iBoat 160 im Dauertest & Kundenfänge

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Rute&Rolle-Redakteur Christopher Paschmanns ist seit Jahren zufriedener iBoat 160-Fahrer:

„Die Saison 2012 war meine bisher beste überhaupt. In keinem Jahr zuvor fing ich so viele Karpfen jenseits der 15- und 20-Kilo-Marke. Neben Sessions von drei bis vier Nächten zum Beispiel in Frankreich habe ich viele einzelne Nächte unter der Woche gefischt. Da zählt jede Sekunde, ein großes Boot spare ich mir dann gerne. Stattdessen wartet mein iBoat 160 geduldig im Kofferraum meines Kombis, bereits aufgeblasen und fertig für den Einsatz… weiter lesen!

„Den hier abgebildeten September-Spiegler von 39 Pfund drillte ich vom iBoat 160!“

Einsatzmöglichkeiten
Damals stellte Max der Redaktion ein iBoat zu Testzwecken zur Verfügung und wer hat es sich wohl unter den Nagel gerissen 😉 Natürlich ist das Kleine im bzw. auf dem Wasser nicht so stabil wie ein größeres Boot, doch es dient auch nicht demselben Zweck. Mein iBoat 160 nutze ich, um zu füttern, meine Montagen rauszubringen, auf die Schnelle ein Gewässer zu erkunden, notfalls auch zum Drillen und natürlich für die schnelle Angelnacht nach der Arbeit. Der größte Vorteil des Mini-Bootes ist ganz einfach, dass es aufgeblasen und voll montiert in den Kofferraum passt! Das klappt mit vielen anderen 160-180er kleinen Schlauchbooten noch lange nicht.

Christophers Tips & Tricks für die iBoat 160 Angelei
Meine Angelei passe ich dann auch an den Kleinboot-Einsatz an: Empfehlen kann ich einen zerlegbaren Kescher, bestenfalls einen Tele-Stab. Obwohl es in dem iBoat 160 Platz hat und das Boot eigens über eine Echolotgeberbefestigung verfügt, verzichte ich dennoch auf ein Echolot. Meine Plätze suche ich vor der Session, speichere sie im Hand-GPS ab und verwende beim Angeln nur das GPS. Köder, GPS, Ersatz-Vorfächer, Pop Ups & Co bewahre ich in einem Eimer auf. Der ersetzt übrigens auch die Sitzbank im Boot – Platz ist eben rar im 160er auch wenn die frei positionierbare Sitzbank sehr gelungen ist. Für seine Größe ist das iBoat dank des Kiels recht stabil auf dem Wasser. Beim Ablegen der Ruten – gerade in Tiefen über 5 Meter – dreht es sich aber ganz gerne mal. Meine Montagen lasse ich runter, indem ich die Rücklaufsperre der Rolle entsperre und rückwärts kurbele. Um das Drehen zu verhindern, paddle ich über den GPS-Punkt hinweg. Dann rudere ich ein, zweimal kräftig zurück und lasse dabei die Montage runter – so kommt alles sicher unten an.

Schlusswort
Den hier abgebildeten September-Spiegler von 39 Pfund drillte ich übrigens vom iBoat 160. In der kleinen „Schüssel“ zu knien, einen guten Fisch im Drill, erleuchtet vom Mondschein der Nacht – das war ein besonders intensives Erlebnis. Eines von vielen dieser Art in diesem Jahr, an die ich mich noch gut erinnern kann.

Lieben Gruß, Christopher Paschmanns – www.karpfenzeit.com


Christopher Paschmanns

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Kundenfänge

Marko Hirschböck
Hallo, Herbstkarpfen!?

Schön das in den letzten Update’ s 2012 viele dicke Herbstkarpfen zu sehen waren, denn wenn ich meine so anschaue, naja Big Ones sehen anders aus! Und das obwohl ich doch sehr viel versuchte und genügend Zeit investierte, blieb das höchst Gewicht bei 14,2kg.
Wie es dazu kam möchte ich nun in ein paar Zeilen samt dazu gehörigen Fotos darstellen.

Und los geht’ s …
Zwei Kollegen und ich machten uns also auf den Weg zur großen Herbstjagd. Am Wasser angekommen, blieb uns erst mal die Spucke im Hals hängen, denn aufgrund von extrem strarken Regenfällen, befand sich vor uns ein Teppich voll von Treibgut im Wasser. Ganze Bäume würden hier unsere Schnüre kreuzen. Doch wir versuchten unser Glück und fanden es NICHT! Trotz Wetterbesserung und TOP Futter – null Aktion!

Wir entschieden uns abzubrechen. Ich fuhr nach Hause um noch mal Nachschub zu holen und gleich am nächsten Tag ging es wieder los.
Auf geht’s mit einem Restbestand von meinen Selbstgerollten und Carptrack Worm Up Boilies! Da ich dieses Gewässer gut kenne, waren die Ruten schnell am Platz und das Hoffen auf den ersehnten Run begann. Wird es diesmal klappen oder nicht, hm!?
Auf meinem Sessel neben dem Rod Pod blicke ich der Sonne entgegen, wie sie ihre letzten Strahlen auf die Seerosen wirft, neben ihnen liegt mein Hakenköder Worm Up!
Am zweiten Platz lag mein selbstgerollter Boilie, dazu gab`s noch Mais behandelt mit der Give Me 4 Box, Intense Fish Oil und Monster Amino Gel.

Tja und genau dieser Worm Up! brachte mir dann in der Nacht einen Waller und zwei Karpfen, die knapp an der 10kg Marke kratzten. Beide auf meine Selbstgerollten Wurmies 🙂

Der Waller war dann auch schon das Highlight. „Ich komme wieder und zwar nächste Woche“, dachte ich mir beim einpacken des Tackles.
So war es dann auch. Mein Kollege und ich machten uns erneut auf den Weg. Freitag bis Sonntag, wir fischten mit Carptrack Monster’s Paradies, Elite und Fish Boilies und der erste Fisch lies nicht lange auf sich warten…

HA! Und dann?
Ja dann schlug das Wetter um und die Fische waren wie verschwunden! Bis Sonntag hatten wir keinen Fischkontakt mehr, dafür aber starken Regen und in der Nacht von Samstag auf Sonntag plötzlich auch Schneefall.

Durchnässt und ohne wirklichen Erfolg ging es ab nach Hause, im Hinterkopf schon den Gedanken ans nächste Wochenende.

Ich brauch einen Fisch!
Gesagt getan. Freitag nach der Arbeit geht’s los, wieder bis Sonntag. Das gleiche Gewässer nur ein anderer Platz.
Diesmal mit Liver Cold Water Boilies und für die andere Rute Fish Boilie mit einem Banana Pop Up drauf und noch etwas Mais mit Intense Fish Oil als Beifutter.
Der Snowman mit der Banana-Fish Kombination gepimt mit Carptrack Powder, inP und Monster Gel (alles in einer Dose) war der Renner an diesem Wochenende.

7 Fische konnte ich fangen und endlich zwei Stück über 10kg!!!
Ein Schuppi mit 11kg und einen Spiegler mit 14,2kg, na wenigstens etwas 🙂

Der erhoffte Big One war zwar nicht dabei, aber nach den vorrigen Wochenenden war es doch eine Erleichterung noch ein paar Fische zu landen.
So das war`s von mir, bis zum nächsten Mal und wir sehn uns in Graz kommendes Wochenende!


Marko Hirschböck

Christian Neumann
Hallo Ihr Angler,

Sommer 2012 war mein Jahr, ich konnte meinen Personal Best von 48 Pfund mit diesem geilen 50 Pfünder knacken und auf die Bretter legen!
Der Köder war ein Carptrack Monster-Liver Boilie von Imperial Baits


Christian Neumann

Paolo Aldini
Paolo senden ein großes Dankeschön an Imperial Baits, denn mit Hilfe der Carptrack Boilies konnte er einige gute Fische fangen!


Paolo Aldini

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