Update Nr. 1321

IF Combi Carpo G2 – das beste Rod-Pod aller Zeiten?

Max Nollert über das neue Flaggschiff, nur bei Imperial Fishing mit gebogenen Buzzer Bars!


Die Misere

von Roland Gründler

Begonnen hatte die ganze Misere im August 2017, nach einem Wochenende mit unserem Teammitglied Dennis Pries, an einem kleinen See im Rheinland. Damals konnte ich in den letzten Sekunden der Session noch den heiß ersehnten und einzigen Fisch des Wochenendes landen.

Nun, das war schon 9 Monate her und in der Zwischenzeit hatte ich nur geblankt oder Fische im Drill verloren. Alles dabei, vom gebrochenen Wirbel, gerissene Schnur und natürlich dürfen die berühmten Aussteiger in dieser Auflistung nicht fehlen. Mich schüttelt es wenn ich daran zurück denke.

Hier fing alles an….

Die Hoffnung war natürlich sehr groß, hier hatte es begonnen, vielleicht sollte es hier auch enden!

Wir verabredeten uns wie immer bereits mitten in der Nacht „Timing“ ist keine Stadt in China und somit die Basis einer guten Planung. Zeitgleich trafen wir beide am Wasser ein und Kurz nach 4:00 Uhr hatten dann alle Ruten ihr Plätzchen für die Nacht gefunden.

Die erste Nacht verlief sehr ruhig und somit hieß es erst einmal mit einem guten Frühstück starten.

Wenn es nicht läuft kommt bekanntlich noch Pech hinzu

Meine Rute mit dem Flying Banana Hookbait signalisierte in der Mittagssonne unerwartet den ersten Kontakt. Mein anschließender Ausflug mit dem Boot, endete mit Abriss in einem versunkenen Baum und einer gebrochenen Geberstange bei Rückkehr zum Camp, da ich vor lauter Frust vergaß diese hoch zu klappen.

Es nutzte nichts. Nach neuer Montage legte ich diese wieder am gleichen Spot, auf 3,5 Meter, im Kraut ab und nutze die Gelegenheit die beiden anderen Ruten für die kommende Nacht schon abzulegen.

Meine Monster Liver Rute positionierte ich wieder auf dem Plateau und die Crawfish black&white Rute vor einer großen Schilfkante. Bei beiden Spots stellte ich dann fest, dass diese offensichtlich noch nicht von den Seebewohnern aufgesucht wurden. Aber jetzt hatte ich ja die ganze Nacht vor mir.

Dennis durfte dann in der zweiten Nacht zur ersten Fotosession antreten. Er konnte mit dem IB Carptrack BIG-Fish den ersten Schuppenträger überlisten. Der Spot, welcher als einziger auf unserer Seeseite lag. Mir blieben  nur die nassen Füße vom Keschern. Dennis, dafür noch herzlichsten Dank dafür!

Umdenken oder nicht Umdenken, das war hier die Frage?

Ansonsten passierte nichts mehr, aber daran hatte ich mich bereits gewöhnt. Am nächsten Morgen kontrollierte ich den Spot auf dem Plateau und vor Schilf sehr genau. Meine Ruten schienen im „Niemandsland“ zu liegen.Die Misere

Daraufhin suchte ich die andere Seeseite nach kleinen unscheinbaren Stellen zwischen dem Kraut und schnippte hier und da ein paar abgezählte Kugeln in die Löcher. Warum abgezählt? Ich wollte es ganz genau wissen, wo und was von den Seebewohnern angenommen wird.

Der Rest des Tages verlief, wie der Vorangegangene, sehr ruhig und wir genossen das schöne Wetter. Natürlich erlaubten wir uns das ein oder andere Späßchen.

Es ging uns gut, auch wenn es innerlich in mir brodelte!

Wir hatten tagsüber überlegt den einen oder anderen Spot aufzugeben, entschieden uns aber gemeinsam dagegen, Teamwork ist am Wasser immens wichtig und auch diese Dinge gehören einfach dazu! Also ging es in die dritte Nacht, mit der gleichen Strategie.

Durchschlafen muss nicht schön sein

Es folgte eine Nacht zum Durchschlafen. Ohne die Ruhe auf den Spots mit den scharfen Fangeisen zu stören ruderte ich am Morgen ganz leise unsere Uferseite ab und suchte die Krautlöcher mit den abgezählten Kugeln auf. Nachdem ich alle Kugeln noch zählen konnte kam ich am letzten Krautloch an. Eins, zwei, drei….drei…drei…drei, da fehlten ganze sieben Kugeln. Eines war mir jetzt klar, das wird mein Spot für die nächste Nacht! Mein Plan war gemacht und zurück am Camp wässerte ich mir einige Kugeln BIG-Fish, denn ich wollte für den Abend „richtig schön“ ausgewaschene Köder haben.

Wendepunkt?

Der Tag verlief, wie schon fast erwartet, bis auf zwei kleine Ereignisse unspektakulär. Diese, so behaupte ich, sollten allerdings der Wendepunkt für meine Misere bedeuten. Als gegen Mittag, bei völliger Windstille, auf der gegenüberliegenden Seeseite ein Baum aus dem nichts, mit riesen Getöse in sich zusammenbrach, sagte ich zu Dennis: „Das ist der Wendepunkt“! Glauben schenkt manchmal Hoffnung… einen Plan hatte ich ja bereits in der Tasche. Das Ereignis wollte ich mit einem kleinen Gebet untermauern, und dieses Ereignis bescherte mir dann sogar einen sofortigen Biss…..!

Seht selbst… (bis zum Schluss) … Zufall???….unglaublich!!!

Wie sollte es anders sein, dieser Fisch ging noch, bevor ich ihn sehen konnte, verloren. Damit auch meine gute Laune des Tages. Auch hier waren jetzt alle Zeichen auf „blank“ gestellt.

Der letzte Abend, die letzte Nacht

Die vielversprechende Rute auf dem Plateau zog ich ab und die „Banana“ landetete für die letzte Nacht wieder im Kraut, schließlich hatte ich dort davon gerade den zweiten Fisch verloren. Alle meine Hoffnungen lagen jetzt auf dem Krautloch! Die letzte meiner Ruten, mit der aufgeweichten BIG-Fish Kugel, legte ich dort ab. Meinen Köder und lediglich sieben Kugeln verteile ich an der kleinen Uferkante.

Alle Hoffnung auf dem Krautloch

23:00 Uhr – Pieeeep…..  die Krautloch-Rute!!! Sie lag noch keine 3 Stunden. Nach kurzem und heftigem Drill durch Kraut und Bäume sackte Dennis den Fisch im Drill sicher mit Kescher ein und beendete endlich meine 9 monatige Misere. Was hatte ich eine Angst dass mir auch dieser Fisch in den letzten Sekunden durch einen Ausschlitzer verloren geht.

Das Krautloch war die Hoffnung wert gewesen…. Meine nie zu Ende scheinende Durststrecke war zu Ende und das auch noch genau dort wo sie vor Monaten begonnen hatte.

Eine ausgewaschene BIG-Fish Kugel war mein Schlüssel zum Erfolg.Die Misere

Motto: Niemals aufgeben!

Tight Lines!!!

Euer Roland Gründler
Team Imperial-Fishing Germany

PS: Die komplette Geschichte zu diesem Wochenende erscheint in einer der nächsten Ausgaben der CHM!


Tipp zum Wochenende

Mit dem gewissen extra Reiz

Um die Hakenköder noch attraktiver zu machen und somit von der Masse abzuheben, eignen sich perfekt die IB Carptrack Amino Dips und Gele.
Mein Tipp, legt Eure fertig beköderten Rigs ein paar Stunden in den IB Carptrack Amino Dip Eurer Wahl ein…

…und anschließend 1 Mal kurz im Amino Gel tauchen. Dies ist ein Pulver, welches beim Kontakt mit Wasser eine Gelschicht bildet.
Dadurch werden die Fische schneller zum Hakenköder gelockt…

Die süße Versuchung

Am vergangenen Wochenende war es genau die Strategie, die mir den gewünschten Erfolg brachte. Ein 20mm Uncle Bait „The Pop Up“, den ich für ein paar Stunden in den IB Uncle Bait „The Amino Dip“ einlegte und anschließend mit dem IB Uncle Bait „The Amino Gel“ veredelte.

Für alle die, die die süße Versuchung einmal testen wollen, findet Ihr im Onlineshop das Uncle Bait – Extra Strong – Das Starterpack!

Dazu fütterte ich noch ein paar IB Uncle Bait – Extra Strong Boilies und der Fisch konnte dieser süßen Versuchung nicht widerstehen.

Liebe Grüße
Maike Prinz

Team Imperial Fishing Germany


Beauty’s auf 30mm IB Boilies

von Giovannini Giacomo
Giovannini setzte sein Glück auf ein paar selbst abgerollte 30mm IB Carptrack Big Fish und IB Carptrack Monster’s Paradise Boilies.

Ein schöner Fisch nach dem anderen glitt in seinen Kescher.

YES!!!!!

Und was für Schönheiten dabei waren….

Fazit

Einige unter Euch scheuen vielleicht den Einsatz von großen Ködern, aber probiert es einfach mal aus. In unserem Online-Shop findet Ihr bei fast jeder Sorte die 30mm Murmeln.
Und wer weiß, was sie Euch an Euren Gewässern auf die Matte bringen.

Giovannini Giacomo


Und ab geht’s ins Wochenende…

Wir wünschen Euch allen ein schönes und erfolgreiches Wochenende.

Good carping
max nollert & Team

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