Von Pleiten, Pech und Pannen…

Es war wieder soweit und es ging für mich wieder Richtung Frankreich an einen ca. 600 Hektar Flachlandsee… und natürlich mit im Gepäck, der brandneue Scopana.Love Boilie! Ich verfolgte schon seit Tagen die Wetterbedingungen, welche zur Zeit einfach perfekt waren. Wir hatten Regen und Tiefdruck von 999 hPa. Angekommen am See, machte ich mein iBOAT im Regen startklar, um zu meinem Platz zu fahren, der mit dem Auto nicht zu erreichen war. Es dauerte ungefähr eine halbe Stunde, bis ich mit meinem Außenborder angekommen war. Also verlor ich keine Zeit, entlud schnell mein Boot und baute mein Nachtlager auf.Philip Jakob, Imperiel Fishing, Pech und Pannen

Zu viele heiße Spots – pimpen hilft!

Ganz alleine in diesem Abschnitt hatte ich nun also die Qual der Wahl. Ihr kennt das sicherlich, wenn ihr mehrere vielversprechende Spots findet, aber nur nicht so viele Ruten angeln dürft. Mittlerweile hatte der Regen wieder aufgehört und die Sonne kam zum Vorschein. Meine ersten beiden Rute beköderte ich mit einem Banana Rambo Hookbait in 20mm und um das ganze etwas attraktiver zu machen, hatte ich diesen mit Amino Dip Scopex-Butter und Amino Gel Scopex-Butter gepimpt.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Auf die Plätze, Scopana.Love, Los!

Dazu fütterte ich später von den neuen Scopana.Love Boilies 2-3 Hände rund um den Spot herum. Der Spot den ich ausgewählt hatte, war an meinem eigenen Ufer entlang in einer Bucht gelegen. Diese Bucht wurde dann auch direkt der Ablageort meiner zweiten Rute, welche ich vor einem Schilfgürtel positionierte. Wassertiefen waren hier 0,5m und 2m. Mit Hilfe eines Banksticks, einer Doppelauflage und zwei Rutenhaltern konnte ich perfekt die Bucht Max Nollert Temptation Tens befischen. Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Für meine dritte „Ten“ überlegte ich mir einen Futterplatz im Freiwasser anzulegen. Dort betrug die Wassertiefe von 3m und der Boden war sehr schlammig. Ich fütterte dort auf einer Fläche von 50 x 50 Meter mit 10 kg Big Fish Boilies. Natürlich gemischt in den Größen 16, 20 und 24mm. Als Hakenköder verwendete ich einen Big Fish Rambo Hookbait in 24mm und ummantelte ihn dazu  noch zusätzlich mit der IB Carptrack Liquid-Powder PASTE.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Bei der Verwendung der Paste bekomme ich immer wieder Kindheitserinnerungen. Kneten wie im Kindergarten früher.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

So, das wäre erledigt. Auch diese Rute war startklar.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Für die letzte Rute hatte ich mir meine iBox angeschaut und überlegt, welchen Köder ich nun auswählen sollte.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Die Tiegernuss ist immer einen Versuch wert

Am Ende entschied ich mich bei meiner letzten Rute für eine einzelne Tigernuss. Diese platzierte ich direkt am gegenüberliegenden Ufer in 150 Meter Entfernung 10 Meter vor dem Totholz auf einer Wassertiefe von nur 2m. Zusätzlich fütterte ich dort eine Dose Mais und 2 Hände Tigernüsse dazu.

Voll motiviert in die Nacht!

Doch am nächsten Morgen kochte ich mir erst einmal voller Enttäuschung einen Kaffee, denn leider hatte sich keiner unserer beschuppten Freunde für einen meiner Hakenköder interessiert.

Ich dachte mir, vielleicht sind die Fische zur Zeit einfach nicht in meinem Arial unterwegs, denn ich sah weder morgens noch im Laufe des Tages Fische springen, noch hörte ich Bewegung auf dem Wasser. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die zweite Nacht einfach abzuwarten. Als der Morgen einbrach und ich mich von meiner Liege erhob, fragte ich mich, was ich denn dieses Mal falsch machte.

Aus dem Nichts…

Doch dann plötzlich schrie mein Bissanzeiger auf. Für mich gab es kein Halten mehr und ich sprang ins Knie hohe Wasser und nahm die Rute, welche mit der Tigernuss beködert war auf. Nach einem kurzen und unspektakulären Drill von Land aus, landete ich diesen kleinen K3 Schuppi.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Im ersten Moment war ich echt nicht sehr erfreut über diesen kleinen Fang, aber dann machte ich mir einen Spaß draus und habe meinen Freunden und Teammitgliedern geschrieben, ich hätte den Fang meines Lebens gemacht. Rund 5 Minuten später sendete ich dann das Bild in die Whats-App-Gruppe und für Gelächter war gesorgt!

Es blieb weiter ruhig…

Der Tag verlief wie erwartet ruhig und ich grübelte weiterhin, warum es aktuell nicht so lief. Also machte ich mich mit dem iBOAT auf den Weg und drehte ein paar Runden. Doch leider konnte ich immer noch keine Karpfen aufspüren.

Doch dann Schluss mit der Ruhe!

Trotzdem entschied ich, dass ich den auserwählten Spots noch eine weitere Nacht Vertrauen schenke. Abwarten und Kaffee trinken war die Devise. Plötzlich mitten in der Nacht hatte ich einen Vollrun vom feinsten auf die umgelenkte Rute in der Bucht. Ich sprang in die Watthose und fuhr mit dem Boot in Richtung Umlenker. Schon von weitem sah ich, dass meine Schnur nicht mehr nach rechts Richtung Schilf gelenkt war, sondern Richtung Freiwasser verlief. Der Fisch am anderen Ende machte extremen Druck und ich war voller Hoffnung auf einen kapitalen Fang. Nach einiger Zeit kam plötzlich ein großer Waller zum Vorschein, der für mich wohl einer meiner größten Beifänge war. Ich zog ihn ins Boot, löste den Haken und der Bursche durfte direkt wieder in die Freiheit.

Der Morgennebel verschwand langsam im Morgengrauen, leider ohne einen unserer beschuppten Freunde zu überlisten.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Und wieder ertönte mein Bissanzeiger…

Ich schöpfte endlich wieder Hoffnung.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Scopana.Love hat zugeschlagen!

Blitzschnell sprang ich in meine Wathose, startete meinen Außenborder und fuhr dem Fisch entgegen. Die ersten 10 Minuten bekam ich den Fisch am anderen Ende nicht zu Gesicht. Doch dann kam endlich dieser schöne Spiegler zum Vorschein.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Am Ende war ich doch hoch zufrieden!

Erleichtert darüber, nicht gänzlich gescheitert zu sein, trat ich die Heimreise an.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Doch dann die Panne!

Am Auto angekommen, packte ich alle meine Sachen ein und machte mich in Richtung Deutschland auf den Weg. Doch kurz bevor ich zuhause ankam, leuchtete plötzlich die Batterielampe auf und STOP- Leuchte blinkte. Ich dachte mir nur: „Hmmm…? Was ist den jetzt nur bitte los? Lichtmaschine? Batterie?“ So einige Ideen schossen wir da schon durch den Kopf. Ich versuchte es etwas zu ignorieren und weiter Richtung Heimat zu fahren, doch plötzlich ging mitten auf der Autobahn mein Auto aus. Na super! Glücklicherweise konnte ich noch bis zu einer Nothaltebucht ausrollen.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Ein kurzer Blick in den Motorraum und ich stellte schnell fest, dass die Lichtmaschine im Eimer war.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Improvisieren hilft nicht nur am Wasser!

Da ich vermutete, dass ich die letzten Kilometer nur noch über die Batteriespannung gefahren war, versuchte ich schnell zu improvisieren und baute meine Batterie aus.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Die Batterie, die ich eigentlich für meinen Elektromotor dabei hatte, half mir zum Glück und ich konnte die restlichen Kilometer über die Batteriespannung nachhause fahren.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Murphy´s law…

So ist es, wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann.

Trotz der gesamten Situation, oder vielleicht auch gerade deswegen, war es am Ende eine Tour, wie ich sie so schnell nicht mehr vergessen werde.Philip Jakob, Imperial Fishing, Pech und Pannen

Liebe Grüße Euer Phil

Philip Jakob
Team Imperial Fishing Germany


Die ersten Einsendungen zum Summer Holiday Picture Contest sind da!

Rainer at Mövenpick, Marrakesch (Marroko), Juli 2017


Der Gewinner bekommt ein iBoat 260 + 5 kg Scopana.Love Boilies im Wert von über 1000 €


Anzeige „Evolution Teil 1“

Erschienen im Jahre 2012 in sämtlichen deutschen Fachmagazinen.
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