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Big One Time
von Stefan Uhrig

Hallo liebe Leser,

ja es gibt sie, die Momente an denen alles glatt läuft. Stunden in denen alles kinderleicht erscheint. Man kann nichts mehr verkehrt machen. Zu oft schon habe ich mir die Frage gestellt warum? Warum genau geht es zu gewissen Zeiten so gut ab und dann wiederum überhaupt nicht?

Was ist der Auslöser für ein solches Verhalten?
Das gute Futter vielleicht, das 3 Tage lang konstant in Richtung der Swim‘s wanderte. Oder ist es der Platz? Habe ich diesmal vielleicht etwas anders gemacht als sonst? Es passte einfach alles zusammen. Noch dazu das Wetter, mit gleichbleibenden milden Temperaturen spielte es uns diesmal definitiv in die Karten und schon bei der Ankunft sah ich 2 dicke Fische springen. Ich traute meinen Augen kaum, denn an diesem Platz hatte ich sowas noch nie erlebt. Es war an beiden Stellen Fischaktion ohne Ende und die Spannung stieg enorm an.

Die Weiten des See’s
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Nur die besten Zutaten kamen an unsere Haare und ich wusste, dass die Stinker hier das Rennen machen würden
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In Verbindung mit einem kleinen PVA-Bag, kamen unsere Monster-Liver und Fish bestückten Vorfächer auf ihre Plätze. Ein attraktives Karpfenmenü!
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Duft und Geschmack par excellence!
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In Fish und Monster-Liver Dip eingelegte Poppi’s rundeten das ganze Feuerwerk der Sensorik ab 😉
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So sah meine Falle aus!
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Schnell katapultierten Sebastien Isler und ich unsere Rig’s in Richtung der Spots, die ca. 80m weit im See lagen. Ich kannte diese Stellen und meinem guten Freund, der extra aus Frankreich anreiste, um mit mir gemeinsam 3 Tage zu angeln, gab ich Ratschläge bezüglich Platzwahl. Denn einfach ins blaue hineinwerfen wollte er nicht. Schließlich konnten wir nicht vom Boot aus ablegen und Drillen und vorher Location mit dem Echo war auch nicht möglich. Doch was soll’s. Unsere Köder lagen in Tiefen zwischen 3 und 8 Metern. Eine Rute platzierte ich an einer Kante auf 7m, an der es bis auf 12 m abfällt. Es dauerte keine 10 Minuten und genau diese lief ab. Wahnsinn dachte ich, was ein Einstand, so kann es losgehen. Doch der Drill war alles andere als leicht…

DER KÄMPFER!
Mein Gegenüber, den ich auf ca. 20kg schätzte, war in Höchstform und zog mir kräftig Invisible von der Rolle. Ich musste sofort hart Druck machen und verstand schnell wohin sein Weg gehen sollte.

BANGENDE MINUTEN
Er schwamm direkt nach links um die Ecke an einem Busch vorbei, in die Untiefen des Sees. Da wir zwischen zwei Seeteilen fischten und Boote ja verboten sind, war es ein harter Kampf auf biegen und brechen. Meine Shock it rutschte Zentimeter für Zentimeter durch den Lehmboden unter Wasser. Ich musste darauf hoffen, das alles den Bedingungen stand hält und drückte meine Hand fest auf die Spule. Meter für Meter gewann ich Schnur zurück und konnte ihn aus dem Gefahrenbereich wieder heraus dirigieren. Kurz vor dem Kescher jedoch, es waren vielleicht noch 50cm Platz dazwischen, konnten wir eindrucksvoll sehen, wie der Fisch sich einmal um die eigene Längsachse drehte und uns in Zeitlupe, das Blei mit Vorfach und Köder um die Ohren flog.

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Fuck!!! Waaassssss???

Was hat der denn grad gemacht, fragte ich Sebastien?
Der hing doch bombenfest! Wir guckten ziemlich dumm aus der Wäsche! Wenn das jetzt der einzige Fisch war den wir ans Band bekommen hatten, was hier durchaus passieren kann… Oh nein bitte nicht dachte ich, bitte lass das jetzt nicht alles sein, bitte lieber Karpfengott lass uns weiter fangen!

Taffe, starke und intelligente Kämpfer!
Ich prüfte schnell das Rig, Haken und die Schlagschnur und warf direkt wieder aus. Sofort flog das Futter hinterher und das Warten begann erneut. Zu Anfang ärgerte ich mich noch über den verlorenen Fisch, doch mit der Zeit dachte ich, es sei ihm gegönnt! Manchmal sind die Burschen einfach taffe, starke und intelligente Kämpfer und haben den Sieg verdient. Es war ein fairer Kampf. Der Rest des Tages verlief ohne jegliche Aktion. Auch am darauf folgenden Morgen war alles ganz still….

Der nächste Morgen
Gegen 9 Uhr stand ich auf und setze mich ans Wasser, um eventuelle Fischaktivität auszumachen. Ich saß vielleicht 5 Minuten und plötzlich rannte wieder die gleiche Rute auf 7m ab.

Nach einem ebenso harten FIGHT hieß es:
Moaaahhhr… was ein Brocken 🙂
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Fetter fetter Maibock 😎
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Juhuuuuu – ich war erleichtert und überglücklich zugleich 🙂
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Die Euphorie hielt noch eine Weile an – HAHA 🙂
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Jetzt war Sebastien an der Reihe und alle 4 Ruten gehörten ihm. Das hatten wir so ausgemacht! nach jedem gefangenen Fisch, ist der andere dran und soll die Chance bekommen einen zu fangen. Ich hoffte für ihn, dass es bald knallen würde… Teamgeist war angesagt und in der Session zuvor die ich mit Thomas Keutmann erleben durfte, gingen wir genauso vor.

Und dann knallte es! Knappe 2 Stunden später!
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Ein wunderschöner Schuppi, der ebenfalls wieder links um die Ecke ziehen wollte und bei dem wir im Drill nicht zimperlich sein durften. Sau geil!! Ein wirklich hart verdienter Fisch, Top Job Seb 🙂 Daumen hoch!
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Kurze Hilfestellung und…
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… ab geht’s!
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Ein zufriedener Gast und auch ich war überglücklich – geteilte Freude ist eben doppelte Freude und zusammen haben wir es geschafft.
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Schnell wieder auf seinen Platz zurück
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Der Biss kam auf ein solches Rig, bestückt mit einem einzelnen 20mm Fish Sinker und Carptrack Amino Gel Fish
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Noch einen kleinen Stick mit gecrushten Fish Boilies aufgefädelt – fertig!
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Am Abend kontrollierte ich meine Ruten und warf neu aus
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Tock!
Ich merkte, wie das Blei fest auf dem Gewässergrund aufschlug – perfekt!
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Mit dem Wurfrohr verteilte ich dann noch ein gutes Kilo Fish und Monster-Liver Boilies großflächig drum herum.
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VOLLGAS!
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In der Nacht passierte zunächst nichts mehr, doch am Morgen um 6 Uhr wurde ich durch einen Fullrun aus dem Schlaf gerissen.
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Matte Voll – es war Big One Time!
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Der zweite Biggi innerhalb von 24h – was ein massiver Rumpf 🙂
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Dopamin und Endorphin – ich liebe es!
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Seb schüttelte nur noch mit dem Kopf 🙂
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Erneut ließ ich meinen Gefühlen freien Lauf und schrie meine Freude laut heraus 😀
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Ich war auf Wolke 7 oder besser gesagt auf Wolke 77 – völlig Banane, mit 2 Big Ones hatte ich wirklich nicht gerechnet und der Song „es rappelt im Karton“ von Pixie Paris lief auf Endlosschleife :). Wir waren beide sowas von Happy und feierten den Rest des Tages mit Musik, Freunden und kühlen Getränken 😉

Zum Abschluss verköstigte uns noch Sebastien mit einem leckerem Stück Entenfleisch
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MHHH lecker!
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Sehr sehr geil mein lieber 🙂
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Wie man sehen kann, es schmeckte auch meinem Freund Frank Jäger, der uns zur richtigen Zeit besuchen kam!
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Alle hatten die Backen voll und kauten – kurz herrschte eine gefräßige Stille 🙂
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Ente gut alles gut!
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Bis demnächst
Feste Leinen!
Stefan Uhrig
Team Imperial Baits Germany

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Claudia Darga auf dem Titelbild der neuen Carp & Fun!

Mehr zum Bericht über ihre beeindruckende Thailandreise und der gesamten
Ausgabe der „Carp and Fun“ seht Ihr hier:
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Zu guter Letzt: GO BANANA NEWS
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The iBanana journey continues…
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