzte Fisch des Trips sein sollte!

Unterm Strich ein Mega-Trip!

Egal! Das Wochenende war mehr als gelungen und wir traten überhappy die Heimreise an. Da wir direkt an der Grenze zu Frankreich wohnen gestaltete diese sich dann recht kurz.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Philipp Ollmann & Kevin Hoffmann
Team Imperial-Fishing Germany

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