„Level 29!“ by Julian Jurkewitz

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GO TO THE UPDATE!

„Level 29!“
by Julian Jurkewitz

Nachdem Stefan mich am vergangenen Freitag Abend, den 17.05.2013, mit einigen seiner Fänge lockte, entschied ich mich doch noch um 22 Uhr Richtung Kanal aufzubrechen. Nach einer unruhigen Nacht, ich hatte mich nicht so schnell an die Geräuschkulisse vor Ort (Zugverkehr und Industrielärm) gewöhnen können, hatte ich jedoch ein ungewöhnliches kribbeln im Bauch. Das Wetter sollte super werden und mir war klar, dass sich die Karpfen nun wieder Richtung Laichareal ziehen werden. Ich wusste genau wo ich hinwollte und wechselte die Location. Max kam Nachmittags zu Besuch und irgendwie wussten wir beide was noch passieren sollte…

Die Fische waren da!
Fische jenseits der 20 und 25 kg Marke standen, wie vermutet, in den versunkenen Bäumen und Sträuchern rund um das Laichareal verteilt. Die einfachen Rigs stellte ich aus 25 cm Carp’R’Us Smooth Braid 25lb (geflochtenes, schwarzes Vorfachmaterial), dazu ein 6er Continental Snag Hook und einem roter Maggot Mouthsnagger zusammen. Ich liebe diesen roten auffälligen Wurm!
Gegen Abend lag auch die letzte Rute, bestückt mit einem einzelnen Uncle Bait „The Boilie“, mit Uncle Bait „The Amino Gel“ verdelt, an ihrem Platz, direkt im Holz. Nur dort kommen die Bisse und wer zu ängstlich angelt, der wird an diesem schwierigen See keinen Biss bekommen.

Mein Hund Hermann schlägt Alarm!
Vor wenigen Tagen schlüpften die ersten Schwanenküken und schon Mittags beobachtete ich den ersten Ausflug der jungen Familie. Irgendwann gegen Nachmittag schlug der aufmerksame Hermann plötzlich Alarm – er hatte etwas gefunden! Der Wind hatte eines der Schwanenküken von der restlichen Familie getrennt. Ich nahm es vorsichtig aus dem Wasser und brachte es auf die etwa 170m entfernte Insel, auf der die Familie ihr Nest hatte. Die Mutter war im ersten Moment nicht gerade begeistert und fauchte mich an. Ich setzte das Küken ins Gras. Ehrlich gesagt hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass die Schwanen Mutter das Küken wieder aufnimmt, doch am nächsten Morgen besuchte mich die gesamte Familie und wollte sich wohl bei mir bedanken…

Dann setzte der Regen ein!
Das Wetter schlug um und gab den Fischen einen kurzfristigen Fressrausch. Der erste Run folgte kurz nach Regenstart, etwa 9:30 Uhr. Ich war blitzschnell an der Rute und ging einige Meter mit geschlossener Bremse zurück, um den Fisch aus der Gefahrenzone zu ziehen. In der Eile dachte ich weder an Kescher noch an Watstifel, die ich plötzlich dringend brauchte. Der Fisch zog um einen Busch rum, ich wollte ihn um nichts auf der Welt verlieren und sprang ins Wasser. Bis zur Hüfte stand ich im See und erteilte dem Fisch jetzt einen Richtungswechsel…

…nur kurze Zeit später lag ein schwarzer Schuppenkarpfen von 13 kg vor mir. Ich sackte ihn kurz ein um alles für eine schnelle Fotosession vorzubereiten und meine nassen Klamotten zu wechseln. Ich zog gerade die Shorts runter als die nächste Rute losstürmte…

Black Beauty! Ich glaube er wollte mal ein Paddel werden 😉

Noch am Vortag bekam Max von Marvin eine MMS mit einem prachtvollen 28,4 kg Karpfen. Wir bewunderten ihn beide und träumten…

Und dann erreichte ich Level 29!
Der anfänglich leichte Regen änderte zeitgleich sein Gesicht in einen deftigen Platzregen. Da stand ich nun, nackt auf dem iBoat 320 und drillte eine Dampfwalze! Der Fisch gab meinem stetig, starken Druck nach und ich sah in der Tiefe einen Koloss aufsteigen. In diesem Moment wusste ich:
„Du hast ein FUFFI am Band!“ Das Herz rutschte mir in die nicht vorhandene Hose.
Er kam bis zur Oberfläche, drehte sich majestätisch kurz unter ihr und nahm Anlauf um unter dem Boot hindurch zu rasen. Ich erkannte was das Biest vor hatte und rammte den Kescher fast senkrecht am Boot ins Wasser. Ein so großer Fisch verhält sich in etwa wie ein LKW. Einmal in Fahrt, kaum zu bremsen, aber nicht gerade ein schneller Beschleuniger oder extrem wendig. So donnerte das Geschöpf in meine Maschen und ich hebelte den Kescher über die Bootsreling hoch zur Wasseroberfläche. Mehrere laute Schreie strömten aus mir heraus, dieser Fisch war ganz klar mein neuer Personal Best, etwas Größeres hatte ich bisher nie live gesehen…

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Max war schnell zur Stelle!
Als erstes rief ich Max an, ich hatte sein Versprechen am vorigen Nachmittag nicht vergessen:
„Bei neuem PB komme ich vorbei!“
Und wie sich das gehört, steht ein Mann zu seinem Wort und 2 Stunden später stand Max mit einer leckeren Flasche Maxhof Riesling Sekt und passenden LOGO Gläsern vor meinem Zelt…

Level 29! – Die Fotosession
Der Regen ließ nicht nach, also Wathose an, Geoff Anderson Dozer 3 über gezogen und hinein in den brausenden Regenschauer…

Abschließend möchte ich die Bilder dieses Süßwassergiganten wirken lassen,
denn mir fehlen dazu die Worte – 29 Kilo, mein neuer Personal Best – I feel good!

DANKE an Max für die super Fotosession, die ich noch heute in meinen Armen spüre!

Bye Bye Baby!

Ganz klar! Mein Favorit für das Frühjahr 2013 – UNCLE BAIT „THE BOILIE“! Die pinke Macht!

Julian Jurkewitz
Team Imperial Fishing

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8 Kommentare

  1. geiler fisch!
    tja leider dürfen an solchen seen wo man solch giganten erwarten kann nur die sogenannten profis ran…. wäre ja schlimm wenn n normalangler auch mal n dicken fängt….

    • Hi Stefan,

      das ist ein ganz normales öffentliches Gewässer. Ich kenne zumindest in Frankreich keines, wo nur bestimmte Personen angeln dürfen.
      In Deutschland leider schon ein paar aber es gibt auch genug „freie“ Gewässer mit Großkarpfen. Die Chance auf dicke Fische hat also jeder Angler 😉

      Grüße
      Julian

  2. Congratulations Jukke  zu der Granate. Top Fisch, ich freu mich für dich mit. Level 30 wartet nun auf dich und will bezwungen werden.
    Congratulations Max zum bestandenen Motorrad Führerschein.

  3. Absolut ein gigantisches Tier glückwunsch dafür . Dat ist doch ma ein ,, BÖRNER;; durch die macht der pinken murmeln. MFG und immer nur Dicke wünscht dir Tom. Und immer Rassende Rollen

  4. Glückwunsch Julian! Es ist immer eine Freude deine Updates zu verfolgen…was für ein geiles Tier!! Dass der Fisch diese krasse Narbe am Bauch so gut überstanden zu haben scheint ist auch noch nen Extraschluck Riessling wert… 🙂 MfG MarkusK und weiterhin tight lines…

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