Die Laichzeit hat begonnen!

Der Luftdruck war die ganze Woche konstant und das Wetter passte auch. Somit entschloss ich mich erneut ans Wasser zu fahren und unseren schuppigen Freunden nachzustellen. Der Bus war wie immer voll beladen und das Ende der Woche war zum greifen nahe. Freitags um 13:00 Uhr startete mein Trip und nach etwas über einer Stunde Fahrt war ich am Gewässer angekommen. Ich entschied mich für die flachere Spots, da ich vermutete, dass ich die meisten Fische dort anzutreffen sind bezüglich der Laichzeit. Am Platz angekommen, starrte ich zuerst eine Stunde auf das Wasser um nach eventuellen Aktivitäten der Fische Ausschau zu halten. Schon sehr schnell bemerkte ich, dass es an den Ufern und im Schilf schon richtig zur Sache ging. Es klatschte und platschte in den flachen Regionen. Doch im ersten Moment war ich nicht so erfreut darüber, da die Fische jetzt alles andere im Kopf haben als zu fressen. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ich baute mein Camp auf und mir war die ganze Woche schon klar, unser neuer IB Carptrack Mega.Krill sollte es einmal mehr richten!

Der Mega.Krill ist noch nicht lange auf dem Markt, doch er gehört schon jetzt zu meinen Favoriten!

Schnell ein paar Hände in den Falteimer, eine Dose Mais dazu und das ganze noch zusätzlich mit dem passenden IB Carptrack Mega.Krill Amino-Dip verfeinern…LECKER!!!

Max Nollert Temptation TEN – Meine erste Wahl

Ich ließ das Futter ein wenig einziehen und brachte dann die Ruten in Position. Egal ob ich die Ruten werfe oder mit dem Boot ablege, die Max Nollert Temptation TEN begleitet mich seit diesem Jahr fast jedes Wochenende mit ans Wasser und ich bin von dieser Rute sehr begeistert. Die Aktion macht beim Drill höllischen Spaß und trotz der kurzen 10 Fuß ist die Rute eine ordentliche Wurfmaschine.

Ein Traum!

Die Ruten waren also bereit und ich genoss die letzten Abendstunden. Doch schon nach einer Stunde pfiff die erste Rute ab und nach einem kampfstarken Drill durch etliche Hindernisse im Wasser kam er das erste Mal zum Vorschein. Ich sah die seitlichen Schuppen und mein Herz schlug immer schneller. Recht schnell hatte ich den Fisch in den Maschen. Nach kurzem Blick in den Kescher war mir klar: „Das da ist ein Bildhübscher Traumfisch!“ Immer noch sprachlos setzte ich den Fisch kurze Zeit in die Sling um meine Kamera und das Stativ aufzubauen und anschließend ein paar Fotos zu schießen. Alleine ist das Fotografieren alles andere als einfach doch nach nur wenigen Auslösungen durfte der gute wieder in sein Element und ich war überglücklich! So kann ein Wochenende beginnen. Ob es die Nacht wohl noch so weiter ginge? Diese Frage stellte ich mir. Kurz danach schaute ich mir erneut die Fotos des Fisches an, welch eine Schönheit der Natur. Aber genug geredet, seht selbst!

Nach einem kurzen Abendessen…

…genoss ich die Ruhe am Wasser und schaute den laichenden Fischen bei ihrem Spektakel zu. Das Schauspiel war die ganze Nacht zu hören und dies sollte aber auch leider das einzige sein was mich wach hielt. Die Bissanzeiger blieben stumm. Über den Tag machte ich mir viele Gedanken wie ich für die letzte Nacht vorgehen könne. Kurzerhand legte ich 2 Ruten komplett um und ließ nur die Rute die den Fisch brachte liegen. Dort hatte ich nämlich das beste Gefühl.

Filmpause

Kurz vor Sonnenuntergang unterbrach die Funke meinen Film und ich rannte los. Nach kurzem Drill war der Fisch im Hinderniss fest, ich sprang aufs Boot und konnte den Fisch recht schnell Keschern. Ein kleiner Kampfstarker Spiegler mit kugelrundem Bauch.

Verlieren gehört leider dazu

Der Fisch wurde versorgt und durfte direkt wieder schwimmen. Gegen 12 Uhr legte ich mich schlafen, doch der schlaf war nicht von Dauer. Um viertel nach 2 riss mich die Funke aus dem Schlaf. Es war erneut die Rute, welche mir schon die anderen beiden Fische bescherte. Doch dieses mal war das Glück nicht auf meiner Seite, der Fisch schwamm direkt in ein Hindernis und die Schnur wurde durchtrennt. Die Enttäuschung war groß, denn wer kennt es nicht? Einen Fisch zu verlieren ist nie schön, aber es gehört auch dazu.

Die restliche Nacht verblieb ruhig und ich konnte mich am Sonntag trotz allem zufrieden auf den Heimweg machen.

Euer Steven Kuznia
Team Imperial-Fishing Germany


Fangmeldung von Brad Smudzinski und Philipp Ollmann

Brad mit seinem ersten 2019er Schuppmann! Gefangen mit einem Schneemann aus einem 20mm IB Carptrack Mega.Krill und einem 16mm IB Uncle Bait – Extra Strong.

Philipp war mit dem IB Uncle Bait – Extra Strong an der französischen Mosel unterwegs. Das Ergebnis waren diese beiden Kämpfer.

Herzlichen Glückwunsch!

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