Thorsten Illig

Vorstellung

Hallo zusammen,
aufgrund der Tatsache, dass mir hier die Möglichkeit gegeben wird als Mitglied in einem der erfolgreichsten und professionellsten Teams der deutschen Karpfenscene zu fischen, halte ich es für angebracht, zumindest ein paar Dinge zu meiner Person zu sagen.
Als 41 jähriger Karpfenfanatiker, dem das Angeln quasi in die Wiege (oder war es doch eine Liege?) gelegt wurde, muß ich mich wohl mittlerweile eher zu den älteren „Eisen“ unserer Zunft zählen.
Angefangen hat alles kurz nachdem ich laufen gelernt und einen mit Paketband bestückten Weidenstock selbstständig halten konnte. Der Weg führte über Weißfische und Forellen quasi direkt zu den Karpfen. Bereits mit acht Jahren durfte ich meinen Stiefvater zur nächtlichen Karpfenjagd begleiten, damals allerdings noch mit überbleiter Knicklichtpose und Brotflocke als Köder. Karpfen haben wir dennoch gefangen! Obwohl ich mit Einzug in die Jugendgruppe des ortsansässigen Angelvereins eher dem Wettfischen fröhnte, haben mich die Karpfen nie mehr wirklich losgelassen. Jedes Jahr habe ich einige Nächte mit der Jagd nach unseren Bart tragenden Freunden verbracht Bis zu einem denkwürdigen Ereignis. Es war im April 1983, als ich beim Schleienfischen mit Tauwurm, einen Spiegler mit 24 Pfund landen durfte. Ein für damalige Verhältnisse, riesiger Fisch!
Die steigenden Temperaturen des nahenden Frühjahrs haben scheinbar dafür gesorgt, dass sich das eingefangene Virus ungehemmt vermehren und letztendlich Besitz von mir ergreifen konnte.
Fortan wurde jede freie Minute diesem tollen Fisch gewidmet und das bis heute, auch wenn ich zugeben muß, dass es während meiner mehr als acht Jahre andauernden Zeit als Angelgeräteverkäufer und -händler Phasen gab, in denen ich angeltechnisch fremd gegangen bin. Wettfischen, Raubfischangeln und vor allem das Meeresfischen wurde parallel betrieben und der Stellenwert des Karpfenangelns sank in dieser Zeit etwas.
Irgendwann hat es mich aber wieder voll erwischt und die verlorene Zeit wurde durch Jahre, in denen ich an die 2.000 Stunden auf Karpfen fischte wett gemacht. Hunderte von Karpfen durfte ich in den Jahren meiner Fischerei in den Kescher führen, wobei mein persönlicher Rekord derzeit bei 47 Pfund liegt.

Wie kam ich zum Team?
Ehrlich gesagt, kann ich es gar nicht so genau sagen. Nachdem ich zwei Jahre lang erfolgreich mit Imperial Baits gefischt hatte lernte ich Max durch Stefan Istas beim Fischen kennen. Aufgrund der Tatsache, dass ich in dem, was ich tue zum Perfektionismus neige, gefiel mir seine Professionalität und die Art, mit welcher Leidenschaft er seine Firma führt auf Anhieb. Scheinbar stimmte die Chemie, so dass ich mich geehrt fühlte als Max mich nach einigen Wochen fragte, ob ich nicht Mitglied in seinem Team werden möchte.

Meine Devise:
„Wenn ein Angler mit Hilfe seiner Kenntnis über fangentscheidene Faktoren auch dann noch Fische fängt, wenn andere leer ausgehen, setzt ein Monsterfisch diesem Erfolg lediglich die Krone auf!“

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