7 Tage auf Karpfen – René und Max im April 2005

Platzsuche an einem der großen franz. Stauseen mit ca. 2000 ha Wasserfläche

Die Wassertemperatur lag mittlerweile bei 12°C…

Dennoch sahen wir mit Polbrillen auf einer Strecke von fast 5km am Ufer entlang keinen einzigen Karpfen bis in 4 Meter Wassertiefe. 8 x Temptation auf den Rod Pods – werden sie einen Karpfen verführen?

Wir befischten dennoch die Uferpartie und Tiefen bis 6 Meter über zwei Tage hinweg…
Technostrat mit „Big-Wave-Blocker“ von ML – Sicherheit geht vor!

Wir wechselten das Gewässer, da am See eine „tote Zeit“ angesagt war. Wir kommen wieder…

Auch dieser Versuch war nur von kurzer Dauer – es zog uns zurück nach Deutschland an den Rhein…

Wir wechselten das Boot und brachten es bis abends um 23:00 Uhr in Fangstellung…

Dieter und Rüdi hatten mit Carptrack Cream Boilies einige schöne Fische gefangen – doch dazu bald mehr auf diesen NEWS…

Die beiden auf dem Heimweg

Es zog uns ans Ufer – noch waren genügend Baits da… Carptrack NUT und MONSTER!

Ab jetzt sollte sich das Blatt wenden und wir schon bald den ersten Karpfen für diesen Trip zu Augen bekommen…

Mitternacht: Renés linke Rute zieht gleichmäßig ab… Im Licht der Kopflampen erscheint dieser 103cm 19,8kg Schuppmann

Mein erster bringt es auf 12,5kg

Ein Einstand nach Maß! Wie wird es weiter gehen?

Die nächste Nacht kommt…

René legt diesen schönen Fisch mit 13,5kg vor

Wieder Mitternacht: Biß – wir fahren dem Fisch lautlos entgegen. Für die nächsten Minuten ist eine krumme Rute unser Blickfang. Alles klappt reibungslos, der Kescher umschließt diesen 97cm und 18kg schweren Kerl.

Carptrack Liquid + Powder nach wenigen Sekunden Vorbereitung.
Carptrack Powder ist auch mit nicht weniger als 10% (!) im Monsterboilie oder Monstermix vertreten – ein absolutes Karpfenmagnet! Exclusiv nur bei Imperial Baits.

Einer von 9 Karpfen

René fängt den einzigen Graser

Zum Schluß kommt der Regen, aber die Bisse bleiben…

14,5kg

Heimfahrt

Abschlußgedanken:
Unser Ziel war es 7 Tage lang auf Karpfen zu angeln and möglichst mit Erfolg zurück zu kehren. Glücklicherweise haben wir früh genug erkannt, dass unser eigentliches Vorhaben, einen großen Stausee im Uferbereich vom Boot aus zu befischen, zu diesem Zeitpunkt die falsche Methode war und ein weiterer Versuch an einem franz. Fluß ebenso.
Wir kehrten auf einen Platz zurück an dem wir nun bereits das 9. Jahr unter einer Hand voll Freunden füttern und angeln. Angeln tun wir dort nicht permanent, aber ab und zu ernten wir wenn die Bedingungen gut sind und ab und zu sind wir froh wenn wir uns in unser „Wohnzimmer“ zurück ziehen können um unserer Passion freien Lauf zu lassen. Die übrige Zeit suchen wir im In- ind Ausland nach neuen Herausforderungen an kleinen und großen Seen oder an Flüssen. Solche „Wohnzimmer“ gibt es nicht oft. Bisher nie beangelte Plätze, die Sie für sich entdecken und über Jahre hinweg beangeln ob in guten oder in schlechten Zeiten. Haben Sie auch ein „Wohnzimmer“ in das sie sich hin und wieder zurück ziehen können, einen Platz der Ihnen über Jahre hinweg treu geblieben war, der sie dennoch bereits überrascht oder enttäuscht hat, weil alles ganz anders kam als sie es dachten? Einen Platz an dem Sie bereits jedes Wetter erlebt haben bis hin zur Weltuntergangsstimmung. Einen Platz an dem Sie die Bäume wachsen und fallen gesehen haben. Einen Platz den sie schon mehrfach wegen steigendem Wasser verlassen mußten oder bei zu flachem Wassersatand freiwillig verlassen hatten.
Und einen Platz aus dem Sie nie ein Geheimnis gemacht hatten und der von allen als Ihr „Wohnzimmer“ respektiert wurde. Ich wünsche Ihnen, dass sie Ihr Wohnzimmer behalten und vielleicht schon sehr bald einen ganz dicken ziehen.
max nollert

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