Update 23.08.2008 Teil 2: Tomas Blazek, Thomas Bastien, Gilles Grandvoinet, Thorsten Illig, Technostrat, Julian Jurkewitz, Stefano Cassola, Peter Schuh, Stefan Schupfer, Bernhard Binding, Stefan Schupfer, Yannick Klucken;Update 23.08.2008 Teil 2
Tomas Blazek, Thomas Bastien, Gilles Grandvoinet, Thorsten Illig, Technostrat, Julian Jurkewitz, Stefano Cassola, Peter Schuh, Stefan Schupfer, Bernhard Binding, Stefan Schupfer, Yannick Klucken

Aktuelle NEWS von Tomas Blazek
wieder mal hat er eine unglaublich tolle Ausbeute in den letzten Wochen erzielen können…! Tomas fischt vorrangig mit Monster-Liver und Fish Boilies, wenn es besonders kniffelig ist auch mit ELITE Boilies

Die Elbe

15,2 kg – ELITE Boilie

17,5 kg – ELITE Boilie 30mm + GEL ELITE

23,8 kg – Half`n Half ELITE + GEL ELITE

Flying Hookbait ELITE + Liquid-Powder Paste

4mm Carptrack AMINO Pellets + Hanf

ELITE Boilie + GEL ELITE

ELITE Boilie + GEL ELITE

ELITE Boilie + Fyling ELITE + GEL ELITE

ELITE Boilie Sinker unbehandelt

Dieser Fisch hatte zu Lebzeiten 20 kg

Sein Name war Willi

14,85 kg – Monster-Liver Boilie

15,2 kg Monster-Liver Boilie

15 kg Monster-Liver Boilie

17 kg – V-Pop white + DIP

Flying ELITE + Liquid-Powder Paste

Liquid-Powder Paste

Tomas Blazek und Jakub Vagner mit 1 stündigem Film über das Karpfenangeln auf Blinker ABO DVD – Heft August / 2008. Tolle Werbung für das Karpfenanglen, wer es noch nicht gesehen hat unbedingt nachholen…

Thomas Bastien

Salut max,
Ici, les jours défilent et les résultats plutôt positifs se poursuivent…
Qui a dit que les ready made prenaient moins de carpes? Je te confirme une nouvelle fois dans un milieu riche et complexe la très bonne acceptation de nos billes prêtes à l’emploi. En effet, les quelques kilos de fish que j’ai nappé de Liquid Amino m’ont permis de voir grimper plusieurs fois sérieusement l’aiguille du peson… Et je ne te parle pas du cheptel intéressant en nombre de poisson plus modeste qui est entré tout en finesse dans ma toute nouvelle landing net…
Comme je te le dis régulièrement par téléphone, les aventures s’enchaînent et les évènements inattendus se succèdent… Est ce que je t’ai parlé de l’hirondelle qui s’est posée l’espace d’un instant sur ma tête ? Est ce que je t’ai raconté ce formidable halo solaire, phénomène climatique d’ordinaire si rare à observer, qui m’a émerveillé durant prés d’une heure ? Dans un autre registre, plus dramatique celui-là : imagine toi à ma place, seul, au milieu de nul part, lorsque j’ai essuyé une tempête si violente qu’elle formait des tourbillons hallucinants d’eau de plusieurs dizaines de mètres de haut qui ont balayé mon zodiac en un simple claquement de doigt… si tu veux comparer, je vais plus vite à m’allumer un cul de mégot ! Je me suis cru dans la fiction du film twister… Un truc de fou !!! A cette instant, je me suis ridiculement tout petit face à la force terrible d’une nature en colère. Le matos sous 3 mètres d’eau, 2 jours après, il a fallu encore une fois me mouiller pour récupérer au mieux ma logistique de pêche. D’ailleurs j’ai définitivement perdu plusieurs éléments indispensable à ma pratique. Put…, quand j’y repense, j’ai les glandes grave ! Moteur, rame, sondeur, fringue… Les nerfs à blocs par moment, tu me connais « maxenegger », Edgar, le fish de nos rêves m’entraîne malgré tout à repousser toujours plus loin mes limites. Psychologiquement et physiquement, je bouscule tous les jours qui passent la fatigue qui me gagne. Force est d’admettre que je fais des poses, mais même ma durant ces jours, ma tête est sous l’eau , à l’intérieur du grand lac.
C’est pas tout les jours la fête mais il faut le faire… et comme tu dis si souvent, « avec le fil de fer ! » Tu sais quelques chose ? Je vais le péter le peson, l’aiguille va faire la gueule, c’est claire et nette ! « Olà, le Barbu de Bagnol, chauffe toi gros avec tes pédalos, l’Eos aura bientôt besoin d’un pt’it coup de main… » A fond les ballons comme dirait mon poto, 2000 km/h, les nuits sont courtes et l’activité parfois prononcé des poisson blancs justifie que je claque au première lueurs du jour les lunettes pour dissimuler les poches lourdes que je traîne sous les yeux. Et puis tout comme toi, je ne veux surtout pas faire fuir les jolies filles <!smiley3> « Voulez-vous coucher avec moi ce soir Mademoiselle ? » <!smiley3>
Bref, jamais content, toujours insatisfait, je cherche la lumière. Je veux apprendre vite et juste les mœurs des plus gros. C’est ma ligne direct de conduite. « And now get the big one out !!! » Imperial slogan plus que jamais d’actualité et encore encré pour longtemps dans ma tête! En attendant, je vais persévérer et continuer ma traque. J’ai quelques kilos de cream et bird food banana que je vais sortir du fond de mes bagages en attendant que j’ai définitivement terminé de rouler ELITE, et mon petit bébé Monster-Liver qui lui devrait me permettre de frapper encore plus fort… (Note que j’emploi le conditionnel…) Le pechkator va appuyer sur l’accélèrator !

Vive la pêche, vive les jolies filles, et à très bientôt en images…

Tom « le Pechkator » Bastien.

Gilles Grandvoinet
Perfect les Fish Boilies
Guten Tag Max,
ich erlaube mir, dich zu kontaktieren. Ich werde mitte september für 10 tage in der Rhone fischen.
Diesen Sommer habe ich im St.Cassien gefischt und war, wie du auf den beigefügten fotos sehen kannst, sehr erfolgreich.

Vielen dank!
Gilles

Thorsten Illig
ausgerechnet Banane!

Ich weiß beim besten Willen nicht, wie Stefan und Max es geschafft haben mich davon zu überzeugen mit den Birdfood Banane Boilies zu fischen.
Nicht dass ich glauben würde, die Dinger würden nicht fangen, aber ich habe mir mal ne Lebensmittelvergiftung inkl. 3 tägigem Krankenhausaufenthalt eingefangen und das ausgerechnet an einem Tag, an dem ich morgens Creamy Toffee und Bananen Boilies gedreht habe. Hatte zwar nicht mit den Boilies zu tun, wie sich später heraus stellte, aber seit diesem Tag bekomme ich echt das Würgen, wenn ich eins dieser Aromen rieche.
Doch was hilft bekanntlich gegen Fobien? Genau, die direkte Konfrontation!
Schon beim Öffnen der Tüte, wurde mir klar, das wird eine schlaflose Nacht, wenn ich die Teile im Zelt belasse.
Aber was sollte ich tun, ich habs nun mal versprochen.
Am See angekommen flog erst einmal ein Kilo der Murmeln in die Fluten, weil viel riecht viel!
Ruten drauf und abgewartet, um genau zu sein, bis in den Morgen, dann ging die Post ab.
Erster Fisch 24 Pfd., wau!
Zwei Std. später das gleiche Spiel, doch dieses mal 22 Pfd.
Mit meiner großen Klappe, wie ich sie nun mal habe, prophezeite ich noch einen Fisch in der heissen Mittagszeit. Und was geschah, der Bißanzeiger spielte pünktlich, bei voller Hitze sein Lied. 30 Pfd.!
Dann war bis zum nächsten morgen Ruhe.
Einer sollte allerdings noch gehen und zwar beim Einpacken, 20 Pfd.!
Eine Lehre, wie sie im Buche steht. Scheinbar sollte man manchmal Dinge tun, die man sonst nie tun würde.
Mein Fazit: Auch wenn ich niemals den Geruch von Bananen toll finden werde, zukünftig werden Birdfood Banane Boilies einen festen Platz in meiner luftdicht verschlossenen Köderbox finden werden.

Last Minute:
hier ein aktuelles bild von gestern.
33 pfd. und kein Unbekannter. Und wie die Tage zuvor auf Birdfood Banane.
Hatte noch nen 20er auf Cream, Bilder sind aber nicht so doll.

In diesem Sinne

Thorsten Illig

Neue Bilder auf Technostrat.de

Julian Jurkewitz unterstützt Imperial Baits
www.carpsent.de mit Live Ticker!

Julian Team IB

Hier einige Eindrücke der letzten Tage
Diese Fische gehen auf das Konto Monster/Liver Mix. Ich verwendete den Mix das erste Mal und fütterte vorher nicht. Ich rollte einige runde Kugeln, aber auch Würfel in vielen verschiedenen Größen ab. Einige Stunden vorher kippte ich, auf die 2 Tage getrockneten Boilies, etwas Carptrack Liquid Amino. Am Wasser angekommen, viel mir die Carptrack Osmotic Spice Gel Dose in die Hand und da die Baits das Liquid schon gut aufgenommen hatten und die Außenhaut nun relativ klebrig war, kam mir die Idee etwas Gel-Puder über die Futterboilies zu kippen. Bereits zu Hause, in einem Wasserglas, testete ich das Gel und war von dieser Art Lockwirkung sofort begeistert. Also warum das Ganze nicht um ein Vielfaches erhöhen. Man stelle sich einen Futterteppich vor, der aus arbeitenden, stark riechenden und in hohem Maße Lockstoff abgebenden, geligen Boilies besteht. Mehr Lockwirkung geht schon fast nicht mehr. Meine Montage war einfach wie immer, Line Aligner mit einem Haken der Größe 5, auf dessen Haar ich einen der Futterboilies zog. Besonders aufmerksam brauchten die Fische auf den Haken Köder nicht zu werden, da ich von einem Fressrausch dieser Köstlichkeiten ausging. Da ich wenig Zeit hatte, fischte ich meist abends für ein paar Stündchen und so machte sich die außergewöhnliche Lockwirkung sofort bezahlt. Ich fing in relativ kurzer Zeit, sehr effektiv Fische bis über 20 kg, unter anderem den Seerekord.
Ein anderes Mal nahm ich mir vor einen relativ kleinen Baggersee in der Umgebung zu befischen. Mit Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet, suchte ich mir einige Spots in dem völlig verkrauteten See. Ich entdeckte Karpfenstraßen die durch das Kraut führten, Baumstümpfe und immer wieder freigefressene Stellen. In solchen Momenten wünsche ich mir eine Unterwasserkamera zu haben, denn solche Momente würde ich verdammt gerne festhalten. Ich fand also 3 gute Spots die ich von nun an 5 Tage lang unter Futter hielt. Dabei fütterte ich wie immer 50/50 Boilies, benetzt mit CT Liquid Amino und CT Powder. Ich schwamm täglich bei jeder Wetterlage hinaus und musste jeden Tag erneut feststellen, dass nicht ein Krümel mehr auf den Spots zu finden war. Die Fische hatten die Boilies sehr gut angenommen und somit sollte dem Fang eines Großen nichts mehr im Wege stehen. Mein kleiner Cousin war wie immer mit dabei und er fing nach kurzer Zeit einen kleinen Spiegelkarpfen auf einen Half’n Half Köder. Ich dagegen hatte auf beiden Ruten einen sehr harten BigBall, da ich den kleinen Fischen aus dem Weg gehen wollte. Die Taktik ging auf, doch fing ich auch keinen anderen Fisch auf meine Riesen. Die Nacht über blieben wir blank und am morgen kurbelte mein Cousin einen Haufen Kraut ein und ich eine meiner unberührten BigBalls. Kurz entschlossen griff ich zur Half’n Half Dose und köderte eine der Wunderkugeln an. Ich warf die Rute auf eine frei gefressene Stelle und schleuderte einige Boilies hinterher. Wir packten langsam ein und keine halbe Stunde später pfiff die Half’n Half Rute ab. Ich fing doch noch einen schönen Spiegler und somit hatte sich für mich der ganze Aufwand mal wieder gelohnt.
Wenn’s mal wieder länger dauert, schnapp dir nen Half’n Half!

27.06.08

18.06.08

…so nach einer harten Futteraktion mit dem 50/50 Mix konnt ich die Nacht von Freitag auf Samstag 3 Fische fangen unter anderem einen fetten Spiegler <!smiley3>
Der hat ohne Ende die Boilies ausgeschissen, muss also regelmässig am Platz gewesen sein, der Futterplatz wurde 5 Tage lang täglich befüttert mit zirka 2-3 kg Baits und jeden Tag war er wie leer gefegt. Eine sehr gute Futterannahme. Gebissen hat er letztendlich auf ein 360° Rig mit einem half’n half.

Gruß Julian

Stefano Cassola
News from Italy
First of all thanks for your answer!!!!
I catched this fish in the first 5 hours of my session in Salasco lake about midday. Using hook n. 2, shock leader Lbs 35, lead core Lbs 45, weight in line.
Salasco lake is situated in the North of Italy between Vercelli and Santhia (VC). Is a pretty but not very big lake, there are a lot of carp with average weight of 12kgs, and good exemplaire over 20 but not more 33 kgs!!!! In this lake there are very big catfish: recently was catched 3 fishes over 120kgs…..
Thanks again for your time and best regards to a new carp….

Peter Schuh
Unterwegs mit Half´n Half
„Konditionierung der Fische“

Bereits in der Zeit der Produktentwicklung war mir bewusst, das es sich bei den Carptrack Half´n Half Boilies um
eine wirklich innovative Köder Range handelt, die meiner Strategie beim Angeln ein wertvolles As im Ärmel sein wird.
Bereits in frühen Jahren, habe ich Pop Ups mit Sinkern kombiniert, um ein ausgeglichenen Verhältniss aus Sichtbarkeit und Geruch des Hakenköders
zu gewährleisten und um sensible Fische zum Anbiss zu verlocken.
In der Regel richtet sich meine Art zu fischen auf „so wenig wie möglich“ aus, aber in Situationen an denen „so wenig wie möglich“ nicht zieht
versuche ich den Karpfen etwas zu bieten, ganz nach dem Motto „immer etwas besonderes mehr!“ Hier finden
dann auch die Additive aus der Carptrack Range kostbare Verwertung.

Und genau hier liegt der springende Punkt:
– wenn ich mir Magazine anschaue, die das Thema Karpfenangeln behandeln, bin ich sehr erstaunt, welch
geniale Strategen es in der Angelbranche gibt. Ich bin davon überzeugt das selbst beim Militär nicht
soviel Wert auf Strategie und Taktik gelegt wird, wie bei manchen Anglern. Leider ist dies meiner
Meinung nach ein zweischneidiges Schwert!
Eine gut überlegte Strategie am Wasser führt durchaus zu besseren Erfolgen und macht auch
im gewissen Rahmen einen guten Angler aus. Leider werden viele Gewässer zu stark und zu
verschieden, von zu vielen Anglern permanent bearbeitet und dies führt schnell zu der
„Konditionierung der Fische“

Wenn ich ein Gewässer kenne und ich davon überzeugt bin, dass an der richtigen Stelle mit dem
richtigen Köder gefangen wird, dann ist dies ein funktionierendes System. Aus Erfahrung kann
ich nur bestätigen, dass durch Experimente am Futter und am Köder die Fische schnell
konditioniert werden und das funktionierendes System schnell nach neuen Methoden verlangt
um am laufen zu bleiben. Deshalb behalte ich mir vor, an fängigen Gewässern bei bewährten Methoden
zu bleiben um ein zu schnelles konditionieren der Fische zu verhindert.

Oft sind es Großfische die sich über die Zeit konditioniert haben und unsere Vorgehensweisen kennen
und deshalb seltener gefangen werden. Trotz dem verbreiteten Gedanken, das genau diese Großfische
bedingt durch ihre Masse mehr Nahrung aufnehmen müssen, die ersten Fische sind, die in einem
Gewässer gefangen werden. Diesem Gedanken stimme ich bedingt zu. In der Tat nehmen diese
Fische eine größere Nahrung auf als kleinere Artgenossen, doch sind sie in ihrem Fressverhalten
sehr selektiv. Es ist nicht das Erste mal das ich beobachten konnte, wie kleine Karpfen sich über
einen angelegten Futterplatz ohne Argwohn her machen und die Großen diesen einfach meiden.
Die Konditionierung über einen längeren Zeitraum, hat ihnen gezeigt, das ein reichlich gedeckter
Futterplatz mit Gefahr verbunden ist und man wirklich nur unter bestimmten Umständen einen
solchen Fisch auf einem solchen Futterplatz fangen kann.

Befinde ich mich an einem dieser Gewässer, von denen ich weiss, das die Fische schwer zu
befischen sind, kommt das „immer etwas besonderes mehr!“ in Spiel.

Nachdem ich bereits die Etiketten für die Half´n half Range entworfen hatte und ich mir viele Gedanken
gemacht habe, wie ich diesen neuen Köder effizient Testen könnte, war ich froh als ich die ersten
Prototypen der Köder in meinen Händen hielt und ich ans Wasser losziehen konnte.
Meine Wahl viel auf ein sehr stark befischtes Gewässer, an dem Standartfischerei selten zu Erfolg
führt und einen Baggersee mittlerer Größe mit gutem Fischbestand.

An dem stark befischten Gewässer habe ich die erste Rute mit einem Sinker auf einem Futterplatz
bestehend aus 500gr. Elite Boilies befischt.
Die zweite Rute mit Half´n Half ELITE wurde ohne Beifutter ca. 100 Meter vom Futterplatz abgelegt.
Das Resultat war wie zu erwachten, der Großteil der Fische lief auf dem Futterplatz, aber die
größeren Exemplare alle auf der Einzelrute. Nach 48 Stunden blieben die Bisse auf der Futterplatzrute
aus, was eindeutig zeigte, dass diese Stelle jetzt auch bei den kleineren Exemplaren als Gefahrenzone
angesehen wurde. Die Half´n Half Rute brachte weiterhin Erfolge.

An dem Baggersee zeigte sich ein ähnliches Bild. Die „Strategie“ die gleiche wie am ersten See.
Beide Ruten brachten gute Ergebnisse, doch die großen Fische liefen zu 80 % auf der Einzelrute.
Der einzige Unterschied an diesem Gewässer war, dass auf Grund des geringen Angeldrucks
die Fische weniger sensibel waren und über einen längeren Zeitraum kontinuierlich bissen.
Meine persönliche Meinung ist durchaus positiv und Half´n Half ist ein wichtiger Bestandteil meiner
Köder geworden. Die Range gibt mir die Möglichkeit genau dann schnell zu agieren, wenn
das Gewisse Etwas der Weg zum Erfolg ist!

…meinen Trolly sollte doch keiner sehen, Peter! <!smiley1>

Ich wünsche allen Petrijüngern viel Erfolg am Wasser!
Schuh Peter

Bernhard Binding
…on Tour
Nachdem ich lange nichts mehr habe hören lassen, hier mal wieder ein Bericht von… es muss ja weiter gehen… <!smiley3>

Vor einer Woche wurde ich von einem guten Kumpel eingeladen, an einem mir nahezu unbekannten Gewässer von ca. 6 Ha zu fischen. Erlaubt sind hier 2 Ruten pro Person. Das Gewässer wird stark von Karpfenanglern frequentiert, weist jedoch einen guten Bestand an großen Karpfen auf, was mich natürlich riesig freut. <!smiley3> Daher wurde auch die Einladung prompt angenommen!

Am 16.08.2008 war es dann soweit und ich brach zu dem one-night-stand auf, voller Vorfreude, wieder mit guten Freunden am Wasser zu sein – der Fang spielte dieses mal keine große Rolle, viel größer war die Freude, mal wieder aktiv am Wasser zu sein.
Aus diesem Grund wanderten auch keinerlei Murmeln vor dem Fischen ins Wasser, ohne Anfüttern ging es los.

Am Wasser angekommen wurden die Stellen besetzt – ich suchte mir eine viel versprechende Ecke mit zwei Seerosenfeldern aus – eins am gegenüber liegenden Ufer (das war anwerfbar) und eines direkt vor den Füßen. An beiden wurde jeweils ein Rig versenkt und mit einer Hand voll Boilies gefüttert. Zum Einsatz kamen hauptsächlich Carptrack Fruit-Boilies und Half’n’Half-Fish-Klicker.

Bei meinen Kumpels sah es ähnlich aus, nur dass zu den Half’n Half noch ELITE-Boilies kamen.

Nach ca. einer Stunde und gerade geselligem Beisammensein mit Rig-Gebinde lief auch völlig unerwartet meine erste Rute los – es war jene, die mit Fruitboilies am anderen Ufer abgelegt war. Nach kurzem, aber heftigem Drill mit starken Fluchten in Richtung Schilf konnte ich einen wunderschönen Schuppi landen, der mit genau 15 Kilo glatt auch noch als zweiter Dreißiger dieses Jahr in meinem Fangbuch notiert werden konnte. Die obligatorische Fotosession wurde gehalten und der Fisch released, danach wurde es ruhig.

Nach ca. 2 Stunden griff dann auch schon der erste Half’n’Half-Poppi und beförderte einen makellosen, halbstarken Carp von ca. 7 Kilo auf die Matte.

Gegen Abend, es dämmerte bereits, meldete sich wieder meine Funkbox<!divider> dieses Mal allerdings die kurze „ELITE-Rute“, die nur 20cm vom Seerosenfeld entfernt lag – machen wir es kurz, der Fisch setzte sich im Feld fest.

So legten wir uns, nach dem Betrachten der partiellen Mondfinsternis langsam und jetzt schon zufrieden in die Kojen, um gegen 2 Uhr von einem Dauerton geweckt zu werden – wieder die kurze Rute, wieder im Feld hängen geblieben. Sollte das so weiter gehen? Nein! Dieses Mal wurde die Rute nach dem neu beködern mit einem PVA-String versehen und ins Freiwasser katapultiert. Dort lag sie auch bis morgens unberührt.
Während ich in meinem Zelt wieder aufräumte und alles in der Foxbox verstaute, klang der liebliche KRACH eines „Fux-Piepsers“ an mein Ohr – Jens war nun dran. Ein harter, aber souveräner Drill von ihm, der das Flüchten des Fisches ins Schilf verhinderte, brachte einen schönen 22er Schuppi an Land – ein toller Fisch und guter Kämpfer, während des Erhaltens des Karpfenbestandes dieses Gewässers mittels C&R meldete sich ein vertrautes Geräusch – mein CarpSounder war wieder dran – der drill war gut, der Fisch machte dampf! Nach einigen Minuten landete er aber doch in den Maschen, die er sicherlich nicht spüren wollte.. <!smiley3>
Die Waage brachte danach gute 6,3 Kilo zum Vorschein – wieder fiel ein Kollege also auf die Fruitboilies herein, die am anderen Ufer zu finden waren.
Die restliche Nacht hingegen verlief ruhig und ohne „Zwischenfälle“. Durch die Sonne geweckt machten wir uns ans Frühstück und danach faulenzten wir, genau wie die Fische in der Sonne, ohne uns groß zu bemühen. Im glasklaren Wasser konnte man die Fische gut an der Oberfläche stehen sehen und wir erwarteten somit keine Aktion mehr, bis plötzlich Alex’ Micron los schrie, als hätte er schmerzen (und das lag nicht am Krächzen der Funkbox, deren Batterien leer waren)
Der Fisch hatte Dampf – biss er doch auf 120 Metern Entfernung – und riss Meter um Meter Schnur von der Rolle. Der Köder war wieder einmal ein Half’n’Half, von dessen Fängigkeit ich jetzt absolut überzeugt bin! Unfassbar, was dieser Köder noch „leistet“ wenn man an keine Fische mehr glaubt. Beide Fische bissen tagsüber bei enormer Sonneneinstrahlung im klaren Wasser, ohne auch nur den leisesten Verdacht zu haben, es könne etwas nicht stimmen.

Wieder einmal hat sich eine Tour an ein fremdes Gewässer gelohnt und hat Fisch gebracht, trotz der Tatsache, nicht gefüttert zu haben konnten wir 6 Fische bei 8 Runs fangen und erlebten wieder einmal die unglaubliche Fängigkeit mancher Köder, wenn sie in der richtigen Situation angeboten werden und zum Gewässer passen.

Viele Grüße,
Berny

Stefan Schupfer
Endlich wieder Angeln

Hallo Max,
jetzt ist es endlich geschafftt und nach den ganzen Prüfungen konnte ich mich endlich wieder meiner Leidenschaft dem Angeln widmen. Nach einem herrlichen ‚Festgelage‘ im Münchner Hofbräuhaus ging es am Sonntag endlich wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt bin ich mit meinem Vater noch an einem mir bekannten kleinen See vorbeigefahren, den ich seit meiner Kindheit beangle. Dort angekommen beschliessen wir dort ein Glas trinken zu gehen und meinen langjährigen Anglerfreund einzuladen. So gegen 4 Uhr Nachmittags kommt er vorbei und wir beginnen ein wenig zu fachsimpeln und er erzählt mir seine Abenteuer der letzten 3 Monate, als ich in München war. Angespornt von seinen ganzen Erzählungen beschliessen wir ganz spontan meine Angel auszupacken und die neuen Boilies von dir zu probieren, ELITE sollten es sein, und wie von dir empfohlen mit inL und inP benetzt. Eine handvoll nachgefüttert und dann liessen wir uns gemütlich nieder um ein bisschen zu chillen und unseren Trip an den Pusiano zu besprechen. Doch bereits ein Bierchen später wird das Hölzchen, dass wir als Bissanzeiger in die Schnur gehängt haben hochgerissen und Schnur läuft wie verrückt von der Rolle. Total überrascht von dem ganzen, rutsche ich zunächst aus und liege wieder in der Ausgangsstellung am Boden, doch einige Sekunden später stand ich dann mit einem breiten Grinsen <!smiley1> mit gebogener Rute da (wir haben nur mit einer kleinen Angel, die gerade so als Spinnrute durchgeht gefischt) und der Fisch gibt alles. An der Angel habe ich einen herrlichen Drill un nach fast 10 minütigem Kampf kann mein Freund einen schönen Spiegler keschern. Was für eine Freude, gerade erst nach Hause gekommen und schon darf ich den ersten Fisch in den Armen halten, ich war im 7. Karpfenhimmel und Karpfendrang zugleich. Jeeeeeeeeehhhhhhaaaaa. Die anderen Angler am See waren glaube ich nicht so begeistert, da einige von ihnen bereits den ganzen Tag da waren und noch keinen Bip gehört haben (wir auch nicht, denn das Stöckchen ist immer noch der Swinger mit dem geilsten Style <!smiley21>) Doch damit wollten wir uns nicht zufrieden geben, schnell alles neu präpariert und wieder auf die selbe Stelle. Voll zufrieden setzen wir uns wieder hin und holen uns noch ein Bier, was für ein Genuss. Eine halbe Stunde später war es wieder soweit, erneut fliegt das Holz gen Himmel und ein neuer Tanz beginnt, diesmal ist mein Freund an der Reihe, denn wir haben beschlossen dass beim Drillen gewechselt wird. Leider schlitzt ihm der Karpfen aus, welcher uns einen Wink mit der Folsse gibt und wieder in die Freiheit eintaucht. Shit happens, aber wir liessen uns davon nicht entmutigen und schon gar nicht die Stimmung vermiesen, denn das kommt in den besten Karpfenanglerfamilien vor <!smiley3> Um halb 7 beschliessen wir zusammenzupacken, denn am nächsten Tag wollte ich bereits zum Montiggler See fahren um dort für 3 Nächte mein Glück zu versuchen und da ich noch meine ganzen Sachen aus der Wohnung in München ausräumen musste, war es Zeit zu gehen.
Voller Vorfreude auf den morgigen Tag packe ich wie ein Besessener mein Angelzeug ein, Boot, Echo, Ruten und alles was so dazugehört. Am nächsten Tag um 8 gehts los, Mutter und kleiner Schwester inkklusive, denn sie wollten mich am ersten Tag begleiten. Nach dem Aufbauen gehen wir eine Runde schwimmen und den See mit dem Boot erkunden, denn am Tag ist es auf Grund der unzähligen Schwimmer ein Ding der Unmöglichkeit zu Angeln und die Karpfen verziehen sich und fressen kaum am Tage. Die Oberflächentemperatur betrug 27 Grad am Tag und die Bedingungen waren nicht gerade optimal, nichtsdestotrotz wollte ich mein Glück versuchen. Ich wählte eine Stelle am Ufer ganz links neben mir, wo unter einigen überhängenden Büschen eine Kante von 1 auf 9 Meter runtergeht und voller Steine und Muscheln war, welcher sich später als wahrer Hot Spot herausstellen sollte. Die anderen beiden, vor einem Schilfgürtel rechts und auf der anderen Seite. Gefüttert habe ich jeweils mit einer guten handvoll Boilies, Fish und Monster-Liver Big Balls (die Elite wollte ich mir für Pusiano aufbewahren <!smiley1>. Die erste Nacht verging ruhig, fast zu ruhig, so beschloss ich um 6 Uhr die Angel vor dem Baum noch einmal neu auszulegen und mit inL und inP aufzufrischen. Keine Stunde später läuft genau die Rute ab und ich kann mit einiger Mühe (war zu dieser Zeit alleine da) einen schönen Spiegler keschern, was für eine Freude. Auch wenn es kein Riese war, aber für mich zählt hier jeder Fisch und die Freude ist auch rießig, da es nicht zu den leichtesten Gewässern unserer Gegend zählt. Der Tag geht vorüber und ich vertreibe mir meine Zeit bei einem guten Buch und einem kühlen Blonden (wobei ich auch nichts gegen eine nette Blondine einzuwenden hätte <!smiley1>. Am Abend kann ich die Rute vor dem Baum leider nicht rausfahren, da es nur so von schwimmenden Touristen wimmelt und beschliesse so gleich am nächsten Morgen rauszufahren, am Abend füttere ich noch einige Boilies und lasse den Platz ruhen. Gleich am nächsten Morgen bringe ich die Angel voller Hoffnung wieder raus. Keine 15 Minuten später läuft sie bereits ab. Ohne zu zögern springe ich mit den langen Hosen ins Wasser und beginne den Fisch zu drillen. Ich spüre wie er ganz entschlossen und mit unglaublicher Kraft nach links in die Büsche zieht und nach 10 Sekunden rührt er sich keinen Millimeter mehr, er hängt fest, keine Chance.. Scheisse!!!! Ich fahre mit dem Boot an die Stelle und muss die Schnur kappen. Voller Ärger bereite ich nochmal alles vor, es ist halb 9 und ich habe noch ein wenig Zeit bevor die ersten Schwimmer kommen. Fish Boilie drauf und aufgehts. Kurze Zeit später läuft sie schon wieder ab, diesmal stürze ich mich auf die Rute und wate gleich einen Meter zurück und gebe dem Fisch ordentlich Gummi und schaffe es ihn vom Geäst fernzuhalten. Nach kurzem Drill kann ich einen kleinen Schuppi keschern, welchem ich nach einem Foto sofort die Freiheit schenke. Dann ist wieder fertig, die Schwimmer kommen und die Fische gehen. Am Abend kommt meine Mutter, welche mit mir die kommende Nacht verbringt. Um 9 Uhr kommt ein Sturm aus und es regnet wie aus Kübeln und es donnert und blitzt (auch in meinen Augen, denn unsere geschuppten Freunde lieben es einfach). Leider habe ich es nicht geschafft die ‚Baumrute‘ ihren Platz zu bringen, doch geduldig und voller Erwartungen an den nächsten Morgen lausche ich der Natur und lege mich hin. 4.45 Uhr, aufstehen. Ruten neu präpariert und auf zu den Karpfen. Als wir vor dem Baum sind sehen wir bereits rege Aktivität in den Büschen, also Rute runtergelegt und zurück ans Ufer. Auf dem Weg dorthin sagt meine Mutter auf einmal ganz aufgeret zu mir (sie hielt gerade die Angel während ich zurückpaddele) da stimmt was nicht, sie meint da ist ein Fisch dran. Aber ich glaube es ihr im ersten Moment nicht und sage zu ihr es sei nur wegen dem geöffneten Baitrunner dass die Schnur so von der Rolle geht. Leider war die Geschwindigkeit nicht der meiner Paddelei entsprechend und als ich die Rute in die Hand nehme spüre ich nur noch einen kurzen Schlag und wie sich die Schnur in den Bäumen windet. Sch….*******:::::*:*** Mann oh Mann.. So was ist mir bis dato noch nie passiert, aber wie heisst es so schön, es gibt für alles ein erstes Mal. Also, die selbe Prozedur nochmal, raus, neu anrichten und wieder nach Mekka. Diesmal verläuft die Rückfahrt ohne Probleme. Angekommen beschliesst meine Mutter ins nahe gelegene Seehotel zu gehen um uns ein Croissant zu holen, ein schwerer Fehler wie sich herausstellen sollte. So beschliesse ich noch schnell eine andere Rute rauszubringen. 15 Meter vom Ufer entfernt beginnt auf einmal der CS aufzuheuelen, Scheisse denke ich mir und versuche so schnell wie möglich das Ufer zu erreichen.. Zu spät, er hängt.. Was für ein Tag, fast schon zum verrückt werden. Doch aufgeben gibts nicht! Rute neu raus und diesmal sitze ich fast auf dem Rod Pod drauf. ‚Für heute glaub ich habe ich meine letzte Karte verspielt.. Und wenn ich vor den Ruten hocke geht sowieso nicht..‘, und genau in diesem Moment ist sie losgerast, und ich stürze mich auf die Rute mit dem einzien Gedanken den Fisch mit aller Kraft aus den Büschen zu dirigieren und es gelingt mir, Gott sei Dank, und meine Knie zitterten wie verrückt, als ob es mein erster Karpfen gewesen wäre. Meine Mutter konnte sich das lachen über die Situation nicht verkneifen und beruhigte mich. Und Ende gut alles Gut, ich konnte den Fisch landen. Es war ein herrlicher Spiegler mit wunderschönen großen Schuppen. Und meine Lehre die ich aus dem Ganzen gezogen habe: Fischst du an den Büschen ganz dicht, entferne dich von deinen Ruten nicht! So, nun warte ich voller Vorfreude auf Pusiano und mal sehen was mich da erwarten. Ich wünsche dir und allen anderen eine schöne, erholsame und erfolgreiche Zeit am Wasser und ein kräftiges Petri Heil.

Grüsse Stefan
p.s. Und ich hänge dir noch ein Foto von einem Schuppi an,den ich bei einem Kurztripp an den kleinen Montiggler See im Mai auf gelbe V Pops gefangen habe

Yannick Klucken
am Rhein will ich sein
Hi Max,
war ja für 10 Tage am Rhein. Hatten hinsichtlich Karpfen ein bissschen Pech aber fingen jede Menge Brassen, Barben und Rapfen. Mein Cousin fing einen kleinen Schuppi mit ca.8 Kilo auf selfmade Boilies. Marco und ich konnten aber in der letzten Nacht dann doch noch jeweils einen Schuppmann von 13,5 Kilo auf zwei mit Carptrack Liquid und Squid Liver Mehl behandelte ELITE Boilies fangen.

Hier einige wenige Bilder zum besagten Trip:

03.05.2018 fb post

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