Wie komme ich an einem Fluss, wie der Weser zum Erfolg?
Von Christian Clasen

Welche Taktik?

Im letzten iBlog berichtete ich bereits von meiner Taktik Vertrauen zu schaffen und einen Futterplatz nicht immer sofort zu beangeln. Die Devise hier heißt die Karpfen in Sicherheit zu wiegen und sie dann besser fangen zu können. Eigentlich eine uralte Technik, welche schon zu Zeiten von Kartoffel und Mais praktiziert wurde. Sicher kann man Karpfen auch „instant“, also ohne vorfüttern, fangen (das hochattraktive Futter der heutigen Zeit macht´s möglich). 

Ausdauer wird belohnt

Dennoch setze ich, sollte es mir möglich sein, gerne auf das altbewährte Vorbereiten einer Stelle. Mühe und Ausdauer wird belohnt. So auch bei meinen Sessions an der Weser. Gerade im Fluss bereite ich Plätze oft akribisch über Wochen vor, um das Vertrauen der Flusskarpfen zu gewinnen.

Leichter fangbar?

Es ist meines Erachtens hier besonders wichtig, lange und konstant eine Stelle zu befüttern, um vorbeiziehende Fische auf den Spot aufmerksam zu machen und sie an regelmäßiges Futter am ausgewählten Platz zu gewöhnen. Anders als im stark befischten Vereinssee kennen die Flusskarpfen in manchen oder gar vielen Abschnitten das regelmäßige Einbringen von Futter nicht besonders gut und verbinden es nicht mit Gefahr und werden somit deutlich leichter fangbar.
Zur Praxis, Futter bei de Fisch` – ganz frisch!

Auch in diesem Herbst fütterte ich einen gründlich ausgewählten Platz an einer Buhne über etwa zwei Wochen jeden zweiten Tag mit etwa 10 Kilogramm gekochten Mais, 3 Kilogramm Amino-Pellets und einem Mix aus etwa 1,5 Kilogramm IB Monster Liver und IB Crawfish Black and White Boilies vor.

Immer wieder

Es war schon fast zur Routine geworden, in einer Freistunde auf der Arbeit oder danach, den oft recht nassen Pfad über die Wiese zu meiner Buhne zurückzulegen und das Futter auf einige Flussmeter zu verteilen.

Los geht`s, jetzt wird gefischt! Werden Sie am Platz sein?

Am Angeltag brachte ich etwa die gleiche Menge Boilies, Mais und Pellets ein und fütterte nach jedem Weißfisch und sonst etwa alle 4-5 Stunden einige Kellen Imperial Baits Boilies nach. Meine Ruten beköderte ich jedoch mit Monster-Liver Rambo Hookbaits, welche den ständigen Weißfischattacken am Fluss besser standhalten sollten. Für die erste Session plante ich direkt ein ganzes Wochenende ein. Die Flussnomaden sollten ja Gelegenheit genug haben an meinem Futter vorbeizukommen. Dennoch verlief die erste Nacht, außer ein paar Weißfischen, entschieden zu ruhig. Ich begann zu zweifeln und grübelte bis in den Samstagnachmittag hinein, woran es denn nun liegt.

Nicht mal einer?

Die Stelle erschien mir super, aber der Bestand hier bei uns an der Weser ist definitiv sehr überschaubar. Nur, dass ich keinen einzigen Karpfen mit meiner Futterkampagne angesprochen hatte, konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen. Die Matte war noch unbenutzt an diesem WE!

Doch!

Während ich so darüber nachdachte verneigte sich meine Rute, die am weitesten stromabwärts lag und ein heftiger kurzer Drill endete mit einem etwa 14 Kilogramm schweren Schuppenkarpfen. Ich war überglücklich! Es war der Beweis! Die Karpfen hatten meinen Futterplatz angenommen. In einem wahren „Lowstockgewässer“ ein fast unbeschreiblich gutes Gefühl.

Plötzlich lief es!

Am nächsten Morgen, ich lag noch in meinem Schlafsack und schaute aus dem Zelt, meldete sich nochmals meine linke Rute. Dieser Fisch war deutlich stärker, schlitze jedoch nach kurzem Drill aus. Natürlich ein herber Schlag, da nicht mit vielen Bissen zu rechnen ist, aber ich fühlte mich absolut in meiner Futtertaktik bestätigt. 

Und es hat gekracht!

Nach diesem, für mich dennoch ausgesprochen erfolgreichen Wochenende, wollte ich den Platz natürlich weiter am Laufen halten. Zwei Wochen später führte mich mein Weg am Freitagmittag nach der Arbeit wieder direkt an den großen Fluss. Bis Sonntag wollte ich dort bleiben. An diesem Wochenende bekam ich lediglich einen Biss. Mein Freudenschrei war jedoch sicherlich einige Flusskilometer zu hören. Ich hatte ihn… Einen Karpfen mit über 20 Kilogramm aus der Weser.

Ein unbeschreibliches Gefühl!

Der Platz ist angenommen und ich bin gespannt, was er mir noch beschert…

Tight lines, Christian Clasen

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