Frage & Antwort von Max Nollert erscheint alle zwei Wochen. Stelle Max Deine Frage, sende sie an: info@imperial-fishing.de

In der heutigen Ausgabe:
1. Was hältst du von Kunstmais? Taugt das was?
2. Wie sieht für Dich das perfekte Großkarpfen-Gewässer aus?
3. Kann man momentan schon Nachts auf Karpfen angeln, obwohl es tagsüber warm und Nachts noch kalt ist? (April 2017)


Frage 1: Was hältst du von Kunstmais?
Taugt das was?

Karpfen lassen sich auf so ziemlich alles fangen. In der Vergangenheit wurden diverse Hakenköder ausgetestet, wie z.B. Legosteine, Kunstmais und der neuste Schrei sind nachgebaute Insekten ähnlich wie eine Fliege beim Fliegenfischen, die am sogenannten ZIG-RIG angeboten werden.

Alles hat bereits Fische gefangen, denn hier wird ganz einfach die optische Neugierde der Karpfen ausgenutzt. Ein Karpfen spürt nichts fressbares an einem Legostein, dennoch wird er das ein oder andere Mal eingesaugt, weil der Karpfen sich dafür interessiert und herausfinden will, ob es ihm als Nahrung dient. Füttern kann man damit natürlich nicht!

Da ich selten für einen Kurztrip in sehr klaren Gewässern fische, benötige ich einen Hakenköder am Haar, der fressbare Nahrung signalisiert, am besten die gleichen Signale wie meine Futterköder. Ich verwende daher gerne unsere krebs- und weißfischresistenten RAMBO Hookbaits oder Pop Ups wie die Flyings, die alle Zutaten unserer normalen Boilies beinhalten und dem Fisch ein Fresssignal auch im Trüben oder Nachts im Dunklen aussenden.

Ich stehe auf Köder die ein Fresssignal auch im Trüben oder Dunklen versenden und vermeide bis heute Kunstköder in jeglicher Art.


Frage 2: Wie sieht für Dich das perfekte Großkarpfen-Gewässer aus?

Ich denke jeder Karpfenangler hat seine ganz eigene und individuelle Ansicht darüber. Diese rührt aus seinen Erfahrungen. Was bedeutet für uns das Karpfenangeln? Welche spezielle Angelart bevorzugen wir?

Für mich persönlich ist es die Freiheit und Reiz an großen Gewässern auf Karpfen zu angeln. Dabei liebe ich das Ansitzangeln vom Ufer oder vom Boot aus. Eine endlos erscheinende Wasserfläche vor mir zu haben und darin versuchen einen oder mehrere Karpfen zu fangen, das hat schon was! Das Gute ist, in diesen großen Wassern sind in der Regel auch immer ein paar große Karpfen zu fangen.

Jetzt gibt es aber auch Karpfenangler, dessen Vorlieben kleinere Baggerseen mit einem guten Bestand an großen Karpfen sind oder gar kommerzielle Gewässer. Nicht immer ist es dort, nur auf Grund der Größe der Gewässer, einfacher und mit weniger Aufwand verbunden einen Kapitalen zu erwischen. Kleinere und viel befischte Gewässer mit gutem Nahrungsangebot und großen Karpfen, die evtl. schon häufig gefangen wurden können sehr kniffelig sein.

Vergangene Weltrekorde über 40 kg kamen aus 5 ha Seen genau so wie aus einem 4800 ha großen Wasser.

Mein Lieblingsset – Freiheit und Abenteuer an Großgewässer!


Frage 3: Kann man momentan schon Nachts auf Karpfen angeln, obwohl es tagsüber warm und Nachts noch kalt ist? (April 2017)

Pauschal lässt sich diese Frage nicht so einfach beantworten. Jedes Wasser tickt da anders. Im Frühjahr sind die Fische meistens auch tagsüber recht aktiv am fressen. Allerdings wenn die Sonne kräftig scheint, nehmen sie auch gerne mal ein Sonnenbad und stopfen sich in der Nacht bzw. spät Abends oder früh Morgens den Bauch voll.

Wenn du die Möglichkeit hast, fische doch mal durchgehend 24 Stunden oder gar 48 Stunden. Danach weißt du schon ehr zu welchen Zeiten es bei dir aktuell gut beißt und dann kannst du deine Angelei auf die effektive Zeit einschränken.

Im Frühjahr läuft es auch Nachts sehr gut!


Imperial Baits Carptrack RAMBO Hookbaits – EXTRA STARK & FEDERLEICHT

Nur wenn ein Köder am Haar ist kann auch ein Fisch beißen!

Plagegeister wie Krebse, Katzenwelse und seit einiger Zeit auch Schwarzmundgrundeln in den Flüssen machen uns das Leben schwer. Da ist es gut, stärker als sie zu sein und das, wenn es sein muss gar über Tage wie z.B. beim Longrange fischen oder wenn man die Karpfen mal wieder austricksen will. Was lange liegt birgt weniger Gefahr, so die kollektive aber auch die vererbte Lernerfahrung von Karpfen, ohne dass wir hier eine wissenschaftliche Studie zitieren. Wir Karpfenangler haben weltweit das größte Wissen über Karpfen und seine Gewohnheiten, sowie sein Lernvermögen. 
 
Das wir die Rambos nebenbei auch wesentlich leichter, beinahe schwerelos im Wasser gemacht haben, rundet diese Hakenköderserie ab, um sie auf jeglichem Terrain erfolgreich zu fischen
– hau rein und zieh raus! 

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