Wir begrüßen Euch ganz herzlich zu unserem zweiten Oktober Update,

wie bereits angekündigt, haben wir noch einige tolle Berichte im Petto und diese erwaten Euch in unserem heutigen iBlog Update. Der Herbst ist da und natürlich bleiben die Fangmeldungen erstmal nicht aus! Nutzt die Zeit jetzt, denn die Temperaturen gehen rasant hinunter und schon bald nähert sich die Saison dem Ende.

Es kommt die Zeit der Karpfenmessen
Wir werden dieses Jahr auf folgenden 5 großen Messen für Euch da sein:
01.-02. Dezember 2012 Carp Austria (Wien/Vösendorf – Österreich)
08.-09. Dezember 2012 Carp Germany (Wallau/Frankfurt – Deutschland)
26. Januar 2013 Carp meeting (Hannover – Deutschland)
23. Februar 2013 Carp meeting (Berlin/Brandenburg – Deutschland)
23.-24. März 2013 Austrian Fishing Show (Schwarzl See bei Graz – Österreich)

Neben dem gesamten Imperial Baits (Köder) & Imperial Fishing (Tackle) Programm, wollen wir für Euch erstmalig die Endtackle Range der englischen Nobelmarke Carp’R’Us vorführen.

Update Inhalt
1. Carp’R’Us Katalog 2012 & 2013 English (PDF)
2. Julian Jurkewitz präsentiert sein 2 wöchiges Sommermärchen im Süden
3. Fabrice Bapst lässt seine Höhen und Tiefen revue passieren
4. „Worm Up Boilies sind meine neuen Lieblinge“ – Ernst Helmhart mit reichlich 20kg+ und mehr
5. Die polnische Imperial Baits Carp School mit Paweł Zajączkowski
6. Der Ungar Zsolt Bundik berichtet erneut von einem Trip am Ossiacher See in Österreich
7. Francesco Cammisa aus Italien zeigt uns ein paar seiner Schönheiten
8. Den tollsten Fisch einer klasse Fangserie sendete uns Hans-Peter zu
9. Gabor Szili mit dem Bericht – „An fremden Gewässer schmeckt Erfolg noch süßer!“
10. Einen 30,8 kg Karpfen fängt Bonnie Serge auf Imperial Baits
11. Sven Ohle zeigt uns seinen neuen XXL Aufkleber

Carp’R’Us Katalog 2012 & 2013
Der neue Carp’R’Us Katalog – vorerst als englische Version zum Download erhältlich.
Eine deutsche Version folgt in Kürze…

PDF Datei öffnen oder mit Rechtsklick herunterladen

Julian Jurkewitz
Summertime in France

Bonjour Karpfenjäger!
Heute möchte ich euch das Update meines letzten Sommertrips im Süden Frankreichs präsentieren. Meine Freundin und mich zog es für 2 Wochen in die Pyrenäen, denn dort gibt’s es reichlich unbekanntes Wasser und genau ein solches unentdecktes Paradies war unser Reiseziel!
Wir kamen an einem späten Abend an und konnten uns in der Dunkelheit natürlich wenig orientieren, also schlugen wir die Liegen neben dem Auto auf und warteten den nächsten Tag ab. Wie immer begrüßt uns Südfrankreich mit Regen und so sollte es auch dieses Mal sein. Mitten in der Nacht brach er wie aus Kübeln über uns herab! Naja da kenn ich nix – Schlafsack über den Kopf und weiter pennen. Das ging etwa 1 Stunde gut, danach stand das Wasser auf der Liege und im Schlafsack, Kälte machte sich breit und wir verzogen uns ins Auto. Wir konnten den anbrechenden Tag kaum erwarten…

Endlich! Wir sind im Paradies und erobern einen Platz auf einer Insel. Der 700 Hektar große Stausee ist Rand voll mit Wasser und nur wenige Plätze sind zu befischen. Ein Glück das wir tatsächlich die Einzigen Karpfenangler sind! So etwas kenne ich von meinen vorigen Touren an bekannte franz. Gewässer leider nicht.

Die Firma Carp’R’Us sendete mir für diesen Trip ein Packet mit den neuen ATS Hakenmodellen. Diese Muster sollte ich ausgiebig testen – und das tat ich auch! Meine Tackleboxen geben allerhand an versch. Modellen unterschiedlicher Herstellern her, so konnte ich relativ gut Stärke, Schärfe und Langlebigkeit testen. Die ATS sind mit Abstand meine neuen Favoriten! Hakenschärfe und Stabilität sind unübertroffen, wir drillten Waller bis 1,60m mit geschlossener Bremse, die Haken hielten was sie versprachen!

Die erste Nacht an einem neuen Gewässer ist IMMER etwas ganz Besonderes!
Die Erwartungen sind hoch, die Umstände hart – was wird passieren?

Wir fingen „Die Schatzkarte“ mit 14 kg an einer steil abfallenden Kante in 5m Tiefe. Die Zeichnungen gehen auf der anderen Seite weiter, ein unglaublicher Fisch – was hat er durchgemacht?

Unser erstes Ziel, eine ruhig gelegene Bucht dessen Ein- bzw. Ausgang wir befischten.

Ein gemütliches Plätzchen, auf der einsamen Insel konnten wir uns voll austoben!

Der See hat Vollstau und alles steht unter Wasser! Genau dort, auf den überschwemmten Wiesen, zwischen den Bäumen und Sträuchern, fressen die Karpfen!

Ein Bilderbuch Sonnenuntergang kündigte die nächste Nacht an.

Wie gemalt stehen die Wolken am farbenprächtigen Himmel.

Auf unserer Insel ist zu wenig Aktion, 1 Fisch pro Nacht – wir ziehen lieber weiter und bei einer ausgiebigen Erkundungstour entdecke ich eine riesige Landzunge die über 100m in den See hinein ragt. Ein idealer Platz für eine große Futteraktion, denn wir haben zirka 150kg Boilies dabei und sind auf alles vorbereitet!

Die Sonne verschwindet, die Fallen liegen zwischen 3,5 und 7m Tiefe auf reichlich Futter und der heftige Wind kündigt eine ungemütliche Nacht an…

…Es ist stock dunkel, die finstere Nacht umhüllt uns inmitten eines gewaltigen Unwetters. Mein Schatz und ich sitzen im Schlauchboot und wir befinden uns mitten auf diesem irren Stausee im Süden Frankreichs. Ein heftiger Mistralwind peitscht über den See und türmt riesige Wellen auf, die mit starken Schlägen an unserem Bootsrumpf zerschellen. Die Gischt spritzt auf meinen nackten Rücken und schwere Regentropfen vom Wind getrieben tun es ihr gleich! Ich lege mich voll ins Zeug und rudere mit aller Kraft, wie ein gefolterter Galeerensklave gegen die Naturgewalten an. Unerwartet erhellt ein Blitz die Finsternis und kurz darauf folgt ein ohrenbetäubender Donnerschlag! Wir zucken beide zusammen doch die Rute ist bis ins Handteil gebogen, ein Zurück gibt es nicht mehr, entweder wir – der Fisch – oder das Unwetter! Isabell kurbelt die gewonnenen Meter ein bis wir über unserem Gegner sind und drückt mir dann die Rute unter Spannung in die feuchten Hände. Der Fisch gibt im selben Moment gas und entreißt mir fast den Blank! Schnell lockere ich die feste Bremse und der Kampf kann beginnen. Immer und immer wieder zerrt mir mein Gegenüber brutal die Schnur von der Rolle und rammt in Richtung Tiefe. Isabell ist bis auf die Haut nass und die starken Winde lassen ihren Körper vor Kälte erzittern, sie kann das Drillende kaum erwarten. Doch davon merke ich wenig. Nur in einer durchnässten Boxershorts sitze ich im Boot und bin durch und durch mit Adrenalin vollgepumpt. In diesem Moment lebe ich und fühle mich verdammt wohl – Abenteuer – Action – Spannung – der Kampf gegen eine Bestie im Sturm – genau mein DING! Mit der fast völlig leeren Kopflampe suchen wir in den Wellen nach unserer Beute – wir sind Karpfenjäger!
Mit der nächsten Welle durchbricht der Gigant die raue See. Fast wie im berühmt berüchtigten Killerfilm „Der weiße Hai“ kommt ein riesiges geöffnetes Karpfenmaul auf uns zu und ich strecke ihm den Kescher entgegen! Geschlagen und voller Zorn gleitet der dicke Fisch mit einem gewaltigen Flossenschlag in unser Netz! Den Jubel Schrei kann ich mir nicht verkneifen, wir haben einen BIG FISH mit satten 24 kg im Sack!

WICHTIG: Was scheiden die Biester aus? Denn das sagt Euch wo die bevorzugten Fressplätze zu dieser Zeit sind! Pflanzentriebe, Sämereien und anderes Grünzeugs finden die Fische auf den Überschwemmungsgebieten.

Der erste BIG FISH des Urlaubs! 24 Kilo und eine riesen Schuppe auf der Seite.

Fast alle meine großen Fische fange ich auf Carptrack Fish Boilies! Mein Favorit!

Nie hätte ich daran gedacht mal eine „moderne“ Montage auszutesten. Doch wofür hatte ich den ganzen englischen Carp’R’Us Stuff eigentlich dabei? Der 24kg Fisch hing sich an genau diesem Rig auf!

Viel Sonne bot uns dieser Urlaub nicht, doch dafür Mistralwinde feinster Sorte!

Die Sonne geht auf…

…und wieder läuft einer der zahlreichen kleinen Schuppis ab!
Das Lächeln fällt noch etwas schwer so früh am Morgen

In der ersten Urlaubswoche fingen wir viele kleine Fische und dicke Welse. Diese standen wohl auf meinem Fish Bait Futterteppich! Boilienachschub musste schleunigst her um die Plätze weiterhin so intensiv zu befüttern. Schafft man dauerhaft eine solide Futterquelle ist es nur eine Frage der Zeit bis die großen Leittiere eintreffen!

Nach einer weiteren Fütterung von 10 kg Boilies auf einer Fläche von etwa 100m, ging schon kurze Zeit später dieser 24 kg Bulle ab! Endlich die DICKEN sind wieder da!

Ein wahres Boiliemonster!

Auch hier wieder der gute alte Carptrack Fish Boilie, wie immer!

Kurz darauf die nächste Rute, wieder einer der kleineren Schuppies um die 10 oder 12 kg.

Ich legte gerade eine Rute neu als Isabell wild gestikulierend am Ufer stand. Ich schaute mich nur kurz um und legte seelenruhig mein Rig zwischen eine Wurzelformation. Als ich mit dem Boot näher kam erkannte ich, wie Isabell mit einer stark gekrümmten Rute im Wasser stand! Mein anfänglich entspannter Ruderrythmus wandelte sich schleunigst in ein Rennen auf Zeit, voller Adrenalin – ich verlor den Kopf!
Ich zog Isabell ins Boot, warf die abgelegte Rute Richtung Rod Pod und gemeinsam fuhren wir dem Fisch hinterher. Was dann geschah konnte ich kaum glauben! Der Fisch riss immer wieder brutal Schnur von der Rolle und zog Isabell fast aus dem Boot! Wir angeln mit sehr fester Bremse um die Fische nicht in Bodennähe kommen zu lassen, denn dort warten zahlreiche Hindernisse. Doch irgendwann kam ein massiger Körper an die Oberfläche und ich schob schnell den Kescher unter diesen Süßwasserbullen! Beim anheben des Netzes wahr mir sofort klar, dass wir es hier mit einem FUFFI zu tun hatten!

Wie sich erst später herausstellte hatte ich den größten Fisch des Sees im Sack! Im Herbst bringt es dieser Karpfen auf satte 29 Kilo, bei uns blieb der Zeiger nach der Laichzeit bei 26 Kilo stehen. MEGA!

Das CHM (www.carphuntersmagazine.de) Cover Bild der Ausgabe 48 im September 2012! Hier schrieb ich einen umfangreichen Bericht zu dieser Session.

Ein letzter Schuss und ich entlasse die Seekönigin zurück in ihr Element.

Professionelles Black Bass Angeln wird hier in großem Stil praktiziert.
Meine beiden Tigernussruten – Multirange und Legend Carp!

4 weitere Ruten – „max nollert Temptation MkIII“ (meine Babys) liegen auf der stark gefütterten Landzunge!

Ein paar Sonnentage hatten wir dann doch noch und so kam auch mein Schatz auf ihre Kosten!

Mitten am Tag geht es weiter, denn die Viecher sind voll drauf!

Ein geiles Kombirig mit Tigernuss und 10mm V-Pop pink bestückt. So sahen meine Tigernussfallen aus, die ich in einer Bucht zwischen Krautlücken platzierte. Die Fallen lagen teilweise 3 Tage und brachten dennoch FISCH! Ein 6er ATS Continental Snag Hook mit schwarzem Mouthsnagger SHORTY, am weichen Smooth Braid, welches wiederum an einem Super Stiff Link befestigt wurde, sorgte für einen bomben festen Hakensitz, der es mir ermöglichte die Fische aus dem Kraut zu zerren!

Unsere kleine französische Prinzessin lässt sich ungern lumpen und legt sich liebend gerne auf ein schönes Badehandtuch anstatt ins borstige Gras!

An jedem späten Nachmittag hieß es Futter marsch! 10 kg Boilies und 20 kg Partikel flogen auf meinen Hauptspot, die riesige Landzunge.

Wichtig ist mir, das Futter auf eine weite Fläche zu verteilen. Dies spricht wesentlich mehr Karpfen an. Eine 2 tägige Angelpause sollte neues Vertrauen schaffen, so blieben die Köder an Land.

Hier noch mal eine Montage im Detail: ATS Continental Snag Hook, Mouthsnagger und Korda N-Trap Vorfachmaterial!

Das Ganze als Trockenübung auf einer überschwemmten Wiese. So sollte es auch unter Wasser aussehen! Übrigens gibt es bei www.carpleads.de bemerkenswert tolle Tarnbleie!

Wie jeden Abend essen wir immer sehr gut und vor allem frisch!

Die ersten Urlaubstage hatte ich ziemlich viel mit Weißfischen und Krebsen zu kämpfen, die mir meine Boilies ablutschten oder zerschnitten. Aber da war doch noch etwas??? Genau! In meinem Carp’R’Us Packet befand sich das sogenannte RAP IT. Meine Urlaubsrettung, denn die Köder hielten teilweise nur wenige Stunden! Mit RAP IT konnte ich die eingeschrumpften Boilies am Haar tagelang ohne Kontrolle liegen lassen.

Das Verfahren ist klar, ein Stück RAP IT abschneiden, Boilie rein, mit der Zange oder Ködernadel über Wasserdampf halten und schon zieht sich das RAP IT Material so stark zusammen, dass es den Köder fest umschließt. So kann er im Wasser schön arbeiten und ist trotzdem vor dem Zerfall und Angriffen geschützt!

Zusätzlich dippe ich alle meine Hakenköder in meinem Favorit – Carptrack Amino Dip Fish! Dort dippe ich die Baits tagelang, ja sogar wochen- oder monatelang. Sie saugen sich richtig gut voll ohne dabei weich zu werden. Im Gegenteil, Pop Ups härten sogar weiter aus. Auf diese Köder fing ich die meisten Fische und vor allem die Größten!

Ein gutes Boot ist bei solchen extrem Touren Pflicht! Ich verlasse mich auf das iBoat 320!

Auf allen Rollen befindet sich etwa 30m SHOCK IT Schlagschnur in 0,50mm Stärke. Diese liefert mir ausreichend Dehnung für den Enddrill und schneidet sich nicht in Holz!

Am Ende einer jeden Schlagschnur sitzt ein 1m langer Korda Safe Zone Leader den ich in passender Farbe zum Gewässergrund wähle. Dieser hat zusätzlich eine enorm gute Dehnung und sinkt Richtung Boden.

www.carpleads.de produziert nicht nur gut getarnte Bleie in verschiedenen Farben und Formen, sondern auch Kleinteile, die mir viele Möglichkeiten bieten, meine Montagen bestmöglich zu tarnen.

Für einen 2 Wochen Trip habe ich allerhand Endtackle dabei. Hier darf wirklich garnichts fehlen!

Einer der vielen Fische um die 10kg – im Morgenlicht auf jeden fall ein Foto wert!

Und dann ein echter Juwel! Ich hatte von solchen Fischen gehört und tatsächlich ging mein Traum zum Ende des Urlaubs in Erfüllung. Einer meiner schönsten Karpfen!

Eine große Maulwurfsgrille

Plötzlich stand ein Drescher direkt hinter unserem Zelt

Kommen wir nun wieder zu den Fischen:
Am heiligten Tag stürmte wieder einer los! Ich überließ den Blank meinem Baby. Isabell hatte bereits bewiesen, dass 26kg Kampfkraft kein Problem darstellten. Also was sollte noch kommen?

Den Kampf hielten wir auf Video fest, das ich Euch zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren werde.
Der Fisch landete sicher im Kescher und wir freuten uns auf ein weiteres Shooting mit diesem 19 Kilo Cracker!

Wenn’s läuft, dann läuft’s!

So sehen Siegerinnen aus 😉

Wir hatten die DICKEN drauf!

Erwähnte ich schon meinen Lieblings Bait Pimp? Ein MUSS auf jedem Köder!
Von links nach rechts: inP, inL, Liquid Amino, GLM fullfat

18,5 kg! Der Fisch lief auf einer Tigernussrute in Verbindung mit einem 10mm V-Pop! Die kleinen Pop Ups eignen sich hervorragend um kleine Partikelketten perfekt aus zu balancieren.

Eine kleine Schürfwunde blieb leider nicht aus, der Fisch hing zeitweise fest, doch mein neuer lieblings Haken (Carp’R’Us – ATS Continental Snag Hook) hielt sicher und bombenfest!

Unser neues Essential Oil Oriental Spice in der Testphase! Darin dippte ich meine Hakenköder, das feurig, scharfe Öl funktionierte auf Anhieb!

Fotos machen wir nach Möglichkeit IMMER im Wasser, denn das ist die sicherste Variante.

Der letzte Fisch für Isabell, gekonnt gedrillt und eine Schönheit abgelöscht!

Ein toller Urlaub neigte sich dem Ende…

In der letzten Nacht gab ich noch mal alles – alle 8 Ruten lagen rattenscharf!

Selbst die Tigernussfallen platzierte ich auf neue Spots.

Zum Abschied noch ein Fläschchen des guten franz. Rosé…

…und dann bricht die letzte Nacht an diesem, für uns neuem Paradies, herein.

Da wir noch einen Urlaubstag hatten, verbrachten wir diesen an einem wunderschönen Fluss, an dem wir Stefan und Steffi Fiedel trafen um einen gemütlichen Abend zu verbringen. Glasklares und sehr warmes Wasser läd zum Badespaß ein!

Stefan zog noch einen kleinen Fisch um die 10 oder 12 kg am frühen Morgen.

Nach einem guten Frühstück ging die Reise für beide Teams weiter…

Julian Jurkewitz
Team Imperial Fishing

Fabrice Bapst
Launisches Frühjahr

Nach einigen Kurztrips mit schönen Erfolgen und 3 Karpfen über 20kg, war es jetzt an der Zeit, größere Gewässer zu beangeln. Mit 10 Tagen Urlaub ging es Ende Mai an einen großen franz. Stausee. Die frisch gerollten Carptrack Explosiv Stickmix Boilies mit 10% extra Squid Mehl warteten auf ihren Einsatz!
Am See angekommen hieß es, dass dieses Frühjahr sehr launisch sei und nur wenig gefangen wird. Trotz der mageren Aussichten belud ich meine beiden iBoats (400&260) und ruderte hoch motiviert los, in der Hoffnung im kristallklaren Wasser einige Fische zu erblicken und einen geeigneten Spot zu finden. Nach mehreren Stunden auf dem See, sehe ich letztlich doch noch 2 Karpfen um die 15kg, dabei ist ein wunderschöner Zeiler!

Und los geht’s mit dem iBoat 400 & 260!

Im glasklaren Wasser halte ich nach Karpfen Ausschau

Als dann noch ein Karpfen sprang stand meine Entscheidung für diesen Platz in einer großen Bucht fest, den ich vom iBoat 400 aus beangeln wollte. Gegen 21 Uhr stand mein Lager und die Suche nach geeigneten Spots konnte beginnen. Es war hyper kompliziert, da das Kraut aus bis zu 7m Tiefe unter die Oberfläche ragte. Durch mein Carpspot Guckrohr fand ich dennoch einige Krautlücken in denen ich meine Montagen, bestückt mit Carptrack Explosiv Stickmix Boilie in 24mm und einem weißen 20mm V-Pop, ablegte.
Dann kerhte ruhe ein und ich saß auf meinem Bedchair und trank genüsslich eine Tasse Kaffee als plötzlich ein riesiger Fisch (ich tippe auf 25kg+) in 20m Entfernung aus dem Wasser sprang. Eventuell versprach dies eine erfolgreiche Nacht 😉

Mein Boots-Spot und die Unterwasserpflanzen – ein Dschungel und Karpfenparadies!

Der Wecker am Morgen war leider nicht der Ton einer meiner Bissanzeigers, sondern die warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht. Der neue Tag verläuft ruhig und am nächsten Abend liegen alle Ruten erneut auf ihren Plätzen. Ich genieße den Sonnenuntergang, indem sich wieder ein paar Fische rollen. HERRLICH!
Um 4 Uhr wache ich auf! Alles wackelt und schaukelt – volle pulle STURM!
Was für ein Chaos, der Meteologen meldeten super Wetter für die nächsten 2-3 Tage! Jetzt prasselt sintflutartiger Regen auf mich hinab! Ein zurück gibt es nicht, ich muss dem Wetter auf meinem Boot trotzen! In der Ferne sehe ich ein Segelboot dessen Segel den starken Wind nicht aushielt.
Gegen 7 Uhr beruhigt sich da Wetter zum Glück wieder etwas. Der Sturm hat mich ganz schön zerrissen! Windböen bis zu 70km / h trugen meine beiden Abhakmatten hinfort, Das Schlauchboot stand halb unter Wasser, zum Glück hielten meine Anker im Kraut und so blieb ich auf Position! Es ist schmerzhaft jetzt aufzugeben, denn die Fische sind da! Der Wettermann verkündet auch für die nächste Nacht Sturm und Regen, ich bin jetzt schon völlig durchnässt! Angesichts dieser Neuigkeiten brach ich die Session ab, danke Dylan für deine Hilfe!
Schweren Herzens verließ ich diesen Spot, denn gegen die anstehenden Naturgewalten hatte ich keine Chance.

Etwas Zeit hatte ich noch und so zog ich weiter an einen weiteren großen Stausee. In 4 Tagen konnte ich ein paar kleinere Fische verhaften und ein großer ging mir leider verloren. Die Hauptschnur riss mitten drin!

Worm Up in der Pole-Position für den Sommer
Dring! Dring! „Ich habe ein Paket für Sie.“

Perfekt! Ein großes Imperial Fishing Paket mit dem neuen Worm Up Mix + Flavour & Essential Oil Oriental Spice liegt vor mir!
Das Worm Up Flavour riecht wie Erde! Ich mag es sehr, es riecht wie in meinem alten Keller, wo der Boden nicht betoniert war sondern die Erde wie in einem alten Weinkeller zu meinen Füßen lag. Der Worm Up Mix lässt sich super leicht verarbeiten, mit einem Schuss BPS noch besser!

Zuerst alle flüssigen Komponenten vermengen…

Dann Worm Up Mix dazu und fleißig kneten…

Abrollen, kochen und trockenen – ready to fish!

Für den kommenden Sommertrip suchte ich mir einen Badesee in denen noch einige Überraschungen schwimmen sollten. Am ersten Tag verteilte ich 2 kg der frisch gerollten Worm Up Boilies auf einem größeren Bereich.

Schon nach kurzer Zeit: Biiiiiiiiiiiiiiiiip!!!!
Mein erster Worm Up Karpfen mit über 15kg! Klasse, was für ein Start!

Sicher eingenetzt!

Der Erste und lange nicht der Letzte 😉

Nur kurz nach dem zurück setzen rannte die nächste Rute ab und der Worm Up Boilie bescherte mir einen 12 kg Fisch.

Ich setzte beide Montagen neu und verteilte etwa 50 Worm Ups pro Rute. Es ging Schlag auf Schlag, der nächste lief an! Schon nach 15min lag der nächste Fisch auf meiner Matte und das auf eine frisch gelegte Rute! Über 20kg zeigt die Waage – GEIL!

3 Karpfen in 1 Stunde nach nur zwei Stunden von angeln, das ist die Spitze!
Nach weiteren 3 Fischen gehen mir leider die Boilies aus, wer hätte damit gerechnet 🙁
Sie sind süchtig nach Worm Up – und ich bin es auch!

Fabrice Bapst
Team Imperial Fishing France

Ernst Helmhart
Mit Worm Up hart am Fisch!

Diese Mail erhielten wir von Ernst:
„Bin gerade am nachdenken was heute Nacht passiert ist.
Innerhalb von drei Stunden zwei Fische. Hohe zwanzig Kilo – natürlich auf Worm Up Boilies! Bitte die Kugeln nicht verkaufen! Waffenschein pflichtig!
Spaß beiseite Fotos folgen…
Lg Tester Österreich – Ernst“

Mein Herbstgold!
Der Sommer ist vorbei und viele Karpfenangler gehen motiviert in den Endspurt um ihren Zielfisch nachzustellen. Genau zur richtigen Zeit sind ja IB Carptrack Worm Up Boilies und für Selberroller der Worm Up Mix auf den Markt gekommen.
Wie alle fleißigen Worm Up Live Report Leser ja wissen, haben Max & Julian natürlich nichts dem Zufall überlassen und einige Leute schon vorher zum Testen mit Mix, Flavour Worm Up und Essential Oil Oriental Spice beliefert. Ich war ziemlich schnell vom Geruch, Konsistenz und Geschmack überzeugt und spätestens nach den ersten Ansitzen war klar, dass es für mich einen neuen Favoriten unter den IB Carptrack Boilies gibt.
Meine Fänge mit den neuen Boilies wurden europaweit auch von anderen Testanglern bestätigt.

Meine Serie an 20 kg Fischen die ich in der Testphase der neuen Worm Up Boilies fangen konnte! Lesen Sie dazu auch den Worm Up Live Report.

Die Karpfen lieben die Wurm Boilies…Wahnsinn!

Fisch auf Fisch, selbst in den heißen Sommernächten!

Und allesamt richtige BROCKEN

Die 20 Kilo Marke durchbrach ich unglaublich oft – Worm Up sei Dank!

Ein gewichtiger Schuppmann zum Sommerabschluss…

Ich befischte ab Juni eine Stelle an unserem See, an der ich noch nie geangelt hatte.
Schon beim ersten Ansitz ohne vorfüttern bekam ich einen Biss, der leider im dichten Kraut endete.
Bereits der zweite Biss, entpuppt sich nach der Landung als 20kg+ Schuppenkarpfen.
So verbrachte ich einige erfolgreiche Wochenende an dieser Stelle und konnte unter anderem noch drei weitere Fische über 20kg landen.
Andere Karpfenangler die dann „zufällig“ auf meinem bevorzugten Platz saßen, haben mich nicht weiter geärgert, denn mit der Gewissheit das die Carptrack Worm Up Boilies auch ohne vorfüttern fangen, habe ich einfach andere Plätze befischt und auch auf diesen einige schöne Fische landen können.

Das letzte Wochenende war nun die Krönung meiner Worm Up Tests!
Innerhalb von drei Stunden, zwei Fische mit einem Durchschnittsgewicht von über 25 kg, sind wahrscheinlich an den meisten Karpfengewässern nicht alltäglich. Allein die Umstände unter denen ich die Fische landen konnte, lassen die Fänge unvergesslich werden.

Mystisch liegt der See im Herbstnebel vor mir, eine unglaubliche Nacht liegt hinter mir…

Spiegelglatt – so erkenne ich jede Aktion an der Oberfläche und mache die Karpfen aus.

Der erste Biss um 23 Uhr – ich stehe gerade neben meiner Rod Pod, habe gerade das iBoat 160 aufgeblasen, als die Rute sich stark durchbiegt und der Fisch gegen den hart eingestellten Freilauf
abzieht. Sofort nehme ich die Rute auf und kämpfe gegen einen Fisch, der bereits ins Kraut
geflüchtet war. Also rein ins iBoat 160 und raus zum Fisch. Nachdem ich über dem Fisch war, vergehen bange Minuten doch plötzlich das Gefühl er ist frei und nimmt Fahrt auf. Zielstrebig zieht er mich zwischen den Krautbänken hin und her, nach endlos erscheinenden Minuten habe ich das Gefühl die Oberhand zu gewinnen. Ich erhöhe den Druck mit meiner 13 ft 3,5lbs Horizon und plötzlich sehe ich im Vollmond durchfluteten glasklare Wasser den Fisch auf ca. 1,5m Wassertiefe unter dem iBoat 160 durchschwimmen.
Was für ein Anblick – jetzt bloß mit der viel zu langen Rute keinen Fehler machen. So vergehen noch einige Minuten bis ich meinen Kescher unter den Fisch schiebe und er beim ersten Versuch hinein gleitet.

Beim ersten Blick mit der Stirnlampe in den Kescher, sehe ich einen torpedoförmigen Schuppenkarpfen, über einen Meter lang und einem massiven goldenen Rücken.

Mein Lieblingsfoto des Haifisches 😉

Als ich die Stirnlampe wieder ausschalte, sehe ich, dass inzwischen unbemerkt leichter Nebel aufgezogen ist. Ich fixiere den Kescher an den Klettverschlüssen außen am iBoat 160 und rudere, den Kescher immer im Auge, die 100 Meter zum Ufer. Nachdem der Fisch behutsam gewogen und in einen Karpfensack, auf drei Meter Tiefe weg vom Ufer, platziert wurde habe ich die Rute neu beködert und punktgenau auf die Krautfreie Stelle geworfen.
Schon beim ablegen der Rute und Kontrolle der Position der Markerleine hatte ich ein gutes Gefühl, dass dann nach zwei Stunden durch einen Dauerton bestätigt wurde. Beim aufnehmen der Rute verneigte sich der Blank ehrfürchtig und blieb in der Stellung, denn auch der Fisch lief sich im Kraut fest. Schnell den Freilauf eingeschaltet und die Rute zurück aufs Rod Pod!
Als ich das iBoat ins Wasser schiebe zieht der Fisch ab, er hat sich aus dem Kraut befreit und strebt ins Freiwasser. So kann ich den Fisch vom Ufer aus drillen und erfolgreich Keschern. Als ich das Netz ins knietiefe Wasser ziehe, merke ich dass der Fisch mit seinem Bauch bereits den Boden berührt.
Die eingeschaltete Stirnlampe bestätigt, dass dieser Karpfen noch schwerer ist als der Torpedo vom ersten Drill!

Ein 25kg Fisch – der goldene Herbst ist da!

Der Prachtbulle mit gefülltem Bauch, ja sind da etwa die Worm Ups drin? 😉

Ein unvergesslicher Moment – Gold auf meinen Armen!

Catch & Release, sowie der vorsichtige Umgang mit der Kreatur ist mir das Wichtigste beim Angeln!

Als auch dieser versorgt ist, werfe ich die Rute noch einmal aus bevor ich mich im Schlafsack verkrieche. Sie bringt noch einen guten Fisch, aber diesmal unter der 20kg Marke.

Wie immer wenn ich Fische sacke schlafe ich schlecht und so sehe ich am Morgen wie sich ein Freund mit seinem kleinen Schlauchboot auf den See pumpt.
Als er zurückkommt sehe ich schon das Daniel wieder erfolgreich war und seine 20kg Liste um einen Fisch erweitert hat. An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an Daniel, seit Juni helfen wir uns gegenseitig beim fotografieren und sind schon ein eingespieltes Team, dem der behutsame Umgang und das Wohlergehen der Fischen sehr wichtig ist!

Mit freundlichen Grüßen
Ernst Helmhart

Drei weitere Meldungen erhielten wir kurz nach dieser Session von Ernst

Meldung 1:
„Herbstgold! Wieder ein 20+ Charakterkopf, natürlich auf Worm Up Baits!
Lg Ernst“

Knall roter Kopf – das kam wohl durch eine Übermenge an den feurig scharfen Wurm Boilies 😉

Meldung 2:
„Dieser Carptrack Worm Up Boilie! 24 Stunden am Wasser und nur 1 Biss!
Aber wieder ein 20kg+! Wurm Mix ist eingetroffen, hätte nie geglaubt das das noch mal passiert aber freue mich schon aufs drehen. 🙂
Lg Ernst“

Meine Montage nach dem Fang. Gut zu sehen wie stark die neuen Boilies arbeiten!

Farbenpracht am Himmel

Auch die Schwäne freuen sich über den ein oder anderen Wurm in runder Form 🙂

Zum Abschluss ein weiterer 20kg+ auf die neuen Worm Up Boilies…mehr kann man nicht wollen!
Ich starte weiter durch!

Meldung 3:
„Daniel, habe ich überreden können mir Fotos zum abrunden meines Berichts zu schicken. Trotz unserem Altersunterschied von über 30 Jahren sind wir gerne zusammen, er ist aus dem selben Holz geschnitzt – liebt und lebt das Karpfenfischen!


Ernst Helmhart

The polish Imperial Baits Carp School
With Paweł Zajączkowski I spend one weekend for Imperial Baits carp school. We are teaching young carp anglers about biology, fishing tactics, tips and of course Imperial Baits! Students can see IB products in action. Explosiv Stickmix, Amino Gel & Dip’s and the Carptrack paste made with Liquid & Powder impressed all anglers!
All students received an Imperial Baits pack for free. The Carptrack Baits caught the biggest fish. I think we made a good presentation for young carp anglers.
I sent to you some photos for this event:

Die Karpfenschule beginnt mit einer kleinen Imperial Baits Produkt Kunde 😉

Paweł zeigt die fängigen Montagen und ihre Beköderung

Der erste Fisch, ein markanter Schuppenkarpfen

Nächster Biss, der Imperial Baits Monster’s Paradise Hoodie sitzt warm!

Den Schülern wird der sorgfältige Umgang mit den gefangenen Fischen näher gebracht…

Glückliche Jungs

Das Combi Carpo black/orange Style macht eine TOP Figur am Wasser!

The polish Carp School

Zsolt Bundik
Zsolt besuchte erneut den Ossiacher See in Österreich und sendete uns folgende Bilder…

Zu Beginn die Stellenabsprache

Futter bei die Fisch!

Dann klappt es auch mit den Karpfen…

Die Kulisse in den Bergen ist mehr als reizvoll

Der Morgennebel schwindet und Zsolt hat Fisch im Sack!

Ein goldener Schuppenkarpfen – ein guter Start in den neuen Tag!

Imperial Baits Carptrack Amino Dip Liver und Elite – seine Favourites bei dieser Tour!

Das Futter steht bereit, die Karpfen warten drauf!

Es dauert nicht lang und der Nächste große Schuppmann liegt auf der Matte!

Ein atemberaubendes Bild – lang & golden!

Auf Gold folgt Silber!

Und tschauuuu

Zum Abschluss ein 20kg+ Brett

Wahnsinns Fisch – nur wenige Schuppen zieren seinen dicken fetten Körper!

Zsolt Bundik
Team Imperial Fishing Ungarn

Francesco Cammisa
Hi Max,
here are my last pics form Endine Lake in Italy…

Ein wilder italienischer Schuppenkarpfen

Die Welse erobern ganz Europa und stehen auch auf Carptrack Boilies!

Die IB Cap und den neuen braunen Hoodie, sowie weitere Kleidungsstücke, gibt’s im Onlineshop unter Bekleidung!

Francesco Cammisa

Hans-Peter
Jo Max!
Als „Beweis“ der Fängigkeit eurer Mixe, hier der „Beste“ meiner 9 Karpfen in 28 Stunden!
Mit den selbst gedrehten Kugeln des Carptrack Fischmix. Hatte viel Spaß und wieder ein unvergleichliches Naturerlebnis!
Lg Hans-Peter – Danke 🙂

Ein einzigartiges Schuppenbild – dafür lieben wir das Karpfenangeln!

Hans-Peter

Gabor Szili
An fremden Gewässer schmeckt Erfolg noch süßer!

Dieses Jahr hatte ich sehr wenig Zeit für meine Leidenschaft, Karpfenangeln. Im Frühjahr konnte ich zwei kurze Touren machen, aber bis auf einen einzigen ist es mir nicht gelungen schöne, große Fische zu fangen. Schon seit Langem habe ich eine Tour an eine Kiesgrube geplant, aber das Erkunden der aufregenden Gewässer in der Nähe hat mich davon bis Ende diesen Sommers abgehalten. Mein guter Freund Laci Bodrogi hatte mich eingeladen und so kam ich im August zum Baggersee in Gyékényes, Ungarn.

Was mich am Ufer empfang, übertraf all meine Erwartungen. Zwar Angel ich sehr gern aus einem Zelt geschützt von fremden Blicken, aber mein Freund Laci plante einen perfekten Angelplatz und setzte ihn erstklassig um. Ein Einfamilienhaus am Ufer mit eigenen Stegen und eigenem Boot, in wunderschön abgeschiedener Lage, die den grundsätzlichen Bestandteil des Karpfenangelns, die wildromantische Umgebung, garantiert.

Unsere Unterkunft – das Haus am See

Der erste Abend bricht herein, welche Geheimnisse können wir diese Nacht lüften?

Zu Beginn des Angelns wehte sehr starker Nordwind und brachte eine Kaltfront mit! Etwas Besseres hätte ich mir gar nicht vorstellen können, für die heißen Sommertage ist dies oft ein entscheidender Fressfaktor! Es war nur schwer die Bojen zu setzen, doch am Abend war alles an Ort und Stelle. Ich setzte 4 Bojen, 2 kamen an die abfallende Uferkante, eine zum Fuße eines Plateaus, das etwa 200 Meter vom Ufer entfernt war und die Letzte auf einen 3 Meter großen Hügel, der aus dem Nichts herausragte.
Als Köder verwendete ich meine absoluten Lieblingsboilies, den Carptrack Elite und Monster’s Paradise in der Größe 20-24 mm. Als Futterergänzung nahm ich noch eine reiche Mischung aus Mais und Tigernüssen. Es war schon dunkel, als ich fertig wurde, also zog ich mich ins Haus zurück und wartete dort auf die Bisse.

Meine Spots markierte ich mit Bojen, die ich an fast unsichtbarer Fluorocarbon Schnur befestigte.
Hierbei nutze ich gerne die Carp’R’Us Clearwater FC Mainline!

Eine alte Boje die sich in meiner Schnur verfing! Hier ist deutlich das Nahrungsvorkommen in diesem See zu erkennen! Alles voll Muscheln…

Nie hätte ich gedacht, was in dieser Nacht passierte:
Sieben Bisse, sechs Fische – Einer schöner als der Andere. Die Bisse kamen aus allen Tiefen! Ich war die ganze Nacht wach und ich übertreibe nicht, wenn ich sage das Wasser verzauberte mich! Ich bin mir sicher, dass der Einbruch der Kaltfront die Fische bissfreudig machte, aber die Plätze erwiesen sich auch als sehr gute Wahl. Im Verlauf der Woche wurde das Wetter immer wärmer, aber zu meiner Überraschung fing ich jeden Abend mindestens einen Fisch. Bis auf einen Graskarpfen kamen alle Bisse in der Nacht.

Mein erster Karpfen mit 15kg+

Dunkler Kämpfer – 16kg

Ein schöner Armur!

Catch & Release ein MUSS!

6 Fische bis 7 Uhr morgens – ein klasse Ergebniss für die erste Nacht!

Die Angelei an Kiesgruben und Baggerseen ist für mich neu, jedoch war meine Tour erfolgreich, also würde ich gerne Einiges zusammenfassen, vielleicht sind nützliche Tipps für Euch dabei! An die Bojen band ich durchsichtige fast unsichtbare Schnüre, damit sie die Fische an den Futterplätzen nicht stören. Als Blei verwendete ich hellfarbenes Gewicht mit 160g, das nach dem Biss von der Schnur herunterfällt. Die Dicke der Hauptschnur ist egal, aber die vorgeschaltete Schlagschnur sollte 30 m lang und mindestens 0,50 mm dick und je nach Möglichkeit völlig durchsichtig sein. Mit Pop Ups konnte ich zwar mehr Karpfen fangen, aber die Größeren kamen auf sinkende Boilies. Als Vorfachmaterial empfehle ich auf jeden Fall beschichtete oder Fluorocarbonschnüre, da sich diese gut auf den Gewässerboden legen und so gut wie unsichtbar sind! Zu jeder Montage gab ich PVA mit Ködern hinzu, um den Hakenköder attraktiver zu gestalten.

Die meisten Bisse kamen Nachts!

Meine fertigen Rigs – ready to catch!

Ein Schuppmann – harter Kampf doch am Ende gab er sich geschlagen…

Starke Schnüre vorausgesetzt! Ich verwende SHOCK IT und Carp’R’Us Clearwater Fluorocarbon SHOCKLEADER

Der einzige Fisch am Tag – ein schöner Graser!

Das Gewässer ist mystisch und gefällt mir so gut, dass ich es hier in Oktober erneut versuchen werde, vielleicht kann ich ja einen wirklich Großen Keschern. 🙂

Klares, sauberes Wasser – hier fühlt sich Fisch und Angler wohl!

Ein dicker, runder zum Abschluss. Auch dieser übertrifft die 15kg Marke!

Good bye! Bis zum nächsten Mal…

Gabor Szili
Team Imperial Fishing Ungarn

Bonnie Serge
Hi Max,
anbei ein 30,8 kg Karpfen den ich auf Imperial Baits fangen konnte!

Bonnie Serge

Sven Ohle
Hallo,
anbei sende ich Euch ein Foto von dem XXL Aufkleber den ich letztens bestellt habe…
Mit freundlichen Grüßen
Sven Ohle

Aufkleber Imperial Baits Logo XXL – 45 cm

Sven Ohle

2 Kommentare

  1. hallo. könnten Sie uns bitte mir Details der Seen in Ihrem obigen Artikel gefischt. im Besonderen dem See mit den lady holding Karpfen. Vielen Dank

  2. bonjour.nous n’avons plus de distributeur en region centre(tours) avant il y avait mondial peche mais depuis sa fermeture plus rien. y a t’il un revendeur en region centre. bonne reception.

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