Es Wallert am Rhein

Von und mit Max Nollert und Markus Paparozzi

  • 143 Bilder

    August 2009 – Endlich Urlaub!
    Die Urlaubszeit stand an und es sollte auch für uns ein paar Tage zum fischen gehen. Nur dieses Mal wollten wir nicht wie gewohnt den Karpfen nachstellen, sondern wir entschieden uns, den Welsen wieder einmal auf die Barteln zu rücken. Da wir die letzten Jahre mit ein paar Ausnahmen im Hochsommer, sonst eher sporadisch, neben dem Karpfenangeln, ein paar Stunden der Welsangelei widmeten, wollten wir dieses Mal wieder richtig angreifen.

    Ran an den Rhein
    Da wir einen Trip meistens spontan planen um die Wetterbedingungen optimal zu nutzen, haben wir uns kurzfristig für den Rhein entschieden. Fest stand, dass es alles andere als einfach werden würde, dem Rhein ein paar Welse zu entlocken. Wer es selbst schon Mal an jenem Ort probiert hat, weiß sicherlich, auf was wir uns da einlassen wollten.
    Durch die rund um die Uhr stattfindende Berufsschifffahrt und der doch meistens sehr starken Strömung, ist es nicht einfach, den Köder vernünftig zu präsentieren. Trotzdem wollten wir uns der Herausforderung annehmen und das Ziel war es, einen 25 KM langen Rheinabschnitt zu befischen. Um uns alle Chancen offen zu halten, kam das geräumige Boot zum Einsatz. Die Nächte verbrachten wir mit stationärem Bootsangeln und die Tage wollten wir nutzten, um mit dem Wallerholz Strecke zu machen. Auch um zu sehen wo sich der ein oder andere große aufhält. Ein paar gute Freunde wollten für eine Nacht zum Rhein kommen. Und so kam es – wie verabredet trafen wir uns Mittwochabend mit zwei voll bepackten Booten und reichlich Motivation für die nächsten 5 Tage auf dem Rhein.

    Eine Insel
    Als ersten Spot wählten wir eine in mitten dem Rhein gelegene Insel, welche von beiden Seiten vom Strom umgeben war. Das besondere an diesem Platz war, eine sich von der Insel ergebene Sandbank, welche sich ca. 300 Meter in die Fluten erstreckt. Wir konnten also beidseitig die Kanten vom flachen zum tieferen Bereich durch Bojen abspannen. Da das Wasser zuvor gestiegen war, kam zu dieser Zeit sehr viel Kraut und sonstige Pflanzen den Rhein herunter getrieben, das war nicht optimal, weil es sich in unseren Schnüren verfangen hat und die Köder somit auftrieb bekamen. Wir probierten es trotzdem für eine Nacht, denn schon kurz nach dem Auslegen, lief eine Rute auf Lölli`s (Marcus Löllmann) Boot ab. Nach der Kontaktaufnahme blieb der Fisch aber leider nicht am Haken hängen, ließ uns aber für das kommende hoffen. Eine halbe Stunde später bekam Lölli`s Boot wieder einen Fischkontakt, welcher dann schon in der Beißphase wieder los ließ. Kurzum hatten wir mehr mit dem Kraut zu kämpfen als mit den Wallern.

    Klopf-Klopf
    So ging es dann nach einer unruhigen Nacht am nächsten Tag zum Klopfen zu einer anderen Strecke.
    Dort angekommen beköderten wir unsere Ruten mit dem Plomb Teaser + 4 Würmer und einer von Markus Paparozzi und seinem langjährigen Raubfischpartner Thomas Fritz entwickelten „Worm Popup“ + 9 Würmer! Dabei wird ca. 20cm unterhalb des Bleies auf dem ca. 1 Meter langen Vorfach noch ein 15g Auftriebkörper fix montiert. Dadurch gleitet das Wurmbündel beim Schlürfen des Wallers sehr viel schneller in sein Maul – eine gute Variante um sehr vorsichtige Waller zu fangen. Gerade die kleinere Wurmklauer sind so meist schneller am Haken.
    Wir hatten eine große Aue im Visier, in der wir bei vorher gegangen Klopftouren schon schönere Fische im Echo gesehen haben, aber noch nicht fangen konnten. Wir positionierten das Boot und ließen uns mit der leichten Strömung treiben.

    Der Erste Dicke unterm Boot
    Gleich bei der ersten Drift zeigte sich nach ein paar kleineren Welsen, ein großer Wels hektisch auf und absteigend im Sonar. Er folgte uns über mehrere Meter unter dem Boot, ließ sich aber nicht zum Biss verleiten. Doch kurz bevor wir den Flachwasserbereich erreichten, kam die Attacke. Er nahm den Plomb Teaser der mit 4 Würmern bestückt war und eine sofortige Flucht riss mir die Schnur aus der Hand und nach der Kontaktaufnahme zog er auch gleich einige Meter Schnur von der Rolle. Sofort war klar, ein großer Wels hatte sich am Plomb Teaser gehakt. Der Fisch stand lange unter dem Boot und ließ sich nicht vom Grund heben. Immer wieder zog er quer unter dem Boot durch und damit auch einige Meter Schnur von der Rolle. Mit der Video-Kamera und abwechselnd mit dem Fotoapparat bewaffnet verfolgte Markus das geschehen. Nach 10 Minuten zeigte sich der Fisch zum ersten Mal an der Oberfläche. Wow, ein echter Big One! Nach weiteren vielleicht 3-4 Minuten hatte er den Kampf verloren und ich konnte den Urian ins Boot hieven. Ein lauter Jubel durchschallte die Aue. Waaahnsinn…, das Maßband brachte Gewissheit, denn mit 1,92 m lag da nicht nur ein recht langer sondern auch sehr dicker Rheinwaller vor uns der nicht weit von der 100 Pfund Marke entfernt ein sollte – wir haben ihn nicht gewogen. Nach einer Erholungsphase und der darauf folgenden Photosession wurde der Waller wieder seinem Element überlassen. Glücklich und zufrieden ging es zur nächsten Drift und wir ließen uns wieder mit der Strömung treiben. Haben wir unseren Zielfisch doch schon so schnell gefangen?! Aber wir wären nicht „Wir“, wenn wir uns darauf ausruhen würden. Nach zwei weiteren Drifts konnte Markus einen kleineren metrigen Wels landen. Dann wechselten wir den Platz, da wir die Waller nicht „verklopfen“ wollten. Mittlerweile war es Nachmittag und die Sonne brannte auf unserer Haut. Die Waller ließen sich kaum noch vom Gewässergrund zum Aufsteigen überreden und somit suchten wir uns einen Nachtangelplatz. Den wählten wir in einer anderen kleinen Bucht mit relativ vielen Flachwasserzonen. Wir wussten aus der Vergangenheit, dass hier ein großes Weißfischaufkommen zu finden ist. Manchmal erscheint es so einfach, denn wo Köderfische sind, sind die Räuber meist nicht weit, aber eben nur manchmal und es ist leider nicht die Regel!

    Stationär für die Nacht
    Wir positionierten das Boot zentral zwischen den Spots. Dann legten wir die Ruten bestückt mit jeweils einem Aal oder dem bekannten kräftigem Tauwurmbündel System mit dem Schlauchboot aus, mittels einer monofilen 0,35er Abreißleine die wir an den überhängenden Bäumen anbanden (easy und fest mit Überhand + zuziehende Schlinge), konnten wir unsere Köder an den Hot-Spots fixieren. Glöckchen drauf, Bremse zu und nun hieß es warten. Somit kamen wir endlich mal zur Ruhe und gönnten uns erstmal einen Kaffee mit Schuss 
    Wir legten uns auf unsere Bedchairs und schliefen dann in kürze ein. Plötzlich nachts bimmelte es an Markus` Rute, er wartete noch einen Moment ab, aber nichts passierte mehr. Fehlbiss???

    Klingelingeling
    Wir schliefen also weiter bis zur Morgendämmerung. Bis wir durch ein heftiges Klingeln an
    einer der Ruten geweckt wurden. Dies wurde bestätigt durch einen lauten Knall einer unserer Reißleinen, welche sich ca. 50m von uns weg befanden. Sekunden später stand ich mit gekrümmter Rute in der Hand, im Boot. Wieder hatte ein großer Fisch unseren Köder gefunden, denn er zog erstmal unbeeindruckt einige Meter Schnur von der Rolle. Nach ein paar hektischen Minuten, in denen der Fisch unter dem Boot durchschwamm und Markus kurzfristig einen der Anker aus dem Wasser ziehen musste, um den Wels nicht zu verlieren, hatten wir dann doch einen kühlen Kopf bewart und konnten erneut einen großen Siluris Glanis an Bord hieven. Das Maßband zeigte uns stolze 1,96 m. Das war gigantisch, hatten wir unseren gestrigen Rhein-Rekord nochmals überboten. Auch von diesem Fisch wurden dann erstmal ordnungsgemäß einige Fotos gemacht. Nach getaner Arbeit und einem ausgiebigen Frühstück holten wir dann die Ruten ein, da wir keine weiteren Bisse bekamen. Zu unserem Erstaunen mussten wir feststellen, das an Markus` Rute an der wir Stunden zuvor den Fehlbiss hatten, sich kein Aal mehr befand. Also haben wir die halbe Nacht ohne Köder gefischt. Jetzt hatten „Wir“ eine Rechnung offen, denn die darauf folgende Nacht werden wir es wieder an diesem Spot versuchen!
    Tagsüber haben wir dann eine große Strecke hingelegt, wo wir vom Hauptstrom bis in die Häfen, sämtliche Bereiche durch Driften oder kurzem Ansitzangeln befischt haben. Dabei konnten wir ein paar kleinere Waller auf die „Worm Popup-Montage“ und Plomb Teaser fangen. Die Beißlust der Waller schien besser denn je, haben wir doch viele Fische auf dem Echolot aufsteigen sehen. Der August ist wohl mit die beste Jahreszeit, um den Welsen im Rhein nachzustellen! Die Wassertemperatur lag permanent zwischen 23 und 25°C.
    Die Fische scheinen extrem aggressiv und in bester Beißlaune zu sein.
    Gegen Abend platzierten wir uns dann wieder an dem Spot der zweiten Nacht. Die Abriss-Montagen haben wir wieder an den Bäumen angebunden und harrten der Dinge, die da noch kommen mögen. Schließlich hatte Markus ja noch mit dem „Aal-Dieb“ eine Rechnung offen. Wie zuvor blieb die Nacht ruhig.

    Big One im Morgengrauen
    Pünktlich zum Morgengrauen bekam Markus einen heftigen Biss an seiner Rute. Nach kurzer Ankündigung durch die Aal-Glocke zog der vermeintliche Aalklauer einige Meter Schnur von der geschlossenen Multirolle. Uns war von Anfang an bewusst, dass ein großer Fisch an Markus` Leine hängt, denn auch wie zuvor bei mir, riss er doch einige Meter Schnur unbehelligt von der Rolle. Der Fisch stand mit seinem ganzen Gewicht in der Strömung und es viel schwer, ihn in Richtung Boot zu bewegen. Nach ca. 15 Minuten bekamen wir den Waller, im Licht der Led Lenser zum ersten Mal zu sehen. Ein mächtiges Tier durchbrach die Oberfläche. Nach ein paar heftigen bootsnahen Fluchten konnte Markus den Wels aber sicher am Unterkiefer packen und wuchtete ihn ins Boot. Das Ausmaß konnten wir aber erst im Boot erkennen. Ein Jubel machte sich wieder breit, ist es doch schon der dritte Big One, den wir landen konnten. Bestätigt wurde das durch das Maßband. Mit 2,02 m und einem bulligen Körper schätzen wir das Gewicht auf 60 Kg!
    Nachdem Markus den Fisch mit einem Ankerseil in einer Ruhezone angebunden hatte, um später noch ein paar Bilder von ihm zu machen, bekam ich wieder einen Biss. Nach kurzem Drill konnten wir einen weiteren Waller von 1,60 landen. Wir konnten es selbst kaum fassen, haben wir hier fast spanische Verhältnisse?! Aber es sollte nicht der letzte an dem Morgen bleiben, denn nur 15 Minuten später klingelte es wieder bei mir und der nächste Wels von 1,58 m fand unseren ausgelegten Köder. Nach einem kurzen Fototermin, legten wir die Rute wieder aus. Dann machten wir uns erstmal einen Kaffee und unterhielten uns über das Vergangene, wir konnten es zu dem Zeitpunkt schlecht einordnen und genossen es nur, als es nach weiteren 30 Minuten wieder an Markus` Rute klingelte. Nach einem kurzen Drill lag ein 1,55 m Waller im Boot.
    Danach blieb es ruhig und wir konnten das Geschehene Revue passieren lassen. Zur Mittagszeit kam die unmittelbar oberhalb des Platzes gelegene Sandbank gelegen um einige Bilder von dem großen Wels zu machen. Nach einigen Fotos ging es dann weiter.
    Wir hatten noch eine Nacht, aber außer einem Biss konnten wir keinen weiteren Waller mehr fangen. Und so ging es für Markus am nächsten Morgen nach Hause.

    Einer kam um seinen Fisch des Lebens zu fangen
    Ich wollte den Nachmittag noch nutzten und rief kurzerhand einen guten Freund an, den ich leider nur selten zu Gesicht bekomme – Michael Teschke, der Silvaner König vom Rhein. Der war spontan bereit für ein paar Stunden Kurzweiligkeit mit aufs Wasser zu gehen.
    Vor einigen Jahren war er Mal bei einem Tagestrip im Holzboot dabei, damals aber leider ohne Erfolg. Heute war ein neuer Tag und es sollte sich auszahlen.
    Sobald es ruckt solle er einen kräftigen Anhieb setzen, sagte ich ihm. Nach ca. einer Stunde wollte ich seine Aufmerksamkeit testen und schlich mich mit der Hand an sein Rutenende an. Ein kurzer Klaps auf das Moosgummi und Michel war mit einem kräftigen Anhieb sofort zur Stelle. Alle Achtung, der war heiß. Eine kurze Phase der Enttäuschung und Schmunzeln folgte und weiter ging`s. Ca. 3 Stunden später setzte Michel plötzlich einen Anhieb und stand mit gebogener Rute da. Der Fisch flüchtete durch die starke Strömung in die Bäume ca. 40 Meter ans Ufer. Ich hielt das Boot auf Kurs und Michel holte alles aus seinem Gerät raus. Ich hatte noch extra 20 Meter 70er monofile Shock`it vor die 20m 60er Mono geschaltet. Die verwendete Karpfenrute ist eine Musterrute (Legend Carp 12ft, 3,0lb) und hat den Test mit Bravour bestanden. Denn Michel konnte seinen ersten Wels überhaupt fangen und gleich einen mit 1,77m und das an einer Karpfenrute in der vollen Strömung. Der Waller hatte mit dem Schwanz in den Plomb Teaser geschlagen – Michel machte alles richtig.

    Bei seiner Methode gefangen
    Fest zu halten bleibt, dass auch dieser Wels bei seiner Methode gefangen wurde. Er wurde durch das Wallerholz aggressiv gemacht und wollte seine Beute wohl zuvor betäuben. Bei all den Klopftouren die ich in den letzten 10 Jahren am Rhein unternommen habe, habe ich nur einen einzigen weiteren Fisch außerhalb des Mauls gehakt. Und das war ebenfalls ein Waller mit 1,83m!
    Michel hatte sogar noch eine 2. Chance. Bei konstanten 3,3m Wassertiefe Mitten im Hauptstrom ohne jegliche Kanten oder Nähre, bekam er in der Dämmerung einen Biss auf einen toten Aal, den er mit dem Messer aufschlitzte, damit er während der Drift ausbluten konnte. Leider ging der Fisch verloren, ohne zu wissen welche Größe er denn gehabt haben könnte.

    Ist der Rhein ein Wallergewässer der Zukunft?
    Das im Rhein seit mehreren Jahren ein guter bis sehr guter Bestand an Welsen vorhanden ist, ist sicherlich kein Geheimnis und hinlänglich bekannt, doch sind eher andere Flüsse wie die Donau, der Neckar, der Main oder die Naab als gutes Welsgewässer bekannt.
    Einzelfänge von großen Wallern im Rhein, die beim Zanderangeln oder auch gezielt gefangen wurden, haben hin und wieder die Runde gemacht, aber von Massenfängen habe ich bis heute noch nicht viel gehört. Uns ist es denke ich gelungen, zu zeigen, dass mit dem Rhein in Zukunft ein Top Welsgewässer heranwächst.
    Die Zeit spielt ganz klar für uns
    Und irgend wie passt die Wachstumstabelle der 2. Ausgabe der Cat Connect hervorragend ins Bild und lässt unsere Augen funkeln, wenn wir an die kommenden Jahre denken.
    Dennoch, es ist nach wie vor nicht einfach den Welsen nachzustellen, da Europas größtes Binnen-Schifffahrtsgewässer große Wassermassen bewegt und er nur selten zur Ruhe kommt.
    Steigende und fallende Wasserstände, Wetterkapriolen und dadurch resultieren Beißlaune sowie Ort und Zeit sind Faktoren die unsere Fangchancen stark beeinflussen.
    Aber die von uns beangelten 25 Km Flussstrecke zeigen, was möglich ist wenn scheinbar alles passt.

    Abschließend die Fakten:

  • 10 Tage Rhein Angeln mit Wallerholz und Wurm oder Köderfisch an der Reissleine.
  • Fangergebnis 13 Waller und diverse Fehlbisse.
  • Je 8 Waller wurden geklopft, 5 bissen auf Reißleine Methode.
  • Der größte geklopfte 192cm knapp 100 Pfund ging auf Plomb Teaser + 4 Würmer.
  • Die weiteren größten 196cm und 202 cm mit 60 kg!
  • Das hat äußersten Seltenheitswert auf diesem 25 km langen Abschnitt.
    Vorheriger Rekord von Markus Paparozzi war 140cm im Rhein. Mein Rheingrößter brachte es bisher auf 183cm in diesem Bereich beim Klopfen.
  • Wassertemp dauerhaft zwischen 23 und 25 °C
  • Durchschnittsangel- und Fangtiefen 2,5 – 3,3 Meter.
  • Spritverbauch 150 Liter Super (wir haben Strecke gemacht)
  • Eingesetztes Boot: Technostrat Catcher 530 + 50PS Honda

    And now get the big one out!

    Max Nollert & Markus Paparozzi

    Vater Rhein – er zeigte uns eindrucksvoll einige seiner Schätze!

    Der erste Große tobt am Plomb Teaser

    Immer wieder explodiert er an der Oberfläche bis er sich schließlich seinen Kräften geschlagen geben muss

    Ein Bimini schützte uns etwas vor der Sonne

    192 cm / wir schätzen ihn auf knapp 100 Pfund

    Michael Teschke wartet auf den Biss

    Michel hat seinen Traumfisch dran. Der Waller, schlug mit dem Schwanz gegen den Plomb Teaser

    Der Fisch ist sicher gelandet und bringt es auf stolze 177cm!

    Kurz zuvor fing Michel den Fisch seines Lebens!

    Marcus Löllmann – mit Freunden auf Wallertour

    Marcus Löllmann und Georg setzten die erste Boje

    196cm – der nächste Große war gefangen

    Waller sind oft schwerer als Karpfen 

    …sie werden nicht groß geboren!

    2 fast identische Fische um die 160cm kurz nacheinander!

    Die Wallerbucht – wir liegen verankert in Stellung

    Wir hatten alle Kanten der Sandbank im Griff

    Die Stationäre Pose wird von der 0,35er Abreißleine auf dem Platz gehalten

    Einfach effektiv

    Ein Rheingigant mit 202cm und ca. 60kg!

    Eier mit Speck, einfach und gut

    Plomb Teaser + 4 Würmer und Wallerholz, eine Kombination die überall funktionieren sollte

    Der Alltag eines Wallerklopfers

    Klopfen Klopfen schauen – Klopfen Klopfen schauen…..

    Eine häufige Frage: Mitgehen oder sofort Anschlagen?
    Bremse fest und sofort Anschlagen ist beim Plomb Teaser die Devise

    Entspannte Moment in denen wir an verschiedenen Plätzen am Rhein vor Anker liegen
    und die Posen am Heck treiben lassen –
    tolle Momente voller Spannung und Ruhe!

    Unser Rhein, so ruhig und doch so mystisch, kraftvoll und voller Geheimnisse

    Der Driftsack hält das Boot mit dem Heck hinten und gleichzeitig das Boot annähernd in Strömungsgeschwindigkeit.
    Die ist beim Driften sehr wichtig!
    Ebenso erleichtert das Voraustreibende Heck die Backdrift des Mitanglers.

    ca. 10 sec später kam der letzte Wallerbiss an diesem Abend auf einen toten Aal in 2 Meter Tiefe bei 3,3 Meter Wassertiefe – leider ging er verloren.

    Auf zum nächsten Abenteuer

    Erst mal etwas ausruhen

    Wir angelten mit Würmchen und fingen viele verschiedene Fische

    Die Grundeln vermehren sich und sind inzwischen beinahe überall anzutreffen.

    Wenn man sie nicht ärgert dann zwicken sie auch nicht…

    Der nächste Tag unterhalb der Brücke beim Klopfen mit Plomb Teaser und würmern – Doppelschlag für Stefan

    Und der nächste Anlauf, bei dem es nicht lange dauern sollte bis es wieder in der Rute ruckt…

    Wieder in Stellung – Tag…

    …und Nacht!

    Der erste war willkommen und zeigte uns die richtige Platzwahl

    Und dann darf er wieder

    Stefans Fisch kam nur kurze Zeit später und war bereits ein ganz anderes Kaliber!
    Hier wird er gerade nach dem Fang stabilisiert

    Einige Stunden später

    War es nur ein Traum?

    Stefan und das Tier!

    Nach der Photosession schnell umziehen und einen guten Job machen – mit dem Fang kein Problem!

    In der Arbeitswoche Nachts angeln und dann morgens ins Büro?
    Ist bei einer geiwssen Häufigkeit anstengend geht aber.
    Und bei erfolgreichen Trips ist man super drauf und die frische Luft gabs noch gratis daszu…

    Das war super – bis zum nächsten Mal…!

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here