Wer kennt das nicht, man fängt Nachts einen schönen Fisch und niemand ist da, um ein Fischfoto zu machen? Den Karpfen hältern und hoffen, dass morgens ein Freund Zeit hat? Keine Option! In einigen Länder ist das Zurücksetzen der Fische erlaubt und so sollten wir unserem Fang, so wenig Stress wie möglich aussetzen. Ich möchte Euch jetzt zeigen, wie man in dieser Situation auch ohne großen Aufwand, relativ einfach ganz brauchbare Fischfotos hinbekommt.

Die Fischfoto Ausrüstung

Voraussetzung ist natürlich eine Kamera. Vier Dinge sollte die Kamera haben:
1. die Möglichkeit sie auf ein Stativ zu schrauben
2. einen internen Blitz (oder einen Blitzschuh!)
3. ein schwenkbares Display
4. und die Option sie manuell einzustellen

Ich nutze in diesem Fall eine Canon 60D mit einem Sigma f2.8 17-70 mm Objektiv. Zu erwähnen ist, dass auch jedes andere Model (inkl. Kompaktkameras o.ä.) funktioniert. Wichtig ist, das die verwendete Kamera die oben genannten Eigenschaften besitzt. Eine ganz gute Grundeinstellung im manuellen Modus ist es, den Weißabgleich und den ISO Wert auf Automatik zu stellen. Eine Blende von f9 oder f10 und eine Belichtungszeit von 1/100 Sekunde als Grundeinstellung passt schon rech gut.

Die richtige Kamera für das perfekte Fischfoto

Bei meinem Fernauslöser handelt es sich um den Giga T Pro 2 von Hähnel.

Fernauslöser, eine gute Möglichkeit um selbst ein Fischfoto zu schießen

Dieser Fernauslöser ist wahlweise für Einzelaufnahmen oder für selbst programmierbare Serien nutzbar. Ich kann so der Kamera sagen, dass sie nach 15 Sekunden das erste und weitere 10 Bilder in Folge, in einem jeweiligen Abstand von 10 Sekunden machen soll. So habe ich genug Zeit, mich mit dem Fisch vor jeder Auslösung in die gewünschte Position zu bringen. Zusätzlich ist gewährleistet, dass die Kamera genug Zeit hat, um vor jedem Bild den internen Blitz vollständig aufzuladen und jedes Mal neu zu fokussieren. Vorausgesetzt wir haben ausreichend Umgebungslicht, damit die Kamera eigenständig scharf stellen kann.

Wer sich keine Fernbedienung leisten möchte, kann auch auf eine WiFi fähige Kamera oder eine WiFi fähige Speicherkarte und entsprechende Apps zurückgreifen, um die Kamera übers Handy steuern zu können.

Das richtige Licht für unser Fischfoto

Um genug Umgebungslicht zu gewährleisten, habe ich mir ganz einfache Inspektionslampen aus dem Baumarkt gekauft. Kostengünstig!

Die Imperial Fishing Rod Bands zur fixierung der Lampen am Bankstick, für das perfekte Fischfoto Licht

Die habe ich mit dem extra breiten Rutenband von Imperial Fishing an einem Bankstick fixiere.

Perfekte Ausleuchtung der Umgebung mit Hilfslampen.

Diese Lampen sind klein, leicht, günstig und reichen vollkommen aus, um das Umfeld fototechnisch ausreichend zu beleuchten.

So aufgebaut, kann das Shooting loos gehen.

Die Kamera kann so automatisch fokussieren und wir bekommen brauchbare und gestochen scharfe Fischfotos heraus.

Ausrichtung der Kamera mit Stativ.

Bitte lächeln!

Durch das schwenkbare Display, können wir uns super positionieren und die Abstände am Bildrand ausrichten.

Wer seine Bilder bereits am Wasser von der Kamera aufs Handy oder Tablet ziehen möchte, um sie z.B. in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen oder Freunden zu schicken, der sollte sich für ein paar Euro ein passendes Adapterkabel besorgen oder falls vorhanden die WiFi Funktion nutzen.

Adapterkabel für Handy oder Tablet.

Für diejenigen, die ihre Bilder vor Veröffentlichung gerne etwas bearbeiten, habe ich mal einige Apps getestet, die ich für brauchbar halte und die sich in gewisser Weise ergänzen. Was die eine nicht kann, kann oft die andere.

Beispiele für Apps, um die Fischfotos direkt am Wasser bearbeiten zu können.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Tight lines und Grüße vom Wasser
Thorsten Illig
Team Imperial Fishing Germany


Die Imperial Fishing Rod Bands – universell einsetzbar, um diverse Sachen zu fixieren, auch die Fotoleuchten!

Mit einem Klick auf das Foto, gelangst Du in den Onlineshop.

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