Nach einer zwei wöchigen Update Pause geht es nun Schlag auf Schlag weiter.
Mit dabei András Kiss aus Ungarn mit 2 BIG ONES, Ernst Helmhart mit neusten Fängen, Francois Lalli, Andre Knop, András Lőrinc, Anja und Marco mit einer Fotostory von einem durch Imperial Baits gesponsorten Jugendfischen.

András Kiss
25,5kg – Imperial Baits macht’s möglich!


András legte aber noch einen drauf…

28,5kg wiegt dieser Bursche!

András Kiss
Team Imperial Fishing Ungarn

Ernst Helmhart
Hallo Max und liebe News Leser

Der harte Monat Mai – Schonzeit in Oberösterreich, die meisten von euch werden gar nicht wissen wie lange so ein Monat ohne fischen sein kann.
Einige meiner Freunde haben diese lange Zeit mit Trips nach Frankreich verkürzt, bei denen sie so manche Schönheiten vor die Kamera halten konnten.
Ich habe leider beruflich heuer sehr viel um die Ohren, daher habe ich mich entschlossen im Mai nur einen Kurztrip ins benachbarte Ausland (Tschechien) zu machen.

Durch meinen Freund Joachim, wurde ich auf ein kleines Gewässer (10-12ha) aufmerksam gemacht. Da dort Karpfen bis 20 kg schon gefangen wurden und untypisch für Tschechien alle Fische über 5 Kilo zurückgesetzt werden müssen, beschlossen wir dort einen 2 Tagesansitz zu machen.
Schon auf dem Weg zu unserem Ziel zeigte mir Joachim noch einen wunderschönen, aber sehr harten See. Am Ziel angekommen war ich von der Ruhe und Abgeschiedenheit sehr angetan.

Das Gewässer war nicht leicht zu befischen, 95 % des Gewässergrundes ist schlammig mit fast keinen Höhenunterschieden, also eine Schlammwanne. Ich setzte trotzdem zwei Bojen und fütterte am ersten Abend zwischen den Bojen Mais, Pellets und Boilies.
In Ufernähe fand ich eine feste Sandbank auf der ich die dritte Rute ablegte.
Genau wie vermutet brachte die Sandbank den ersten Fisch, ein Graser der dem Carptrack Elite Strawberry Flavour nicht widerstehen konnte.

Im Laufe der Nacht folgten zwei Karpfen über den schlammigen Plätzen.
Joachim, der das Gewässer schon einige Male befischt hat, sagte mir, dass alle Boilies nach einigen Stunden einen eigenartigen Geruch annehmen. Am Vormittag musste ich feststellen das er recht hat. Die Bisse kamen meist auf Köder die nicht zulange gelegen haben. Mein Entschluss, die Boilies attraktiver zu machen und vor dem Schlamm zu schützen, lies mich auf eine schon sehr oft erwähnte Methode zurückgreifen.
Die Boilies in einen Behälter, dann Carptrack inL drüber geschüttet das Ganze noch mit Carptrack inP bestäubt, Deckel drauf und gut durchgeschüttelt. Nachher habe ich sie gut antrocknen lassen bis die Außenhaut wirklich schön hart war. Da Ergebnis hat mich total überzeugt, auch nach einigen Stunden auf dem Schlamm haben die Boilies den angenehmen Geruch des Carptrack Elite Strawberry Flavour verströmt. Mit diesen gepimten Ködern konnte ich am letzten Tag noch einige Fische landen.
Diese zwei Tage brachten zwar keine großen Fische, aber die Erfahrung mit dem stinkenden Schlamm und dem richtigen Gegenmittel werde ich vielleicht schon in nächster Zeit, auf einem Gewässer mit ähnlichen Bodenbeschaffenheit, aber mit Großfischen einsetzen können.
Joachim gelang der Fang eines ganz besonderen Spieglers der in seiner Art des Schuppenbildes wohl einzigartig ist, bei solchen Fischen spielt die Größe eher eine untergeordnete Rolle.

Nach so einem Trip und den Gesprächen mit Joachim wurden mir wieder einmal bewusst wie gesegnet wir mit unseren Seen sind. Bei uns muss man sich beim fotografieren eines 15 Kilo Fisches schon fast rechtfertigen.
In anderen Teilen Österreichs ist ein 10 Kilo Fisch ein kapitaler, dazu muss man sagen, dass vielerorts Fische dieser Klasse immer noch getötet oder was auch nicht besser ist, in irgendwelche kleine Privatteiche umgesetzt werden.

Zurück von dem Trip, es war schon Ende Mai, konzentrierte ich mich auf die Köderzubereitung für mein Hausgewässer.
Vorgefüttert wurde nicht, da ich drei Tage am See bleiben wollte und ich weiß, dass die Boilies und Additive meiner bevorzugten Köderfirma Imperial Fishing nach kurzer Zeit ihre Attraktivität voll zur Wirkung kommen.

Anfüttern und Vorschriften
Ich lese gerne die News Seite, Gratulation an Max und Julian, meiner Meinung nach eine der besten und aktuellsten Seiten im Netz.
Mit großer Wehmut sehe ich dann die Fotos drei, ja manchmal 4 Ruten, Echolot, Futterboote und Schlauchboote erleichtern die Fischerei.
Bei uns läuft das so: Anfüttern verboten, zwei Ruten, keine Boote, bei Regen, Sturm und auch in der kalten Jahreszeit müssen die Zelte offen bleiben. Ab und zu Kontrolle der Zelte, wegen der mitgeführten Futtermenge, das Schwimmen und Tauchen während der Fischerei ist verboten. Die Kontrollen kommen auch Nachts, dann gleichzeitig auf verschiedenen Plätzen in Dreiertrupps, bei groben Verstößen sind die Jahreskarten genauso schnell weg wie du sie bekommst.

Und ob Ihr es glaubt oder nicht, ich möchte die Fischerei an diesem See nicht missen. Wunderschöne Fische in respektabler Größe und ein Umstand den ich in meinen ganzen Jahren die ich den Karpfen nachstelle noch nie erlebt habe, eine eingeschworene Gruppe aus sehr guten Karpfenanglern die zusammen hält, offen über Taktik, Montagen und Köder miteinander sprechen und jederzeit bereit sind zu fotografieren und zuzugreifen.
Am Morgen des 3. Juni kam Christoph um 5 Uhr morgens, ob ich ihm einen 20 Kilo plus fotografieren würde, weil er Ihn nicht einsacken wollte. Genau solcher Sorgfalt und dem Umstand, dass fast alle um das Wohlergehen der Fische und der Schonende Umgang mit dem Fang verdanken wir ein Potenzial an großen und schönen Fischen.
Die Zeit der Großfischjäger mit einer Abhakmatte 80 mal 50 cm und drei Zentimeter dick ist Gott sei Dank vorbei.

So und jetzt zum Ansitz nach der Schonzeit:
Mittwoch Erster Juni, Ende der Schonzeit am Dienstag. Am Abend wird das Auto vollgepackt. Ich weiß, dass einige meiner Freunde bereits am Dienstagabend aufbauen und um Mitternacht Ihre Ruten auswerfen.

Mittwoch 01.06.2011
Alles noch einmal kontrolliert, alles drin im Auto, es fehlt nichts! Die Anspannung ist auch nach den vielen Jahren der Fischerei immer noch da. Der Plan sieht so aus: Bis 17 Uhr Büro und dann auf zum See, hoffentlich ist der bevorzugte Platz nicht besetzt? Der Blick aus dem Fenster erhöht mein Verlangen zu fischen. Wechselhaftes Wetter mit viel Wind, dann um 15 Uhr der Entschluss aufzubrechen, PC ausgeschaltet und rein ins Auto, inzwischen ist es 16 Uhr die Tempolimits auf der Autobahn werden ganz leicht erreicht.

Am See angekommen der erlösende Moment, mein Lieblingsplatz ist frei, der Wind drückt auf die Stelle und es riecht förmlich nach Fisch. Schon beim Auspacken werde ich von Clemens, einem Freund, begrüßt. Er fischt unterhalb von mir und hat schon einen 20+ landen können.
Ein anderer Freund, der Walter hat seit Mitternacht schon schwere Karpfen gefangen, mich wundert‘s nicht der fischt heuer sowieso in einer eigenen Liga.
Nach dem Aufbau wird erstmals gemarkert, wie erwartet das liebe Kraut. In einem Monat ist von den freien Stellen nicht mehr viel übrig geblieben. Die Markerlinie wird neu eingebunden und so werden die Ruten punktgenau geworfen.
Es kann losgehen ganz gespannt beobachte ich die Stellen um die Ruten keine Bewegungen und keine Reaktionen auf die Köder.
Es wird Abend, gegen 22 Uhr die Erklärung, zwei Welse rauben in der Nähe meiner Angelplätze.
In der ersten Nacht schlafe ich ganz weinig, immer in der Erwartung der erste Biss muss doch kommen und das Wichtigste, schnell an der Rute sein. Unsere Freunde flüchten fast immer in die dicken Krautwälder, aus denen man sie nur mit schwerem Gerät dazu überreden kann sie wieder zu verlassen. Die erste Nacht und der erste Tag vergehen ohne Fische.
Auch am zweiten Abend keine Aktionen, am Morgen die Ernüchterung, nach einige Telefonaten rund um den See die Gewissheit. Es wurde in der Nacht fast nichts gefangen.

So und jetzt der Moment den jeder kennt:
(1) der Platz war nicht die beste Wahl
(2) das Wasser ist zu rein (Sichttiefe 5 Meter)
(3) die Fische sehen die Schnüre und die Riggs (Logisch auch in der Nacht?)
(4) außerdem sind zu viel Schnüre im Wasser usw.

Freitag 03.06.2011
Um 4 Uhr morgens der schönste Weckruf der Welt: Dauerton auf der rechten Rute, raus aus dem Schlafsack der Anschlag sitzt und mein Gegenüber Quittiert mit einer rasanten Flucht. Nach einem schönen Drill kann ich im Zwielicht einen wunderschönen zweifarbigen Spiegler landen. Endlich der erste Fisch, die Rute schnell neu ausgeworfen und zurück in den Schlafsack bis zum erwähnten Moment als mich Christoph geweckt hat um seinen Schönen Spiegler zu fotografieren.
Alle beide durch das erlebte hellwach, beschließen wir auch meinen Fisch gleich zu fotografieren. Wir unterhalten uns noch ein Weilchen dann ziehen wir uns in die Zelte zurück.
Ich bin gerade wieder eingeschlafen als ein ungestümer Run mich aus dem Shelter reist. Schon beim Aufnehmen der Rute merke ich, dass mein Gegenüber kein halbstarker ist. Nach unendlich scheinender Zeit schließen sich die Keschermaschen über einen wunderschönen 20+ Spiegler. Christoph kommt sofort zum fotografieren und so können wir auch diesen Fisch schnell wieder zurücksetzen. Das ist so ein Moment wo alles abfällt, die ganzen Anstrengungen der Aufwand und die Stunden am Wasser, die Stunden beim Murmeldrehen und auf der Autobahn, jetzt ergibt es einen Sinn.
Endlich hatte ich die Fische am Platz, jetzt kamen die Bisse auch am Tag. Einige Karpfen und eine große Schleie verkürzten diesen.
Am Nachmittag kam mein Freund Bernhard, er fischt heuer das erste Mal an dem See und baute sein Schirmzelt in meiner Nähe auf.
Gegen 19 Uhr zog ein Unwetter mit Sturm und Regen auf, als es sich wieder beruhigt hatte und der See wieder ruhiger wurde warfen wir die neubeköderten Ruten aus. Bereits um 22 Uhr hatte ich einen kraftvollen Run dem ein langer Spannender Drill folgte.
Die ersten Vermutungen bestätigten sich als wir im Licht der Stirnlampen einen makellosen Schuppenkarpfen mit fast einem Meter erblickten. Der Zweite Fisch über 20 kg an einem Tag, alles was jetzt kommt ist eine Draufgabe. In der Nacht habe ich noch 4 Fische bis 14 kg fangen können, als dann um 2 Uhr ein bisschen Ruhe einkehrt und ich zufrieden einschlief. Die Draufgabe kam dann am Samstagmorgen in Form eines weiteren Schuppenkarpfen mit 20+ den ich als dritten Fisch innerhalb einer Stunde landen konnte.
Dieser Ansitz spiegelte genau unsere Fischerei, Stunden wo man glaubt es sei kein Fisch im See und dann Momente, wo ein Fisch im Kescher liegt und die zweite Rute losstürmt.
Rückblickend hatte ich vier wunderbare Tage, wobei ich in 2 Tagen drei Fische über 20 kg landen konnte.
Solche Abstecher nach Tschechien und die ersten zwei Tage ohne Fische an meinem Hausgewässer gehören zum Fischen, erst durch kleine Niederlagen werden wir reifen und beim nächsten mal die gespeicherten Fehler hoffentlich nicht wieder machen. Der Mensch versucht immer alles zu wissen und zu erklären, doch da gibt es das Karpfenangeln das immer noch seine Geheimnisse birgt und hoffentlich immer eine Herausforderung bleibt.

Der wunderschöne Two Tone

Und nun die dicksten Karpfen der Session…


Ernst Helmhart

Francois Lalli
15,3 kg Mirror

Francois Lalli
Team Imperial Fishing Frankreich

André Knop
Hallo Max,

ich wollte auf dem Wege nochmal vielen Dank für die superschnelle und unkomplizierte Sendung des Pods sagen. Eric hatt sich natürlich riesig über das Teil gefreut. Es war das Highlight aller Geschenke.

Im Anhang ein Foto vom stolzen neuen Besitzer und seinem ersten Fisch den er mit ihm fing – 8,5kg


André Knop

András Lőrinc
Erfolgreicher ungarischer Angler mit einigen Bildern für uns…

Carptrack T-Shirt for better style!

Carptrack Amino GEL Monster’s Paradise und Carptrack Amino DIP Monster’s Paradise helfen zum Erfolg!

András Lőrinc

Anja und Marco
Hallo Max!

Am letzten Wochenende haben wir den praktischen Teil unseres Workshops am Kalker in Winsen abgehalten. Im März, bevor Lotta kam, hatten wir schon den theoretischen Teil mit den Kids absolviert und nun alle Teilnehmer zum Karpfenangelcamp eingeladen. Die Begeisterung war riesig, bei den Kids, sowie den Eltern und Jugendbetreuern des Vereins. Mit spitzen Wetter, einem tollen Programm (Boilies selbst herstellen, Wettbewerbe, Montagen bauen usw.) und einigen schönen Fängen, war es ein rundum gelungenes Event.
Ich schick Dir vorab schonmal schnell ein paar Bilder vom praktischen Teil und lasse in Kürze einen Bericht über die ganze Aktion mit weiteren Bildern folgen. Herzlichen Dank nochmal, dass Du mit Deinem Sponsoring dazu beigetragen hast, dass es für alle ein unvergessliches und vielleicht sogar prägendes Wochenende war!!!

Ganz liebe Grüsse, Anja und Marco mit Lotta

Das Jungangler Team – gut ausgerüstet, kann’s los gehen!

Carptrack Explosiv Stickmix als zusätzlicher Attraktor für den Partikelmix…

sowie Pellets oder Boilies.

Das iBoat 160 stellt eine ideale Abhakmatte da!

Der größte Fisch, ein fetter Graskarpfen

Was für ein traumhaftes Schuppenbild.

unbedingt: Catch & Release

Das neue Familienmitglied Lotta – wir gratulieren euch ganz herzlich zu diesem „Fang“ 😉

Anja und Marco

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