Hoffnungslose Situationen

von Maike Prinz

In der Woche vor Ostern war es endlich soweit, unsere erste Session 2019 stand an. Lange schon freuten wir uns darauf und konnten es kaum noch erwarten. Schließlich gab es ja auch etwas Neues zum auszuprobieren, den IB Carptrack Mega.Krill.

Die Bedingungen, die uns für die kommende Zeit erwarteten, waren alles andere als optimal. So war in den Tagen bevor wir losfuhren der Luftdruck noch recht konstant, doch pünktlich zum Start unserer ersten Session kündigten sich fallende Temperaturen bis in den Minusbereich an, sowie schwankender Luftdruck. Doch ein zurück gab es nicht und mit der Hoffnung, einer geht immer, ging es am Freitag den 12.04. los.
Am See angekommen bauten wir unser Camp auf…

Home Sweet Home.

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Mein Lieblings Rig

Wie schon oft geschrieben und erklärt, setze ich die gesamte Saison über auf ein und dasselbe Rig. Als Rig Material verwende ich stets das Carp’R’Us Strip-X in 45 lbs.

Meine bevorzugten Haken sind die Carp’R’Us – ATS Continental Snag Hook, der Carp’R’Us – ATS Gladiator LS und der neue Carp’R’Us – ATS Predator Haken. Genau dieser sollte es diesmal sein, in der Größe 4. Durch seine Form eignet er sich meiner Meinung nach hervorragend für das „Line Aligner Rig“.

Gebunden mit dem No Knot und am Ende, für den nötigen Dreheffekt, ein Carp’R’Us Mouthsnagger.
Um das Ganze noch zu optimieren, entferne ich nach dem Anbringen des Mouthsnaggers etwa 2-3cm der Ummantelung. Dadurch wird es noch flexibler und drehfreudiger. Noch ein Carp’R’Us Camo Shot und mein Rig ist Einsatzbereit.

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Meine Köderwahl

Als Köder entschied ich mich für zwei 20mm IB Carptrack Mega.Krill Boilies.

Um meinen Hakenköder noch attraktiver zu machen, lies ich ihn für ein paar Stunden in dem IB Carptrack Amino Dip Mega.Krill ziehen.

Auf zur Spot Suche

Gerade zu Beginn der Saison ist die Wahl des richtigen Spots von oberster Bedeutung. Durch den Winter sind hier oft noch einige Bereiche des Gewässers mit Ablagerungen und abgestorbenes Kraut zugesetzt.
Wo also legt man nun am besten ab?
Zunächst schaute ich mir die Bereiche mit dem Echolot an, in denen ich im vergangenen Jahr schon gut gefangen hatte. Doch wie ich bereits befürchtet hatte, sahen diese Bereiche nicht mehr so großartig aus. Ich lies mich mit dem Boot treiben und klopfte den Untergrund mit einem Blei ab.
Nach einer Weile fand ich einen freien Bereich, mit festem Untergrund an einer Kante von 4,5 Meter. Schnell einen GPS Punkt auf dem Echolot gesetzt und dann hieß es endlich das erste Mal 2019 Ruten raus.

Mit Mega.Krill zum Mega.Drill

Die Ruten lagen und die erste Nacht konnte kommen. Es wurde kalt, die Temperaturen fielen und ich hoffte dennoch von dem erlösenden Ton aus dem Schlaf gerissen zu werden. Nach einer Stärkung ging es ab in den Schlafsack.
In der Nacht um 2 Uhr gab es dann den erlösenden Ton…
Voll Run
Wie von einer Tarantel gestochen rannte ich raus zur Rute und ab ins iBoat 260. Der erste Drill des Jahres konnte beginnen. Und auch wenn ich nichts Spektakuläres erwartete, da ich mir dachte das die Fische bei dem doch noch recht kühlen Wasser etwas Träge seien, belehrte mich der Fisch eines Besseren. Der wollte absolut nicht und lieferte einen fantastischen Drill.
Nach einem wirklich geilen Drill glitt er über den Kescher Rand und da war sie, die Kälte… Komisch, kennt ihr das? Man drillt und merkt nicht wie kalt es eigentlich ist, doch kaum ist der Fisch im Netz… Oh je…

Da ist er, ein wunderschöner Fisch, mit einer schönen Schuppenzeichnung.

Die Bedingungen verschlechterten sich

Am nächsten Tag stieg der Luftdruck rasant an, doch gegen Abend fiel er wieder. Was war jetzt nur los. Stetig schwankender Luftdruck und am Tage Temperaturen bis 16 Grad, doch in der Nacht -2 Grad. Auch die Wassertemperatur fiel in den nächsten Tagen um 3 Grad. Ich konnte es nicht fassen, als hätte sich Petrus gegen uns verschworen, Wind, Wellen, innerhalb von 24 Stunden ging der Luftdruck rauf und runter und dazu die Temperatur, Unterschiede von fast 20 Grad.
Die Bissanzeiger schwiegen…

Einfach mal treiben lassen

Nach 4 Tagen beruhigte sich das Wetter und so war der See am Morgen bei einem traumhaft schönen Sonnenaufgang spiegelglatt. Raus mit dem Boot und einfach mal treiben lassen.

Ich hielt Ausschau nach verräterischen Anzeichen unserer Zielfische und nach einer gefühlten Ewigkeit, fand ich einen Bereich an dem ein paar Gründelblasen zu sehen waren.
Jetzt bloß kein Fehler machen, dachte ich mir. Und auch wenn es verlockend war die Rutten sofort in diesem Bereich zu platzieren, so wollte ich die Fische nicht gleich verschrecken und entschied mich dazu erstmal ein paar Boilies zu füttern und erst am nächsten Tag die Ruten in diesem Bereich zu platzeiern.

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Der Plan ging auf

Unsere Session neigte sich dem Ende zu und der vorletzte Morgen brach an.

Meinen Hakenköder legte ich schon am Tag zuvor in den Amino Dip Mega.Krill ein.

Gegen früh um 6 Uhr legte ich nun eine Rute in den Bereich ab, in dem ich am Tag zuvor ein paar Fisch Aktivitäten ausmachen konnte. Eine kleine Handvoll IB Carptrack Mega.Krill Boilies dazu und so ging es mit einer enormen Hoffnung an Land zurück.
Um halb 11 gab es dann einen Run und was für einen…
Kein Riese, aber unter diesen Bedingungen und nach der Durststrecke ein absolut geiler Fisch.

Ein Boilie der mit seinem frischen Aroma schon beim ersten Geruchstest überzeugt und man möchte meinen man befindet sich direkt in Norwegen auf einem Fischmarkt, so ging es zumindest mir. Für mich wird dieser Boilie künftig bei jeder Session an einer Rute dran sein, der IB Carptrack Mega.Krill.

Und pünktlich zum Ende der Session wurden die Bedingungen besser und der Frühling erhält mit Macht Einzug.

Zeit für die kleinen Dinge muss sein – mein persönlicher IB Falter 😉

Wir kommen wieder…

Liebe Grüße
Eure Maike Prinz
Team Imperial Fishing Germany


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