Der Frühling ist da – wunderbar!

Er ist da, der lang ersehnte Frühling! Und ruck zuck häufen sich die Fangmeldungen. Wir haben einiges in der Pipeline und halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden…

Lange war es ruhig um Teammitglied René Rex, doch nun ist er zurück. Mit neuer Motivation und gleich einem „BIG ONE“ im Gepäck, den er uns heute in seinem Frühjahrsbericht präsentiert.

Stefan Istas hat sich im Norden Frankreichs festgebissen und erwischte das „große Fressen“ nach der Laichzeit. Innerhalb kürzester Zeit legte Stefan 19 Fische auf die Matte – Wahnsinn!

Saisoneröffnung am Lac de Madine
René Rex

Das Nachtangeln auf Karpfen am Lac de Madine ist ab dem ersten Freitag im Mai erlaubt, folglich wollten Basti und ich rechtzeitig vor Ort sein um einen der begehrten Nachtangelplätze zu ergattern. Um es kurz zu machen, wir haben soeben den letzten freien Platz bekommen! Die anderen Angler müssen alle bereits bei Sonnenaufgang um die Wette gerudert sein, um sich die begehrtesten Stellen zu sichern. Erschwerend kommt noch hinzu, dass seit diesem Jahr viele Nachtangelplätze aufgrund von Umgestaltungsarbeiten des Ufers geschlossen wurden. Wenn man sich das geplante Projekt anschaut, muss man davon ausgehen, dass die Plätze in Zukunft leider nicht wieder geöffnet werden.

Nach vier gefischten Nächten konnte ich 9 Karpfen „erwischen“. Darauf folgten drei weitere Nächte ohne Karpfenaktivitäten, sodass wir früher als geplant die Heimreise antraten.
Alle Fische haben direkt an der Schilfkante in nur 0,70 m flachem Wasser auf Carptrack Boilies gebissen.

Ich befischte das Schilf am eigenen Ufer sowie in 530 m Entfernung am gegenüberliegenden Ufer.
Das iBoat 320 lag immer einsatzbereit für einen Fullrun!

Alle Fische wurden mit den Carptrack Osmotic Spice und Worm Up Boilies, jeweils in den Durchmessern 20 mm und 24 mm, verführt. Die Worm Up Boilies habe ich zusätzlich mit Carptrack inL gepimt. Bei den Osmotic Spice Boilies wollte ich die auffällig gelbe Färbung der Boilies nicht mit dem dunklen Carptrack inL überdecken. Die Hakenköder wurden klassisch im Snowmanstyle mit einem 16 mm V-Pop (gelb bzw. pink) angeboten.

Hätte ich den letzten Fisch nicht erwischt, so hätte ich hier keine Fischfotos präsentieren können. Die ersten 8 Karpfen wogen alle um die 10 kg und wurden schonend ohne Erinnerungsfoto released. Eindeutig nicht die Fische, wofür man diesen gigantischen See besucht.

Glücklicherweise hat sich noch Einer die Carptrack Worm Up Boilies schmecken lassen:
Ein fetter Spiegler mit 21,6 kg!

Zu erwähnen ist noch die neue Led Lenser SEO5 Kopflampe (Vorbestellungen ab sofort möglich!), welche wir aktuell auf die Praxistauglichkeit für unsere (Angler)ansprüche prüfen.

Bisher macht sie einen sehr guten Eindruck:
Robust, gute Haptik, sehr flexibel einsetzbar und wenn gewünscht sehr hell!

Die SEO Serie gibt es in 4 unterschiedlichen Versionen. Mehr dazu erfahrt Ihr hier!
Ich testete die SEO5 – red Edition und muss sagen: Ein geniales Produkt!

…and now get the big one out – auch wenn`s erst zum Schluss ist!
René Rex
Team Imperial Fishing

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ACHTUNG: Nurnoch bis zum 31.05.2013 gültig!
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Mein Revier – Nordfrankreich!
von Stefan Istas

Dieses Jahr beiße ich mich in Nordfrankreich fest, hatte ich mir Anfang März geschworen!
Die vielen Altarme der Mosel, unzählige kleine bis mittelgroße Seen und ein uralter stillgelegter Moselkanal stellen eine Vielzahl von Möglichkeiten dar.
In meinen Augen ein echtes Anglerparadies. Seit über zehn Jahren stelle ich dort den Karpfen nach und dieses Jahr war es bereits meine fünfte Tour dort hin.
In den ersten Touren diesen Jahres fing es schleppend an, hier und da ein Fisch und ein glücklicherweise gehakter, goldener Wels.

Das Wochenende vom 3.05 bis 5.05 war fast unerträglich, WARUM?!
Die Fische waren bereits mitten in der Laichzeit, unzählige Fische in allen Größen sammelten sich in der Mitte des Sees und sprangen freudig umher.

War es wirklich schon die Laichzeit?
JA! An einem anderen Seen sammelten sich die Karpfen zur gleichen Zeit auf einer überfluteten Wiese. Zudem bekam ich nicht einen Biss, nichts blieb unversucht, jedes Register wurde gezogen, jeden Tag wurden die Fallen neu gestellt. In den ganzen 4 Nächten bekam ich nicht einen Biss.

Julian Jurkewitz zur gleichen Zeit ca. 50 Kilometer entfernt, hatte das Glück auf seiner Seite und fing mehrere Fische, welche die Matte bereits mit Milch vollspritzten.
Hier geht es zu seinem iBlog Update!

Mir war klar: LAICHZEIT!!!
Doch wir wissen alle, dass es nicht von langer Dauer ist und die Karpfen nach Ihrem Laichgeschäft richtig Hunger haben. Also stand mein Plan fest. Ich fuhr nach Hause, wartete genau 3 Tage und fuhr schnurstracks wieder an den See, wo ich die vielen Karpfen in den Büschen und der überfluteten Wiese gesehen habe. Das Hochwasser war bereits vollständig gewichen und die Karpfen zogen sich ebenfalls aus den flachen Bereichen zurück.

Waren sie durch??? HOFFENTLICH!
Die Futterplätze wurden angerichtet, Carptrack Osmotic Spice und ein wenig Partikel! Die rigs (Carp’R’Us Centurion 2000 Größe 4 – HAMMER!) lagen samt Köder in direkter Ufernähe auf 1,50 m bis hin zu Tiefen von 3,5 m.
Die erste Nacht fischte ich 4 Ruten im See und eine fünfte in einem direkt angrenzend Moselaltarm. Die fünfte Rute ist erlaubt, da es sich glücklicherweise um einen anderen Distrikt handelt.

Die Nacht verlief ruhig, auch der Morgen brachte keinen Erfolg – hatte ich etwas falsch gemacht? Waren sie immer noch in der Laichzeit?
Plötzlich der ersehnte Biss, direkt am Ufer. Nach starkem Drill lag ein wunderschöner Schuppi auf der Matte. Nun legte ich alle Ruten groß verteilt an die Uferkanten auf nur 1,50 m Tiefe.

Und dann ging es los…!
Innerhalb weniger Stunden fing ich 13 Fische, wunderschöne Schuppis in den geilsten Farben, manche hatten knallgelbe Afterflossen.
Ein weiterer so Orange gefärbt, dass ich mir einredete einen Koi gefangen zu haben. Andere grau wie Rauch! Wunderschöne und vor allem kampfstarke Fische. Ich behielt recht, die Fische hatten größten Teils flache Bäuche und eindeutige Leichschrammen an den Flanken.

Sie hatten bereits abgelaicht und das große Fressen hatte begonnen…

Ich redete mir ein es sei ein KOI Karpfen 🙂

Auch größere Exemplare über 15 Kilo gesellten sich dazu…

Auch die Altarmrute bestückt mit einem Uncle Bait „The Boilie“ meldete sich gleich 4 mal.
So hatte ich in kürzester Zeit 17 Fische gefangen und einen verloren.

Dann wurde es schlagartig ruhig, zu ruhig!
Ich beschloss nach 4 Nächten, davon 2 ohne eine Aktion, den See zu verlassen.
Es zog mich an einen uralten Moselkanal. Oftmals ist er sehr undankbar, doch kann er dir auch sehr gut gesonnen sein. Ich versuchte es an einem mir gut bekannten Platz.

Mein Amiaud Combi Carpo kann ich in JEDER Situation absolut genial aufbauen!

Der alte Kanal ist immer für eine Überraschung offen!

Die Rute wieder mit Uncle Bait „The Boilie“ bestückt, lag keine 10 Minuten später: ZACK DER ERSTE!

Ich warf erneut aus, weitere 10 Minuten später: ZACK DER ZWEITE!
So schnelle Bisse sind hier eine absolute Seltenheit! 🙂

Eine Woche zuvor, 4 Nächte ohne einen einzigen Fisch, hatte ich nun folgendes Ergebniss:
4 Nächten – 20 Bisse und 19 Fische!
Karpfen zwischen 10 und knapp 16 Kilo, unheimlich schön und unterschiedlich gefäbrt, landeten im Netz. Da ist mir das ausbleiben der erhofften Bombe gerad egal.

Das kommende Wochenende starte ich erneut!
Ich beiße mich fest und halte Euch auf dem Laufenden!!!

Stefan Istas
Team Imperial Fishing

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08.05.2018 fb post

1 Kommentar

  1. Dieser kleiner Kanal ist eine Legende!!!!!
    Der Silberücken soll dort leben!!!!

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Carpteambasel

    Ps. Auch die Mossel war unseres Zuhause aber seit wir unseren eigenen See haben sind wir träge geworden!

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