Update 01. Juni 2006 – Teil 3

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Ein kräftiges Petri Heil in Eure Wohnzimmer, Burös und eventuell auch Laptops mit Internet Zugang am Wasser! Es ist mittlerweile der 01. Juni 2006 und irgend wie kommt es mir und Ihnen höchst wahrscheinlich ebenso wenig vor, als ob wir in bereits 2 Wochen Sommeranfang haben könnten!? Dieses Bild habe ich heute mittag von meiner Wohnung aus geschossen – ist es nicht trüb?

Von den Temperaturen möchte ich gar nicht erst reden. Dennoch – Trübsal blasen ist als Angler in diesen Tagen nicht angesagt. Viele Teammitgleider und Kunden haben mir in den vergangenen Tagen kräftige Fische und tolle Bilder geschickt. Sicherlich werden Sie in die Teile 1 und 2 dieses Updates schon reingesehen haben und von dem ein oder anderen Fisch geschwärmt haben! Vielleicht hatten Sie ja selber einige Erfolge zu verzeichnen! Hinzu kommt nun auch ein Beitrag von Daniel Esche und mir.

Lassen wir zum Auftakt zunächst Daniel Berichten:

„Vergangene Woche machte ich mich auf den Weg nach Frankreich um dort für fünf Nächte an einem Fluss zu fischen. Bevor ich starten konnte,
mussten erst noch Boilies gedreht werden. Ich entschied mich diesmal
nur mit 30mm Boilies zufüttern und auch zu angeln. Aufgrund der Größe
der Boilies waren die 10 kg Monster-Livermix schnell abgedreht. In
Frankreich angekommen, kaufte ich mir zunächst die entsprechende Angelkarte für den Flussabschnitt den ich befischen wollte. Von dort aus war es dann auch nicht mehr weit bis zu der Stelle wo man mit dem Boot ins Wasser konnte. Die ersten zwei Nächte saß ich am Mündungsbereich von einem Altarm. Dort konnte ich auf Anhieb zwei Karpfen von 11 und 14kg auf meine 30mm Knödel fangen. Zum
füttern schneide ich die Boilies in der Mitte durch, dadurch können sich die natürlichen Attraktoren noch schneller im Wasser ausbreiten und die Boilies rollen am Hang nicht weg. Die nächsten Nächte fischte ich ca. 4km Flussaufwärts. Der neue Patz schien mir sehr interessant, da ich auf dem Echolot viele markante Stellen finden konnte. Doch nach zwei Nächten hatte ich immer noch keine Aktion. Am nächsten Morgen haben Max und ich uns um 7 Uhr getroffen. Wir wollten gemeinsam eine bestimmte Stelle vom Boot aus befischen. Als wir dann die Schleuse passiert haben machte Max an einer Stelle mit einer ihm bekannten Bodenvertiefung halt. Ein Echolot war deibei nicht aktiviert. Er fing an mit dem Wallerholz zu klopfen und konnte nach nicht einmal 10min einen schönen waller von ca. 30 kg fangen. Danach habe ich die Rute genommen und konnte nach 10min den nächsten Waller auf diesen besonderen Köder fangen. Es handelt sich hierbei um die sogenannten Plomb Teaser die es bei max bald zu kaufen gibt.
Jetzt konzentrierten wir uns wieder auf die Karpfen. Wir machten das Boot auf einer im GPS gespeicherten Stelle fest und legten mit Hilfe unserer Beiboote die Ruten aus.
Nach bereits zwei Stunden habe ich den ersten 19kg Fisch gefangen.
Wir haben im Wechsel gefischt frei nach dem Motto „mit gehangen mit gefangen“ – bei Gleichstand zählt jedoch die eigene Rute, das macht es spannender und bringt letztendlich doch die meisten Fische auf die eigenen Ruten!
Nach weiteren zwei Stunden selbe Rute selber Platz, 19kg diesmal für Max. Bevor wir den Fisch fotografieren konnten bissen 2 weitere karpfen fast gelchzeitig mit ca. 11 und 12 kg!
An diesem Tag haben wir zusammen fast 100kg Fisch gefangen. Als es
dann dunkel wurde, musste leider eingepackt werden, da das Nachtfischen an diesem Teil des Flusses verboten ist. Den Abend haben wir in einer Bar bei einem Glas Bier ausklingen lassen.
Das ist es „Erlebnisangeln Fluss“
Grüsse,
Daniel

Dem ist eigentlich nicht viel hinzu zu fügen! Als Daniel bereits am Samstag abreisen mußte, kam Bernard Hesse dazu und wir fischten noch diesen Tag an dieser Stelle. Dabei konntne wir noch 4 karpfen bis 15 kg überlisten.
Dazu gesellte sich ein weitere halbstarker Waller.
Der Vollständigkeit halber erwähne ich, dass wir bei diesem Trip den Carptrack Monster / Liver gegen einen neuen Carptrack Boilie testeten den wir ca. im Oktober 2006 nach einer 7 montatigen, intensiven Testphase „frei geben“ wollen. Es handelt sich hierbei um einen sehr besonderen Spice Boilie.
Mehr dazu in den kommenden Updates.
Wer diese NEWS häufiger verfolgt hat wird sich an den 19,8kg Schuppenkarpfen erinnern, dessen fang mir in der heimischen Mosel im April gelungen war. Das war die erste Nacht in dr ich den Spice Mix testete – kein schlechter Start.
Das Ergebnis bei diesem vergangenen Wochenende war eindeutig zweideutig: wir fingen auf beide Köder etwa gleich viele Fische. Für mich ein sehr gutes Zeichen, gibt es doch nicht wirklich viele Alternativen zu der höchst erfolgreichen Monster 7 Liver Kombination!
Für die Nacht verließen wir diesen Platz um uns an einer neuen Stelle zu platzieren. Eine vollig neue Kullise bot uns dadurch die man nicht all zu häufig beim Karpfenangeln vorfindet – Venedig live! Ich legte die vermeindliche Hot Spot Rute direkt am Restaurant ab, in der Hoffnung dass sich an diesem Platz natürlicher Weise des öfteren Karpfen begeben um die Essensreste, die doch da mit Sicherheit entsorgt werden, zu vertilgen. Bernard konzentrierte sich auf den mittleren Bereich in dem es von 2,70M auf 3,8M in ein regelrechtes Loch abfiel. Da sich immer wieder kleine Waller unter dem Schlauchboot, das buglinks fest lag gesellten (sah man deutlich durch das aktivierte Echolot), machte ich mir den Spaß, den Plomb Teaser an kurzer Leine etwas spielen zu lassen. Gerade wollte ich die Rute hängen lassen da schnappter er schon zu – blieb aber leider nicht hängen . Ich ließ ihn dann in Ruhe und schon kurze zeit später stand er wieder unter dem Schlauchboot. Wahrscheinlich lagen auch einige Waller direkt unter dem GFK Boot….
Ich sollte mit dem vermeindlichen Hot Spot recht behalten. Um 7:00 Ugh am morgen wollte dort ein 14 kg Schuppenkarpfen einkehren.

So was jetzt noch fehlen dürfte sind die Bilder – erzählen kann man ja viel, nicht wahr?

Daniels Start

Nach 10 Minuten klopfen mit Plomb Teaser ohne Echolot

Auf nächtlichen Abwegen

Platzwechsel – Venedig!

Der „Restaurant Platz“

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