Zum Einstimmen auf die Herbstsaison: „Mein Herbst“
von Max Nollert

Ganze 4 Mal konnte ich im Herbst für je 4-8 Tage los ziehen – ich wollte mich an einem für mich neuen Gewässer fest beißen. Jeweils mit Anglern, die ebenfalls noch nie da waren, erlebte ich eine wunderbare Zeit mit Höhen und niederschmetternden Tiefen!…


Insgesamt 20 Tage war ich im Herbst nun da. Davon 10  Tage geblankt, 6 Tage gefangen und 4 Tage Fische verloren, die Hölle, extrem viele Muscheln und dort wo ich gefischt habe, gabe es stets sehr unangenehme Hindernisse! Ohne Subfloat und Abrisssteine ging da an manchen Stellen gar nix!

Die Ausbeute: 5; 17,5; 21; 22; 22,2; 24 und 25,5 kg

Ja, ich bin zeitweise wirklich durch die Hölle gegangen, mußte mich von dem Standardfischen, dass eh nicht mein Ding ist, distanzieren. Auftriebskörper, Abrisssteine im Paketformat, sind elendig auf den Boden in 7-8 m zu bekommen, ohne dass sich die Montage vertüddelt! Manchmal ließ ich 36-48 Stunden liegen. Auch ein Schlauch musste zeitweise auf das Vorfach, da Dreikantmuscheln den See dominieren. Jeder Stein ist voll, jeder Ast und alles was sonst so am Gewässerboden herum liegt. Sso was hab ich noch nie gesehen! Dementsprechend die teilweise extremen Montagen. Auch musste ich lernen, dass Haken mit gerader Spitze, wie der Hayabusa European Boiliehook für diese Fische hier nicht ideal war. Ein Haken mit nach Innen gebogener Spitze mußte hier bei den harten Mäulern zum Einsatz kommen um nicht permanent einem Glücksspiel ausgeliefert zu sein. Die beste Wahl dazu ist der SSBP von Fox!

Drei  der  40iger konnte ich erst fangen, nachdem sie schon abgerissen waren!
Dank meines Ankers, mit dem ich die Schnur wieder fand, und mit flinken Händen anknüpfte, konnten die Drills doch noch erfolgreich enden.

Der 24 kg Schuppmann war sogar schon ausgeschlitzt (gerader Haken, da war ich noch ohne Erkenntnis) und blieb in der Backe hängen, mann mann mann…!!!

Und dann das versöhnliche Ende kam am vergangenen Montag Mittag um halb eins – 25,5 kg beim Einpacken  – yeahhhh 🙂

Viel Spaß mit den Bildern, die ich Mal im kurzen Stil oder auch etwas ausführlicher für Euch kommentiere.

Das Video, in Zusammenarbeit mit Julian Jurkewitz, ist gerade fertig geworden, auch dabei wünsche ich Euch kurzweilige und gute Unterhaltung!

max nollert

Max Nollert – Herbst 2011 from Max Nollert on Vimeo.

Jetzt geht`s los – der 1. Trip mit René Rex

One for two – nur noch die Klappen zu!

Die Ankunft – eine saubere Sache

Erster 😉

Nasskaltes Nebelwetter, aber wir waren heiß!

Die Ruten liegen Punktgenau

Im 260er iBoat kann man so schon eine ganze Weile aushalten. Achim Seiter hat aus diesem Bild im aktuellen Mirror ein 160er iBoat gemacht, kleiner Irrtum – so klein bin ich nicht:-)

Cooking time

Gestärkt geht`s weiter

Von unserer Seite aus war alles roger!

Der Roc von Carp Sounder auf dem Combi Carpo – alles hält was es verspricht.

Immer noch alles OK

Dennoch wechselten wir den Platz René präpariert sein Futter – Carptrack Elite Strawberry

Auch hier waren die Plätze nach eingen Stunden Location ins GPS gebannt. Verdient ist verdient!

Viel Wasser – wir verteilten die Ruten großzügig

Der nächste Tag brach an, aber noch ahnten wir nicht, wieviele Besucher sich um uns herum versammelt hatten.

Es ist so wie es aussieht – die spinnen doch, oder?!

Überall – oh Tannenbaum!

Da wurde kein Zentimeter ausgelassen

Aber sichtbar schwache Beute meine Damen

Dennoch gute Arbeit 😉

Nur direkt um unsere Zelte herum wollten sie offenbar nicht!

Spider Island!

Totenstille, beinahe wolkenlos, heiß und kein Wind! Das fanden wir gar nicht gut und die Fische offenbar auch nicht.

Wir wollten doch Herbstangeln und nicht Sommerfischen praktizieren!

Kalle kam zu Besuch

Wir wurden gebührend begrüßt !

Und bekamen Ravioli – aber Diavolo! Weinen könnt ich, weinen;-(

Nachdem ich in der Nacht zuvor einen Waller mit ca 1,40m hatt,e kam bei René der  Schleimer am Tag

Das ist nicht sein erstes Mal – gekonnter Wallergriff

Schön, doch schön!

Ein Segelboot mit tiefem Kiel, hat die Schnur gekappt, da bleib micht viel!                         Neue Visible Touch drauf und weiter…..

Die 4. Rute war auf Abwegen

René wo sind die Fische?

Wir brachen ab und wollten zum Herbstwetter zurück sein.

Für den ersten Eindruck hat es gereicht – ja wir wollten unbedingt wieder kommen!

Trip2 – mit Thorsten Feil

Es sieht zwar nicht danach aus, aber es sollte in wenigen Stunden herbstlich werden. Sturm, lange anhaltend und aus westlichen Richtungen!

Auch bei der Ankunft war es noch eher sommerlich

Noch keine Rute auf dem Pod kamen schon die Kumuluswolken. Ich bin auf den Punkt vor Ort – that`s it! Thorsten kommt einen Tag später nach.

Night

And day – noch nix – noch nicht mal ein Waller!

Sweet, sweet home

Da kommt`a – Elvis has left the building at home!

Vorfreude auf das gemeinsame Fischen

Thorsten Feil fndet die GA Feco geil!

Combi Carpo Stahl für 299 € mit 1,5m Extension Legs

Thorsten hat seinen Job gemacht – jetzt geht es zum gemütlichen Teil über, hoffentlich nicht zu lange!

Das 160er haben wir stets dabei. Es fungiert bei solchen Trips als Zusatz-Packesel, Abhakmatte mit großem Komfort für Angler und Fisch… Und wenn man mal alleine angelt, könnte man damit ein verlorenes Schlauchboot wieder zurück holen. Alles schon vorgekommen, oder?!

Na klar nehmen wir lieber etwas mehr mit, auch wenn wir ausdrückich  keine „Pauschalschütter“ sind, überhaupt nicht!

Thorsten hat ne neue Kamera, die Eos 600D – sehr gut die neue Technik!

Meine 50D muss auch bald gehen.

Auf eine gute Zeit hier!

Hat da noch einer was beigemischt?

Wer früher noch mit Dias geknipst hat, weiß, wie komfortable das heute mit den Digis ist! Einfach mal ein paar Bilder schießen und gleich sehen was man da fabriziert hat…prima!

Wetter passt seit 2 Tagen – jetzt muss es doch….

Viel „Spaß“ hätten wir hier mit Banksticks gehabt

Traumhafter Set

Weiter, weiter…

Der Sturm wird immer stärker, alles wird wind- und wellenfest gemacht

Der 7,5kg Pilzanker mit Fender-Expander Kit hält das Boot vom Ufer fern

Da geht bald was!

Thorsten ist in Wachstellung

Our way!

Und 20 minuten später kam der erste Biss. Ein paar Piepser, dann 10 Minuten Stille.  Dann ein ganz leichtes ruckeln und Thorsten quittiert im Glauben einen Brassen zu fangen…

Er macht nix ist aber zeitweise etwas schwerer als ein Brassen….

Er komt einfach mit….

Das Finale haben wir auf Video. Wir waren so froh, als wir sahen, dass es ein Karpfen war  und total baff wie groß!

Abzüglich Wiegehilfe glatte 20kg – Bravo Thorsten, was ein Start!

Freu, freu, freu!

Und jetzt die Foddos

Tolle Momente

Der Elite Strawberry Boilie lag satte 2 Tage durchgehend am Platz

Warum der die ganzen 180m nicht kämpfte?!

Starker Gegenwind ist mit dem richtigen Gerät kein Problem

Und knappe 24 Stunden später kam die 2. Überraschung, die sich wie die erste einfach ranziehen ließ – 22,2kg. Die Fische waren wohl von dem Sommerschlaf im Herbst noch nicht richtig erwacht. Jetzt waren es noch 15,9 Grad Wassertemperatur und es sollte sich ändern…

Die letzten Minuten von Thorsten waren angebrochen, da kam der Regen mit der Front

Und wie!

Da geht`a und bekommt gleich die volle Dusche ab. Das war er ja seit heute früh schon gewohnt, als er an der Lehmkante in 80cm tiefe mit Wathose abrutschte und dann im Wassere lag…Irgend wie ist der Moment magisch! Die Großen fressen und es ist jetzt alles möglich…

Schotten dicht – schön gemütlich ist es dann im Zelt. Die Rigs draußen sind mit Häringen am Grund festgenagelt – die liegen! Seit heute Nachmittag ist nun die Liquid / Powder Paste im Einsatz – es wurde Zeit!

Die Nacht war ich kaum im Zelt und schlief nicht eine Minute.

Bisse hier, Biss dort! Auschlitzer, Abriss, und doch gab es auch erflreuliches.

Dieser Waller hatte1,8m

An diesem Morgen war ich happy und hatte einen 22kg Spiegler und einen 24kg  Schuppenkarpfen in den Säcken. Die verlorenen Fische gehören irgend wie dazu.

Der Bursche hier war bereits abgerissen, aber die Schnur bekam ich rel. leicht mit der Rute wieder. Noch hatte ich meinen Anker nicht zur Hand und dreht nach dem Abriss die Rute mit den Ringen nach vorne und steckte sie so tief wie möglich ins Wasser und fuhr so einige Meter weiter. Als ich sie wieder anhob, hatte ich diese spezielle geflochtene wieder, da sie ja nicht sinkt, sondern dort bleibt wo sie hingezogen wird!

Handy Photo

Der lange Schuppmann war nun dran

Ja da hatte ich Glück!

Der Haken mit gerader Spitze hing am Ende in der Backe, man konnte sehene dass er im Maul ausgeschlitzt war. Er kämpfte unerschöpflich hart, wie auch der Spiegler zuvor – sie waren aufgewacht!

Ich war happy;-)!

Sehr happy sogar!

Man, das war aber auch eine extreme Siuation, mit den verlorenen und gewonnen Fischen dieser Nacht. Freud`und Leid so dicht aufeinander. Da kannst du als Karpfenangler 100 Jahre alt werden ohne jemals so etwas zu erleben! Es steht nun 3:3 zwischen mir und den Karpfen – es ist ein verdammt enges Spiel!                                                                                  Er hatte Monster`s Paradise zum Fressen gern. Der Hakenköder hatte Liquid / Powder Paste als Ummantelung

Und dann war ich erst mal….

…bereit für einen Energy Drink. For the next big fight! Tag und Nacht bei starkem Wind und Sturm unterwegs, da bringt das was!

Trotz sehr erfolgreicher Nacht, was die Anzahl der Bisse angeht, wechselte ich aus strategischen Gründen den Platz! Ich mußte näher dran!  Für einen Moment war es etwas ruhiger geworden.

Wind und Wetter kamen zurück es ging also stürmisch weiter.

Wie so oft unser Trumpf: Liquid / Powder Paste um den Hakenköder

Es roch förmlich nach 25 kg+. Dennoch der 17,5kg,  tat gut! ich hatte inzwischen fest gestellt, daß meine eigenen Futterreserven zur Neige gingen, also hieß es jetzt aufteilen!

Sag den anderen bescheid, ich hab noch mehr gutes Futter – zumindest  für Euch!

Alles gut, gleich ist er weg und wird die Botschaft verkünden – hoffentlich

Der Platz war…

…schlammig!                                                                                                                                    Fehlarm am Nachmittag! Der Schleppangler hatte mein Nickerchen unterbrochen. Ging aber alles noch Mal gut. So jetzt wurden erst Mal neue Rigs gebunden und dann am frühen Abend das Bötchen sanft über die Wellen gleiten gelassen. Leider hatte ich keine Haken mit nach innen gebogener Spitze dabei ;-(

Tomas Blazek und Jarda hatten mit 3 Freunden schon 5 Tage an einem anderen Ende des Sees gefischt. Jarda konnte im September eine 25,5 kg Fisch ebenfalls am anderen Ende fangen! Bisher hatten sie einen Fisch mit 21kg. Sie wechselten und kamen mich besuchen.

Noch war die erste Batterie mit 80AH voll im Einsatz. Die 100er war Reserve….

Das Problem! Aber vorweg,  ich bleib dabei, das hier ist mit das geilste was ein Carphunter erleben kann. Auch wenn die ganze Handlung an Dramaturgie kaum zu überbieten ist. Heut Nacht, nach endlich ein paar Stündchen Schlaf, kommt gegen 4 uhr ein Biss.
Spiegler 17,5kg, na gut! Dann Ruhe bis am Morgen um halb neun.
Gleiche Rute, rumgepiepe, nimmt Schnur und ich gleich im Boot hinterher. Immer hart am Fisch, immer Vollkontakt! Der Fisch ist stark, der Puls wird schneller, ich komme immer näher, alles scheint gut, doch irgend wie traue ich dem Spiel nicht. Noch ca. 50 m bis zum Fisch, der in der Nähe des Platzes tobt, wo er den ummantelten Boilie nahm. Ein paar hektische Lenkbewegungen, die auch einem Laien verraten würden, dass hier jemand aufgeregt ist,  halten den Kurs gegen den starken Wind,  der nun schon seit Tagen unaufhörlich drückt. Es ist „Western Zeit“! Noch 20 m und jetzt habe ich zum zweiten Mal das Gefühl, dass da etwas mit im Spiel ist, was da nicht hingehört. Es ist, als ob einer an der Schnur wie an einer Gitarrenseite zupft. Fischdreher mit Einfluss der Rückenflosse oder ist er doch hart am Hindernis unterwegs! Die Schlagschnur kommt rein und der Fisch scheint tief zu stehen. Nicht so wie beim 35er aus der Nacht, der jetzt schon an der Oberfläche dümpelte.  Ruck –  spannung weg, Fischdreher?! Ich drehe schneller, immer  schneller. Es kommt kein Druck, es kommt einfach kein Druck! Ich drehe weiter, die Montage saust auf mich zu, noch 2-3 Meter, dann müsste ich das Unheil sehen. Ich hoffe auf ein Wunder. Kein Fisch! Ich kann mich kaum ärgern so ohnmächtig fühle ich mich. Und das nach all dem was bei diesem Trip schon alles passiert ist. Warum? Die Gitarrenzupfer waren von einem Hindernis. Die 0,60er Mono am vorfach war durch. Auf ein neues….

Und ich fuhr die Rute gleich wieder raus – natürlich!

Ich fischte dann zwei Ruten hinten raus.

Und die Hotspots waren bestückt. Ich nehme es vorweg: in dieser Nacht konnte ich keinen Karpfen fangen. Aber den Biss dazu hatte ich – verdammt! Ich hatte mir feste vorgenommen die beiden linken Ruten sofort anzuschlagen und druck zu machen und nicht ins Boot zu steigen! Ich angelte ca. 30m seitlich vom gröbsten Hinderniss entfernt und wollte einen gehakten Fisch sofort in mene Richtung bewegen. Die rechten beiden hatten fette Subfloats drauf und sollten nur einen ganz kurzen Anhieb bekommen und dann sofort Rolle auf! Anschließend auf den gehakten Fisch mit E-Motor zu fahren und dabei nur die lockere Schnur aufnehmen. Erst wenn ich senkrecht drüber sein würde, sollte der Drill beginnen! Nachts um 3 Uhr kam der Biss und es stürmte. Es war eine der beiden linken Ruten und ich zog was ich dem Material und dem Hakensitz zutraute. Ich hatte ihn bereits gute 10 M in meine Richtung bewegen können und wurde immer sicherer. Jaaaaa, das sollte gehen, ich denke ich brauche gar nicht mehr ins Boot gehen. Ich stand bis Oberkannte Wattstiefel im Wasser. Es sollte alles gut gehen und ich werde gleich einen großen Karpfen fangen. Der Fisch kommt nach weiteren Tauziehen das erste mal vor mir hoch. Nein, was ist denn das, ein Waller – ich war nicht happy. Gar nicht happy! Wie konnte es sein dass ich das nicht bemerkt habe?! Er hatte ca 130-140cm und wurde sofort wieder schwimmen gelassen. Enttäuscht fuhr ich die Rute wieder raus.  Am Nachmitag legte ich dann 2 Ruten nach hinten raus.

Warten, das machte wirklich Spaß.  Bank verschoben, E-Motor angekippt – das war sehr  bequem! Da es auch am Tage biss, konnte es jede Minute los gehen. Viel Zeit blieb nicht mehr, denn ich wollte vor dem Dunkelwerden einpacken – ich war fertig!

Und dann das: mit dem Beginn des Einpackens piept es plötzlich… Es war eine der Hindernissruten. Ich fuhr also nach dem kurzen Anhieb mit dem Boot und E-Motor auf den gehakten Fisch zu und nahm, wie geplant, nur die locker an der Oberfläche liegende Schnur mit der Rolle auf. Als ich über dem Fisch war gab ich, mit erhöhtem Pulsschlag, Druck! Das Ergebnis…

Nein er war keine Schönheit, ich glaube es war eher ein Zeichen, ich mußte es nur richtig deuten.

Egal von welcher Seite – keine Schönheit:-)

Ich sinierte über den Trip, bevor ich mich ans Einpacken machte. Mein neues Buch wird heißen: „1000 Gründe, warum ich den Karpfen doch nicht gefangen habe!“ Oder „100 packende Angelgeschichten ohne Happy End!“ Thorsten hatte mir ein gutes Schlückchen da gelassen – jetzt genoss ich es!

Trip3, mit Stefan Istas

Es war leider wie der erste Trip wieder kein richtiger Herbsttrip, da es viel zu ruhig war und die Sonne kräftig scheinte.

Nur zu Beginn kam ab und zu etwas Wind auf.

Stefan Istas sollte am Ende des 2. Tages kommen.

Da war er im Sack! In der Nacht hatte ich einen Aussteiger und konnte in der ruhigen Mittagsphase bei strahlendem Sonnenschein eine wunderschönen 21 kg Spiegler fangen.

Da konnte nix anbrennen. Carptrack Monster`s Paradise, Liver und ELITE Strawberry Boilies

Die Reservebatterie – würde ich sie dieses Mal benötigen?

Selbstauslöser Check

Dieser 42 Pfünder, den ich auf Monster`s Paradise fangen konnte, war bereits abgerissen. Es hört sich ev. unglaubhaft an, aber ich hatte noch vollstes Vertauen den Fisch doch noch zu fangen. Klappanker runter, auf dem Echolot beobachten wo ere sich während der Fahrt befindet und nach einigen Meteern wieder hoch ziehen. Nach dem 2. Versuch hatte ich die Schnur. Es war ja am Ende ein dicker Subfloat drauf, so dass ich mir fast sicher war, die Schnur würde kein weiteres Mal  hängen bleiben. Und so war es auch. Als ich den Knoten inkl. Enden stutzen fertig hatte und beim Subfloat ankam, gab ich Druck.                            Ja, da war er doch noch dran….;-()

Selten, dass man mit bekommt, wenn die örtlichen Raubfischangler etwas fangen.             Sie fangen aber häufig mehr als man denkt….! Stefan konnte das bei seiner Ankunft an der Slipanlage sehen. Teilweise hatten sie über 100 Barsche und 2-3 Hechte gefangen.

Heavy Stones`n Tubes!

Etwas länger belichtet – magic!

Stefan war da;-)

Sein neuer Dress steht ihm gut!

Stefan liebt das Inox Combi Carpo

Bei Windstille ist ein im Wasser befestigtest Boot immer am Wandern, sofern es nur am Bug befestigt ist. Hier kommt zusätzlich am Heck ein Airbag mit Steinen befüllt und einem Fender-Expanderkit zum Einsatz. Dann steht das Boot Bombemfest in Position, kann aber spielend und vor allem schnell zum Drill gelöst werden.

Auch den Monster`s Paradise Hooded gibt es! Ab jetzt lieferbar…

Carptrack Liver Boilies, Heavy Stone 18er-20er Mono Abrissschnur, Tube über dem Vorfach – das war hier notwendig – oder?!

Wir moven

Stefans 320er iBoat wird auch voll beladen noch gepaddelt.

Was hat er denn da gefunden?

Das war Mal irgendwann irgendwie zusammen. Das sind Steine, oder?!

Sie sind ca. 65 Mio Jahre alt, aus der Kreidezeit, die an diesem See hochgedrückt wird.         Der Archeologe aus Worms  bestätigt den Amonit Fund. Es handelt sich um eine Urschnecke mit mind. 60cm Durchmesser.

Der Wind hat mit der Zeit an diesem Platz immer mehr Erde abgetragen und so kommen Tonschalen und Dachrinnen aus der Römerzeit sowie solche versteinerten Knochen bzw. Fossilien ans Tageslicht.  Der Wasserstand ist hier selten so niedrig, so dass es an dem zusätzlich sehr verlassenen Patz wahrscheinlich keinem aufgefallen ist.                           Stefan ist zudem Müntzsammler und läuft mit einem Metalldetektor schon mal über den ein oder anderen Acker – er hat wohl auch einen Blick dafür.

Wir wollten aber lebendiges !

Am Morgen besuchten uns die Schafe. „Dank“ der Zeitumstellung hatte mein Wecker eine Stunde zu spät gerappelt. Dann schlummerte ich noch etwas. Die Motivation war an einem Tiefpunkt, da es eit 2-3 Tagen gar nicht lief und es schon wieder absolut ruhiges Wetter war.   Das Getrampel der Schafe lockte mich aber dann doch aus dem Zelt. Die Ruten lagen präpariert vom Vorabend bereit und konnten jetzt auf die Spots abgelegt werden…

Eine gute Stunde später

Ruhig, zu ruhig!

Und ab nach Hause!

Mystisch

Einpacken macht Spaß;-)

Der starke Kiel der iBoats ist für die tolle Kursstabilität verantwortlich.                        Gerade bei der Zielfahrt mit GPS auf den letzten Metern zum Spot unentbehrlich!

Trip4 – mit Dylan Porte

Es war kalt und ruhig.

Die Wassertemperatur lag bei 8,5 Grad.

„Spider Island“ voraus

Dylan hatte an diesem See bisher nicht geangelt

Vereinzelte Raubfischangler sind unterwegs. Der erste Biss kam am vorletzten Nachmittag. Es machte ein mal Piep, wir sahen wie die Spannung auf derRute zunahm und  die Rolle machte ein par Klicks. Sofort war ich zur Stelle und schlug an – ins Leere – nein!    Die Montage lag auf Distanz, es mußte ein Karpfen gewesen sein. Der einzige Biss und dann das ;-(

Tag der Abreise: 2 Montagen der vier Ruten liegen schon nicht mehr draußen. Wir waren gerade beim Einpacken und Dylan hatte schon alle drei Ruten eingeholt und das Zubehör zusamengepackt im Boot liegen, da kommt doch tatsächlich in letzter Sekunde ein Biss auf meiner linken Rute. Die ist mit Abrisstein und Subfloat bestückt. Was jetzt kam war kaum zu glauben.

Photo Belichtungs Check!

Nach dem Anschlag war er deutlich zu spüren. Also, na klar, Rolle auf….. Dder SSBP in Größe 3 sollte seine Arbeit verrichten. Ich hatte ihn mit einem Half` n half Osmotic Spice bestückt und das ganze noch mal ordentlich mit dem passenden Amino Gel behandelt. Als Futter hatte ich ca. 20 halbe und 20 ganze 20er Osmotic Spoice Boilies dazu gestreut.  Alles war heftig mit inP, inL, GLM und Liquid Amino benetzt.

….nur die lockere Schnur aufnehmen…

…und als ich ganz über dem Subfloat bin, gebe ich Druck.

Und der Karpfen pumpt – yeahhhh, er ist dran, jetz darf bloß nix mehr schief gehen.
Nicht noch eine Episode für mein „Buch“!

Der Drill ist hart, ich kann es kaum glauben….

Als er das erste Mal kurz oben liegt, sehe ich die Ausmaße…

…cool bleiben. Die Rollenbremse betätige ich in den folgenden Minuten bestimmt 20 Mal….

Er steht häufig tief unter dem Boot. Unangenehm zu drillen.
Er müßte weiter weg von mir sein.

Ich verändere die Position mit Hilfe des E-Motors.

Jetzt kann ich mit der MK3 richtig Druck geben.

Nach weiteren Fluchten kommt er nach oben und ich ziehe ihn Richtung Boot.

Bereits auf dem letzten Meter vor dem Kescher bin ich mir sicher, dass nichts mehr passieren kann. Und so ist es, er gleitet kurz darauf in den Kescher. Ich hab` ihn hurrraaaaaa!

Einen besseren Abschluss hätte ich mir nicht wünschen können. Danke lieber Angelgott!

Kurze Zeit waren wir „Freunde“, jetzt darf er wieder, ich bleibe leiber hier am Ufer.

Das Zünglein an der Waage waren die letzten 2-3 Minuten, bevor ich die Rute eingeholt hätte!

So sah es aus kurz bevor der der 25,5 kg Bulle mittags um 12:30 Uhr gebissen hatte!

Danke meine Freund, das war auch bis zum einzigen Karpfen des Trips eine tolle Zeit!

Die Räuber waren noch unterwegs

Dylan genießt die Weite des 1100 ha großen, spiegelglatten Sees.


ENDE
max nollert

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