Wir sind wieder Da…

…und die ersten Kunden sind bei der Abholung ihres iBoats 500 vor Ort

Das soll alles in den Freemont? Na klar und es ist wesentlich einfacher als gedacht! Das iBoat 500 selbst, ohne Zubehör und Boden wiegt nur 56,5 kg und ist, wie man sehen kann, recht schmal zusammenlegbar! Das ausgeklügelte Bettensystem und der hochwertige Aluboden sowie das Zelt und Zubehör wie Packsäcke, Pumpen, 500er Boatcover complete etc. komplettieren die Lieferung des aktuellen größten iBoats und damit auch Schauchboots in der Karpfenszene. Die Bilder sind von der heutigen Abholung begeisterter Kunden.


Fürstliche Belohnung

Zwei Wochen hatte ich meinen Sommerspot täglich zur selben Zeit befüttert. Mais, Hanf, Weizen und IB Carptrack BIG Fish, IB Carptrack Crawfish black&white und IB Carptrack Mega.Krill Boilies fanden zielstrebig meinen Futterplatz. 

Jeden zweiten Abend machte ich mich an den Spot um zu testen ob sich nach meiner vorangegangenen Frankreich Pause endlich wieder Fische auf dem Spot eingefunden hatten. In der Weite konnte ich immer wieder Fische springen sehen aber im Fluss auf 200+ Meter abzulegen ist einfach so gut wie nicht möglich. Meine Spots liegen sowieso schon zwischen 70 und 120 Meter vom Ufer entfernt und die Mengen Kraut machen es einfach nicht leichter. Also war Ausdauer das Mittel der Wahl.

Bisse auf Bestellung

Jeden Abend hatte ich zwar Bisse, aber nicht vom gewünschten Zielfisch. Döbel könnte ich einen nach dem anderen, sozusagen auf Bestellung verzeichnen. Zwischenzeitlich stellte ich die Köder von der Snowman-Montage auf einfache Bodenköder um und änderte auch die Kombination von meinen Rig. Das Ergebnis war das gleiche, der Erfolg wollte sich nicht einstellen. Wo waren meine Freunde bloß?? Wetter war nun schon viele Tag auf Fang eingestellt und sehr stabil. Ich wusste mir keinen Rat. Geduld ist manchmal mehr als eine Tugend.

Max zu Besuch – die Sache mit dem Wobbler

Am 8. Abend kam dann Max für einen Kurzsession vorbei. Wir packten eine Rute nach der anderen, auf den bekannten Spots ab. Noch während dem Ablegen der 4. Rute warf Max dann, der noch mit dem Spinner den Räubern nachstellte, ausversehen über die Schnur der gerade angelegten 3. Rute. Meine Funke meldete sich prompt und ich dachte im ersten Moment an den Biss, sah aber dann Max, wie er versuchte den Wobbler aus der Schnur zu entfernen, gab aber dann erfolglos auf. Als er die Spinnrute ablegte….. schrie meine Funke weiterhin in den Abendhimmel! Mist, Biss genau in diesem Moment wo Max über die Leine geworfen hatte. Das darf doch nicht wahr sein……, der Fisch zog nun schon seit bestimmt 30 Sekunden in die Ferne des Flusses!

Kurzer Sprint, Rute hoch und…ausgestiegen, nach kurzem, starken Druck. Der Fisch zeigte sich sogar noch kurz mit mächtiger Welle an der Oberfläche bevor er sich verabschiedete. Fischverlust in der Mosel ärgert mich immer besonders und dass ich wegen einem Wobbler mal einen Fisch verliere hätte ich nie zu träumen gewagt.

Bisse kommen halt nicht auf Bestellung und niemand weis wann sich der nächste Schuppenträger zeigt. Also weiter mit dem „Döbel Bestellprogramm“.  Vier Tage später dann endlich, zwischen dem ganzen „Gezubbel“, aus heiterem Himmel der erhoffte Fullrun….. 1,2,3 und…. erneut ausgestiegen. Ich fing so langsam an zu kochen. Meine Aussteiger Quote in diesem Jahr ist….. unbeschreiblich. Woran das liegt ist mir unerklärlich. Rig, Montage alles wie gehabt und unverändert. Am See funktionieren diese perfekt wie sonst auch hier an meinem Hausgewässer. Meine Haken prüfe ich jedes Mal bevor ich ablege auf das genaueste. Alles top, dann muss es einfach nur Pech sein!

Max kam noch einen weiteren Abend zu Besuch, aber bis auf erfolgreiche Gespräche war auch diesem Abend nichts Außergewöhnliches abzugewinnen.

Der Tag „Numero 14“

Tag „Numbero 14“ war dann geprägt durch Zeltabbau. Dieses stellte sich aufgrund dem einen oder anderen Schauer, als sehr schwierig heraus und machte die Sache mit dem „trocken einpacken“ schier unmöglich. Gerade hatte ich dieses soweit in der Sonne trocken gelegt zog ein mächtiges Gewitter auf und binnen Sekunden brach es Monsunartig erneut auf die trockene Hülle nieder. Verschoben auf später. Ruckzuck war der Zauber dann wieder vorbei und erneut nahm ich Anlauf zum Projekt „Zelt trocken einwickeln“. Zelt soweit trocken geschüttelt und mit dem Handtuch vom gröbsten Nass befreit, dann ab in die Sonne. Wer weiß wann der nächste Schauer kommt!? In der Wartezeit gesellte ich mich ans Wasser und wollte mir im Sonnenschein ein Glimmstängelchen gönnen. Kaum hatte ich Dieses entzündet und mich nieder gesetzt, sprangen die Fische auf meinem Spot. Einer nach dem Anderen. Ich hatte das Gefühl sie wollten mich rufen. Kurzer Blick auf die Uhr …. 17:00 Uhr. Eigentlich zu früh, denn normalerweise legte ich meine Ruten zwischen 19:00 und 20:00 Uhr auf den vorbereiteten Futterplätzen ab. Aber dieses musste ein Zeichen sein!

Ok, Zelt zusammengelegt und zurück zum Auto. Ruten holen, zwei Rig´s zusammengeschraubt. Futterboot beladen und Abfahrt zu den hüpfenden Fischen. Rute eins, perfekt gelegt und die zweite Rute folgte Minuten später. Ich hatte gerade mein ganzes Zeug soweit zusammengelegt und begab mich zum Ausbreiten der Abhakmatte und Montage meines Keschers, wozu ich allerdings nicht mehr gekommen bin. RUN und was für einer, ohne Vorankündigung mit Vollgas zog etwas am anderen Ende die Schnur von der Spule. Zog? Ich korrigiere…er riss die Schnur von der Spule!

Ab durch das Kraut

100 Meter durch Kraut und Pflanzen und ich sah einen mächtigen Körper der sich mir entgegenstellte. Oh mein Gott…mit dem Fisch im Schlepptau fummelte ich den Kescher zusammen und riss meine Easy Mat aus der Tasche. Zum Glück baut sich diese fast von selbst auf. Ich tappte mit meinem Kescher und der Rute in den Händen ins Wasser und dem Fisch entgegen. Dieser war so platt und lies sich beim ersten Versuch kindeleicht einsacken. Bombe aus der Mosel. Mein BIG FISH Schneemann hing noch fällig „neuwertig“ am Haken, welcher sich perfekt in die Unterlippe gekrallt hatte. 

An diesem Tag hatte ich den richtigen Riecher. Man muss einfach flexibel bleiben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Dann wird man auch mit ein wenig Glück irgendwann „fürstlich Belohnt“.

Ich wünsche allen am Wasser Tight Lines und viele schöne Stunden.
Euer Roland Gründler
Team Imperial Fishing


Catchreport Andrea Begarelli

DE:

Frankreich – Teil 2

von Andrea Begarelli

Wir gingen zurück zu jenem Ort, an dem mein Partner Benlodi und ich vor genau einem Jahr diese wunderbare einwöchige Session auf französischem Boden erlebten. Nichts hatte sich gegenüber dem Vorjahr geändert, außer den kalten Nächten unter 0 Grad. Aufgrund dieser wiederholten Temperaturschwankungen kämpften die Karpfen mit dem Futter. Aber mit der richtigen Vorsicht und zwischen dem Totholz, konnten wir viele Fische, unter anderem mit schönen Schuppenkleidern, landen.

Eine zusätzliche Hilfe waren vor allem die neuen Boilies von Imperial Baits, der IB Carptrack Mega.Krill, eine weitere Perle, die das Sortiment der Spitzenklasse ergänzt. Wir haben sie individuell mit einem Durchmesser von 20mm gefischt und als Schneemann in 20mm und Mega.Krill Flying Hookbaits in16mm angeboten.

Als Vorfachmaterial benutzten wir das geflochtene Strip-X von Carp´R´Us in 25lb in Verbindung mit dem Centurion 2000 in Größe 6. Diese eignen sich hervorragend zum fischen in Hindernisreichen Gewässern. In diesen schwierigne Situationen verlasse ich mich ausschließlich auf diese Haken.

An dieser Stelle wollte ich mich bei Eugenio Morini bedanken, der uns immer mit Top-Material versorgt und Mirko, der ein großartiger Begleiter bei den gemeinsamen Abenteuern ist.

IT:

Francia – parte seconda

Siamo tornati a pesca, dove esattamente un anno fa io e il socio Benlodi, avevamo fatto quella magnifica sessione di una settimana in terra francese. Nulla è cambiato stessi spot stesse strategie, ma l’inconveniente è stata la finta primavera, con un paio di notti trascorse al di sotto dello 0 termico. Per colpa di questi ripetuti sbalzi di temperatura le nostre amate carpe stentavano a nutrirsi, ma con la giusta cautela tra pasturazioni ridotte e terminali medio piccoli, siamo riusciti ugualmente a salpare un bel po’ di pesci tra l’altro con delle livree bellissime.

Un aiuto in più soprattutto è arrivato anche dalle nuove Boilies Imperial Baits Carptrack Mega.Krill, un’altra perla che si aggiunge a questa linea di palline Top di gamma.

Le abbiamo innescate singolarmente affondanti con un diametro da 20mm e ad omino di neve, affondante 20mm e pop up del 16mm, sempre Mega.Krill, il tutto su un trecciato Strip-X 25lb e come ami i mitici Centurion misura 6, tutta minuteria Carp’r’us adatta per acque ricche di ostacoli ed è ormai da tempo che quando pesco in situazioni difficili mi affido solo a loro.

Volevo ringraziare Eugenio Morini che ci fornisce sempre materiale top e Mirko per essere un grande compagno di avventure.

Un saluto
Begarelli Andrea

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