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Eine unvergessliche Tour!

Unter diesem Satz werde ich die Session ewig in Erinnerung behalten. Was ich erlebt habe, möchte ich Euch nun kurz erzählen… Viel Spaß beim lesen!

Es war mal wieder so weit, es stand ein langes Wochenende bevor und was könnte man da wohl machen? Richtig! Auto packen und ab ans Wasser! Gesagt, getan. Ich plante 4 Nächte zusammen mit Adrian in Frankreich. Zuerst waren wir uns nicht ganz sicher wohin es gehen sollte, doch für mich war direkt klar, ich will an einen für mich bekannten, aber sehr launischen See! Mit dem hab ich noch eine Rechnung offen.

Endlich Mittwoch 15:00 Uhr – Feierabend!

Der Bus war vollgepackt und so ging es auf Richtung Frankreich. Wer kennt es nicht, die Anspannung und Aufregung während der Fahrt zum See. Es gehen einem 100 Fragen durch den Kopf: Welchen Köder soll ich Fischen? Welche Spots soll ich beangeln? Welches Rig soll ich fischen? Wird meine geplante Stelle belegt sein? Doch an erster Stelle steht die Erholung vom stressigen Alltag. Nach einer zwei stündigen Fahrt war ich am Ziel angekommen und musste erschreckenderweise feststellen, dass der See komplett besetzt war.

Auf zum nächsten See

Am Gewässer angekommen, war die Freude über keinen einzigen Angler groß und die Stelle wurde direkt bezogen. Bus ausräumen, Boot aufpumpen, Spots suchen und Ruten ablegen. Am späten Abend kam dann auch Adrian am See an und baute sein Camp auf.
Voller Hoffnung genossen wir den Sternenhimmel mit einem schönen Feuer und verzogen uns relativ früh erschöpft in unsere Brollys. Am nächsten Morgen knallte die Sonne unter die Schirme, sodass wir sehr früh wach waren. Aufstehen, Wasser kochen und Kaffee trinken.

Ruhe genießen stand auf dem Plan.

Mit der Ruhe war es bald darauf vorbei und es schossen die ersten Angler mit ihren Autos an unserem Camp vorbei. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Dieses Szenario zog sich immer weiter in die Länge und wir entschieden uns einmal mehr den See zu wechseln. Um sicher zu gehen, dass der andere See nicht auch noch belegt ist, stieg ich kurzer Hand ins Auto und machte mich auf den Weg. Nach einer 30 minütigen Fahrt erreichte ich mein Ziel und sah, dass der See frei von Anglern war. Also hieß es nun zurück fahren, Sachen packen und Moven!

Wie heißt es so schön? „Moven bringt jedes Mal neue Motivation!“

So war es tatsächlich! Voll motiviert und mit besserer Laune luden wir die Boote auf die Autos und machten uns auf zum neuen See. Nun hieß es wieder Camp aufbauen, Spots suchen und Ruten ablegen!

Köderwahl

Als Köder entschied ich mich auch bei dieser Session für den IB Uncle Bait – Extra Strong.

Das Wetter war ein Traum. Die Sonne knallte endlich mal wieder und es war keine Wolke am Himmel. Den Abend haben wir gemütlich mit ein paar Steaks auf dem Grill und den Blick direkt auf den vollkommen ruhigen See ausklingen lassen.

Erschöpft vom vielen hin und her ging es in die Liegen und es begann das Hoffen auf die erste erfolgreiche Nacht!

Die Mühe machte sich bezahlt!

Die Funke schrie los und riss uns aus dem Schlaf, die Rute flog fast von den Banksticks und das Adrenalin schoss in die Höhe! Ich schnappte mir sofort die Rute, ab ins Boot und fuhr Richtung Fisch, welcher schon gut Dampf durch das dichte Kraut machte. Der Fisch lieferte einen guten Kampf und nach kurzer Zeit sah ich ihn für einen Moment unter der Wasseroberfläche im Licht der Kopflampe. Ich konnte es kaum glauben, es war kein schlechter Spiegler!

Neuer PB!

Nach einigen Fluchtversuchen konnte ich den Fisch endlich Keschern und mir fiel eine große Last vom Herzen. Ich musste meiner Freude direkt freien Lauf lassen, sodass Adrian, der am Ufer stand, mitbekam das ich den Fisch landen konnte. Voller Freude ging es mit dem Fisch zurück ans Land. Am Ufer angekommen wollte ich den Fisch anheben und auf die Matte legen, nichts da!

Er war schwerer als gedacht!
Nach kurzem Versorgen des Fisches schnappte ich mir die Waage und dann der Wahnsinn!

Ich knackte meinen personal Best!

Wir waren beide völlig aus dem Häuschen und ich konnte es gar nicht wirklich glauben. Adrian gratulierte mir sofort. Nach all der Arbeit, nach all den Nächten ohne Fisch, nach all den unerklärlichen Blanks, endlich die Erlösung und die Belohnung!

Es war ein wahnsinniges Gefühl!

An Schlaf war nicht zu denken, wir quatschten den Rest der Nacht und ich konnte mich langsam wieder beruhigen. Am frühen Morgen hieß es wieder Rute neu auslegen und das schöne Wetter genießen. Was gibt es besseres als sich im See abzukühlen?
Nach ein paar Sprüngen ins Wasser neigte sich der Tag auch dem Ende zu. Voller Hoffnung nach so einem unglaublichen Fisch aus der ersten Nacht am neuen See, waren wir voll motiviert für die zweite Nacht.

Am nächsten Tag blieb es ruhig und die Sonne knallte sofort wieder! Nach einem deftigen Frühstück planten wir unsere Ruten neu zu legen. Doch kurz darauf bekam Adrian einen Anruf und musste aus privaten Gründen die Session beenden.
Nichts desto trotz war es eine unvergessliche Tour die zumindest ich, niemals vergessen werde!!

Was für ein Wahnsinns Fisch!
Eine unvergessliche Tour! Unter diesem Satz behalte ich den Fisch ewig in Erinnerung

Bis zum nächsten Mal.
Steven Kuznia
Team Imperial Fishing Germany


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